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Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.

Bild: Christian Merz/Keystone

Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.

Gemäss der Studie sanken die Angebotsmieten zwischen dem Juli 2025 und dem Juni 2026 um 1,7 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung. Im Vorjahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.

Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.

Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten aktuell um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot wird somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.

Goldküste wird abgelöst

Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.

Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.

Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das  Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.

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Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.

Bild: Christian Merz/Keystone

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Gemäss der Studie sanken die Angebotsmieten zwischen dem Juli 2025 und dem Juni 2026 um 1,7 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung. Im Vorjahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.

Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.

Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten aktuell um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot wird somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.

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Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.

Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.

Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das  Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.

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Quelle: www.aargauerzeitung.ch