361122 Keine Kommentare

Häuser und Wohnungen sind erneut teurer geworden


Besonders im zweiten Quartal 2025 nahm die Dynamik wegen der hohen Nachfrage und der tiefen Zinsen schweizweit zu.Bild: Shutterstock

12.08.2025, 08:2012.08.2025, 08:20

Häuser und Wohnungen sind im ersten Semester erneut teurer geworden. Besonders im zweiten Quartal 2025 nahm die Dynamik wegen der hohen Nachfrage und der tiefen Zinsen schweizweit zu.

Im ersten Halbjahr stiegen die Preise für Einfamilienhäuser schweizweit durchschnittlich um 3,4 Prozent und für Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble am Dienstag mitteilten. Im Jahresvergleich ergab sich bei den Einfamilienhäusern ein Plus von 7,4 und bei den Eigentumswohnungen von 4,2 Prozent.

Preise steigen in Westschweiz stärker

Dabei seien die für Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr in der Westschweiz um 3,6 Prozent und in der Deutschschweiz um 3,2 Prozent gestiegen. Dabei habe sich die Preisentwicklung nach einem verhaltenen Jahresauftakt im zweiten Quartal deutlich beschleunigt.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen seit Jahresanfang in der Deutschschweiz um 2,4 Prozent und in der Westschweiz um 2,3 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt der Anstieg in der Westschweiz 4,5 Prozent und in der Deutschschweiz 3,8 Prozent.

Kürzere Hypotheken bevorzugt

Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige Laufzeiten von fünf bis neun Jahren und weniger langfristige Hypotheken. Dabei seien Saron-Hypotheken derzeit in der Deutschschweiz stärker gefragt als in der Westschweiz, wo ihr Anteil gegenüber dem letzten Halbjahr gar leicht zurückgegangen sei. Auf Saron-Hyotheken entfällt in der Deutschschweiz ein Anteil von 19 Prozent und in der Romandie von nur 7 Prozent.

Hypothekarnehmende neigten aufgrund der unsicheren Zinsentwicklung vermehrt zu Saron-Hypotheken – entweder als Alternative zu kurzen Laufzeiten oder als zweite Tranche neben einer Festhypothek. Bei den Ersthypotheken betrage der Saron-Anteil gut 10 Prozent und bei Zweithypotheken über 20 Prozent. Damit wahrten sie sich eine gewisse Flexibilität und profitierten aktuell vom tiefen Leitzins.

Banken profitieren von Nachfrage nach Saron-Hypotheken

Die Banken konnten ihren Marktanteil auf 67 Prozent ausweiten, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Sie profitierten von der gestiegenen Nachfrage nach Saron-Hypotheken. Denn diese werden von Versicherungen und Pensionskassen nicht angeboten. Der Marktanteil der Versicherungen beträgt 19 Prozent (-39%) und auf Pensionskassen kommen 14 Prozent (+56%). (sda/awp)

Mehr zum Schweizer Immobilienmarkt:

Das könnte dich auch noch interessieren:



Source link

361122 Keine Kommentare

Immobilien Schweiz: Preise bei Wohneigentum steigen weiter




Source link

361122 Keine Kommentare

Schweizer Hypotheken: Strengere Regeln & höhere Kosten für Kunden


Eigentlich hätten diese sinken sollen, da die für die Berechnung der Festhypothek relevanten Rendite für zehnjährige Bundesobligationen im gleichen Zeitraum auf 0,24 von zuvor 0,41 Prozent gesunken ist. Die Swap-Sätze – der zweite Richtmesser für die Zinssätze von Festhypotheken – haben sich ebenfalls leicht zurückgebildet und stehen 0,1 Prozent unter dem Niveau vom 21. Juni 2025, als die Schweizerische Nationalbank die letzte Leitzinssenkung auf 0,00 Prozent vorgenommen hatte. 



Source link

361122 Keine Kommentare

Immobilien: Wie entwickeln sich die Preise 2025 und darüber hinaus?


Die Preise für Immobilien in der Schweiz kennen nur eine Richtung: nach oben. Daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Immobilienpreise sind im Jahr 2024 um 3,4 Prozent gestiegen.

  • Aufgrund der sinkenden Zinsen dürfte die Nachfrage weiter steigen.

Wer auf sinkende Immobilienpreise in der Schweiz hofft, wird enttäuscht. Der Erwerb von Immobilien ist hierzulande nach wie vor sehr teuer und nur für wenige Menschen erschwinglich.

Besitzen Sie schon Immobilien?

Preisanstieg bei Einfamilienhäusern besonders hoch

Im Jahr 2024 stiegen die Immobilienpreise in der Schweiz im Durchschnitt um 3,4 Prozent. Diese Zahlen ermittelte die PWC-Immospektive im Februar 2025 auf Grundlage von Metaanalysen der FPRE. Besonders stark war der Anstieg bei Einfamilienhäusern, die im Schnitt 4,8 Prozent mehr kosteten.

Die Gründe dafür sind bekannt: In beliebten Regionen ist die Nachfrage nach Wohneigentum wesentlich höher als das Angebot. Doch obwohl die Wohnungsnot hinlänglich bekannt ist, fiel die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt um 25 Prozent.

Wie die NZZ berichtete, soll die Zahl der fehlenden Wohnungen bis 2026 auf über 50’000 steigen. Dies entspricht einer mittelgrossen Stadt wie Luzern. Erschwerend hinzu kommt die Nettozuwanderung, die die Nachfrage zusätzlich anheizt.

Immobilien: Sinkende SARON-Zinsen erleichtern den Kauf

Im Juni 2025 senkte die Schweizerische Nationalbank den Leitzins erneut um 25 Basispunkte. Dies ist die sechste Zinssenkung in Folge – und eine Rückkehr zum Nullzins. Damit will die SNB der sehr tiefen Inflation begegnen und das Land vor einer Deflation schützen.

Die Senkung des Leitzinses hat direkten Einfluss auf die für Immobilien so wichtigen SARON-Hypotheken. Bei einer regulären Festhypothek wird über die gesamte Laufzeit hinweg ein bestimmter Zinssatz vereinbart.

Dies gibt Planungssicherheit. Wer Immobilien mit einer Festhypothek zu einem niedrigen Zinssatz kauft, muss sich nicht vor steigenden Zinsen fürchten. Allerdings profitieren diese Käufer nicht von sinkenden Zinsen, wenn sie die Festhypothek mit hohem Zinssatz vereinbart haben.

Viele Immobilienkäufer setzen darum bei schwankenden Zinsen auf SARON-Hypotheken: Diese nutzen den Referenzzinssatz (Swiss Average Rate Overnight), der sich am Leitzins orientiert. Der Zinssatz der Hypothek wird dann alle drei Monate angepasst.

Weil die Prognosen derzeit eher weiter fallende Zinsen erwarten, steigt die Nachfrage nach SARON-Hypotheken. Dazu machen fallende Zinsen allgemein den Kauf von Immobilien natürlich günstiger und damit attraktiver.

Vorerst keine Besserung der Lage in Sicht

Die Experten erwarten für die nächsten Jahre keine Besserung der Situation – im Gegenteil. Immobilien werden vermutlich noch teurer werden. Dies betrifft insbesondere Grossstädte wie Zürich und Bern. Allerdings hängt dies von zahlreichen Faktoren ab.

So ist derzeit beispielsweise nicht abzusehen, wie lange die Schweizerische Nationalbank den Niedrigzins beibehalten wird. Steigende Zinsen würden die Nachfrage nach Immobilien schwächen, da dann auch die Hypotheken teurer würden.

Ein weiterer Faktor ist der Arbeitsmarkt in der Schweiz, der zuletzt schwächelte. Steigende Arbeitslosenzahlen würden ebenfalls zu einer sinkenden Nachfrage nach Immobilien führen. Allerdings kann sich das Blatt auch schnell wenden.

Auf der anderen Seite hält zudem der Einwanderungsdruck an. Selbst im pessimistischsten Szenario prognostiziert das Bundesamt für Statistik ein Bevölkerungswachstum um 650’000 Personen bis 2030, im Referenzszenario sind es sogar 1,4 Millionen Menschen. Diese werden natürlich auch Wohnraum benötigen. Dies dürfte sich wiederum auf die Preise, vor allem in den Städten, auswirken.

Menschen, die Immobilien kaufen wollen, können daher nicht auf sinkende Preise setzen. Besser ist es, die aktuelle Niedrigzinsphase auszunutzen.



Source link

361122 Keine Kommentare

So profitieren Schweizer Hausbesitzer von Trumps Zöllen






Source link

361122 Keine Kommentare

Viele Schweizer können sich auf Mietzinssenkungen freuen


Für zahlreiche Mieter der Schweiz gibt es gute Nachrichten. Doch am Schweizer Immobilienmarkt braut sich auch weniger Gutes zusammen.

Viele Mieter in der Schweiz können auf eine Senkung ihrer Miete hoffen.

Durch das Senken der Leitzinsen durch die Schweizerische Nationalbank SNB auf null Prozent dürfte sich auch der hypothekarische Referenzzinssatz bald weiter reduzieren.

Zins im Sinkflug

Bis zum Jahresende gehen die Immobilienexperten der Zürcher Kantonalbank ZKB von einer weiteren Reduktion um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent aus.

Dies geht aus dem neuesten Immobilienbarometer hervor, welches das Geldhaus am heutigen Donnerstag bekanntgab.

Danach dürfte der Referenzzinssatz erst einmal stabil bleiben, da die SNB ihren Leitzins bei den kommenden Lagebeurteilungen voraussichtlich unverändert lassen werde, hiess es weiter.

Kanton Zürich stark betroffen

Für alle Mieter, selbst für bestehende Mietverträge, bedeutet dies, dass diejenigen, welche einen höheren Referenzzins in ihrem Vertrag stehen haben, eine Mietsenkung vom Vermieter verlangen können.

Insgesamt könnten bis zu 46 Prozent der Schweizer Haushalte eine Mietzinsreduktion beantragen, erklärte die ZKB.

Im Kanton Zürich, wo Referenzzinssatzerhöhungen häufiger weitergegeben worden seien, sei es mit 70 Prozent sogar eine deutliche Mehrheit, rechnete die Staatsbank vor.

Preisschub bei über 4 Prozent

Die günstigen Finanzierungskosten haben allerdings die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Zürich weiter angekurbelt. Dies spiegelt sich in den anhaltend steigenden Immobilienpreisen wider.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verteuerten sich Eigenheime im Kanton Zürich beispielsweise um 4,0 Prozent.

In den exklusiven Seegemeinden fiel der Anstieg sogar noch etwas höher aus. Auch in der Region «Regio», die die Zürcher Agglomerationsgemeinden sowie die Stadt Winterthur umfasst, kletterten die Preise mit einem Plus von 4,3 Prozent deutlich nach oben.

Fatale Immobilienblase

Das Nullzinsumfeld prägt den Immobilienmarkt. Für die einen geht es bei den Bestandsmieten nach unten – für die anderen werden die Kaufpreise für Wohneigentum immer teurer.

Und für das Land bedeutet es eine Immobilienblase, bei dem Mieter aus ihren aktuellen Wohnungen kaum noch ausziehen können.

07.08.2025/ena.



Source link

361122 Keine Kommentare

Mieter in der Schweiz können auf sinkende Mietzinsen hoffen


07.08.2025, 14:4507.08.2025, 14:45

Mieterinnen und Mieter in der Schweiz können auf sinkende Mietzinsen hoffen. Denn der vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) kommunizierte hypothekarische Referenzzinssatz könnte womöglich noch in diesem Jahr sinken. Davon gehen die Immobilienexperten der Zürcher Kantonalbank (ZKB) aus.

Im Nachgang zur erstmaligen Senkung des SNB-Leitzinses auf exakt Null Prozent vom 19. Juni kehre das Schweizer Zinsniveau in den Bereich von nahe null zurück, hiess es in dem von der Bank am Donnerstag publizierten «Immobilienbarometer» des 2. Quartals. Das wirke sich auf den Referenzsatz aus.

Der Referenzzinssatz basiert auf dem durchschnittlichen Zins aller ausstehenden Hypotheken. Besonders die direkt vom Leitzins abhängigen SARON-Hypotheken seien nun dafür verantwortlich, dass der Satz nach einem kurzen Höhenflug wieder nach unten tendiere, so die ZKB-Experten weiter.

Bereits im März war der Referenzsatz nach zwei raschen Anstiegen auf 1,5 Prozent von zuvor 1,75 Prozent gefallen. Und bis zum Jahresende sei mit einem weiteren Rückgang auf 1,25 Prozent zu rechnen, hiess es.

Sollte der Satz tatsächlich sinken, würde laut ZKB-Analyse für knapp die Hälfte der Mieterschaft in der Schweiz ein Senkungsbegehren bereitstehen, da sie erst vor kurzem eine Mieterhöhung erhalten hätten. Im Kanton Zürich wäre dies gar bei rund 70 Prozent der Mieter der Fall.

Anstieg der Zürcher Eigenheimpreise

Im «Immobilienbarometer» beobachtet die ZKB unter anderem auch die Entwicklungen der Eigenheimpreise und Angebotsmieten im Kanton Zürich. Dabei haben die günstigen Finanzierungskosten laut den Experten die Nachfrage nach Wohneigentum weiter angekurbelt.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verteuerten sich Eigenheime im Kanton um 4,0 Prozent. In exklusiven Seegemeinden sei der Anstieg noch etwas höher ausgefallen. Und auch in Agglomerationsgemeinden (inklusive Winterthur) gingen die Preise mit 4,3 Prozent klar nach oben.

Derweil gebe es am Mietmarkt nach dem starken Anstieg in den Vorjahren Anzeichen einer Entspannung,. Das sei vor allem in der Stadt Zürich so. Während die Angebotsmieten dort in den letzten beiden Jahren teils um über 10 Prozent gestiegen seien, liege das Wachstum nun bei unter 4 Prozent. (sda/awp)

Mehr zum Thema Mieten in der Schweiz:

Das könnte dich auch noch interessieren:



Source link

361122 Keine Kommentare

Immobilien Schweiz: ZKB-Experten rechnen noch 2025 mit Rückgang des Hypo-Referenzzinses




Source link

361122 Keine Kommentare

Schweizer Immobilienmarkt mit regionalen Ausreissern im Juli


Schweizer Immobilienmarkt mit regionalen Ausreissern im Juli

Im Durchschnitt haben sich die Preise für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum im Ferienmonat Juli kaum bewegt. Im beiden Kategorien gibt es aber regionale Ausreisser.

Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen haben sich im Schweizer Durchschnitt im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Nach den intensiven Marktbewegungen der vergangenen Monate habe der Eigenheimmarkt im Ferienmonat Juli eine Verschnaufpause eingelegt, heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Markterhebung vom Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI und Immoscout24.

Die Preise für Einfamilienhäuser waren zum Vormonat unverändert, und im Vergleich zum Vorjahreswert betrug das Plus 3,2 Prozent. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen stiegen auf Monatssicht im Schnitt lediglich um 0,1 Prozent und zum Vorjahr um 3,8 Prozent.

(Grafik: IAZI/Immoscout24)

Bei den Eigenheimpreisen habe die Grossregion Zürich als einzige ein spürbares Plus von 1,2 Prozent verzeichnet. Im Tessin (plus 0,2 Prozent), in der Nordwestschweiz (+0,1 Prozent) und in der Genferseeregion (+0,1 Prozent) legen die Preise hingegen kaum zu. Rückläufig waren die Preise insbesondere in der Ostschweiz (-0,9 Prozent) sowie in der Zentralschweiz und im Mittelland (je -0,3 Prozent).

In der Nordwestschweiz stiegen die Angebotspreise für Stockwerkeigentum deutlich um 2,3 Prozent. Im Tessin war es ein Plus von 0,5 Prozent. Stabile Preise wurden im Mittelland (+0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (unverändert) registriert. Rückgänge wiesen die Zentralschweiz (-1,1 Prozent), die Grossregion Zürich (minus 0,3 Prozent) und die Genferseeregion (-0,4 Prozent) auf.




Source link

361122 Keine Kommentare

Schweizer Wohneigentumspreise zeigen im Juli wenig Bewegung


07.08.2025, 09:5207.08.2025, 09:52

Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in der Schweiz haben im Juli eine Verschnaufpause eingelegt. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Immobilienwerte laut Immoscout24 nicht oder kaum verändert.

Während die Preise für Einfamilienhäuser im Juli stabil blieben, verteuerten sich Eigentumswohnungen sich im Schnitt um geringe 0,1 Prozent, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.

Einzig in der Region Zürich sei ein «wahrnehmbarer» Anstieg der Preise verzeichnet worden. Dort seien die Preise um 1,2 Prozent gestiegen. Auf der anderen Seite registrierte man vor allem in der Ostschweiz einen Rückgang (-0,9%).

Gleichzeitig hätten im Vergleich zum Vormonat mehr Häuser und Wohnungen zum Verkauf gestanden. Längerfristig betrachtet habe sich das Angebotsvolumen aber unter dem Durchschnitt bewegt.

Der IAZI-Index bildet nicht die effektiven Verkaufspreise ab, sondern beruht auf den Immobilien-Angebotspreisen. Damit veranschaulicht er eher die Erwartungshaltung der Verkäufer als die tatsächliche Preisentwicklung. (sda/awp)

Mehr zum Thema Immobilien:

Das könnte dich auch noch interessieren:



Source link