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Nullzinspolitik macht Hypotheken wieder günstiger


Ob der Traum vom Eigenheim für viele wieder näher rückt, ist nicht nur eine Frage der Zinsen, aber auch: Hypotheken sind wieder günstiger geworden.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Juni wie erwartet den Leitzins von 0.25 auf 0 Prozent gesenkt. Das wirkt sich auf Saron-Hypotheken aus, aber auch die Zinssätze für Festhypotheken sind gesunken. Der Vergleichsdienst Comparis hat aktuelle Zahlen und Zinssätze zusammengetragen.

Der Traum vom Eigenheim wird ungebrochen weiter geträumt

Es wird immer teurer und schwieriger – dennoch wünschen sich 40 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer eine eigene Immobilie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Hochschule Luzern.

Insbesondere die Generationen Y und Z träumen vom Einfamilienhaus, müssen für ihr erstes Eigenheim aber die damit verbundenen, finanziellen Hürden überwinden. Diese liegen nicht nur, aber auch in der Höhe der Zinsbelastung durch die Hypotheken. Insofern kann die aktuelle Zinsentwicklung die Spielräume etwas erweitern.

Allerdings, ebenfalls ein Ergebnis der Studie: Viele Hypothekarkunden stellen keine umfassenden Zinsvergleiche an. Bei einer Neufinanzierung begnügt sich jeder Dritte mit einer einzigen Offerte und verzichtet auf Vergleichsangebote. Zudem bietet die aktuelle Zinsentwicklung erweiterte Möglichkeiten für Verhandlungen – wer sie nutzt, kann profitieren.

Die Bewegungen bei Festhypotheken

Comparis hat die Bewegungen in Zahlen und Prozenten zusammengestellt. Die Kapitalmarktzinsen sind im zweiten Quartal wieder gesunken. Auch die Refinanzierungskosten der Banken, sogenannte Swaps, sind gesunken. Das wirkte sich direkt auf die Konditionen von Festhypotheken aus, da die Finanzinstitute ihre individuelle Marge auf den Swap-Satz addieren.

Die von über 30 Kreditinstituten öffentlich publizierten Referenzzinsen (sogenannte Richtzinsen) für 10-jährige Festhypotheken lagen bei 1.77 Prozent (Stand 30. Juni). Ende März betrugen sie noch 1.92 Prozent, also 0.15 Prozentpunkte mehr.

Richtzinsen sind jedoch nicht der Verhandlungen letzter Schluss, 10-jährige Festhypotheken werden um die 1.4 bis 1.9 Prozent angeboten.

Der Richtsatz für 5-jährige Festhypotheken lag am 30. Juni bei 1.40 Prozent und 0.23 Prozentpunkte niedriger als Ende März mit 1.63 Prozent.

Angeboten werden 5-jährige Festhypotheken um 1.0 bis 1.5 Prozent.

«Mit der Nullzinspolitik der SNB kommen die Zinsmargen der Banken unter Druck, was zu einer sinkenden Profitabilität führt. Die Banken dürften nun versuchen, das über ein höheres Volumen auszugleichen. Dadurch wird der Wettbewerb intensiviert. Und die grossen Anbieter buhlen nun verstärkt mit attraktiven Konditionen um die Gunst der Hypothekarnehmenden», kommentiert Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert die Chancen von Hypo-Kunden.

Die Entwicklung bei Saron-Hypotheken

Nach der SNB-Leitzinssenkung auf 0 Prozent haben sich Saron-Hypotheken weiter vergünstigt. Der Saron bewegt sich mit minus 0.03 Prozent leicht im negativen Bereich. Vertraglich gilt in diesem Fall bei Saron-Hypotheken immer ein Wert von 0 Prozent. Das bedeutet: Die Höhe von Saron-Hypotheken wird nun ausschliesslich von der Bankenmarge bestimmt.

Die angebotenen Zinsen Ende Juni: Erstrangige Saron-Hypotheken kosten im Durchschnitt um 0.9 bis 1.2 Prozent.

Wenn die Banken ihre Margen verringern, können sich Saron-Hypotheken weiter vergünstigen.

Hohes Sparpotenzial beim Aushandeln

Comparis hat die durchschnittlichen Differenzen von Richtsatz und dem Top-Zinssatz von HypoPlus (Hypothekenpartner von Comparis) für 3-, 5-, 10- und 15-jährige Hypotheken per 30. Juni verglichen und ein beachtliches Sparpotenzial während der Laufzeit der Hypothek berechnet.

Bei den von Comparis berechneten Richtsätzen handelt es sich um publizierte, aber noch verhandelbare Durchschnittszinsen von über 30 Hypothekarinstituten.

Die von HypoPlus tatsächlich ausgehandelten Abschlüsse sind deutlich tiefer: Der beste ausgehandelte Zins für eine zehnjährige Festhypothek beträgt 1.37 Prozent (Stand: 30. Juni 2025), im Vergleich zum Richtsatz von 1.77 Prozent.

Das bedeutet: Wer gut verhandelt, baut oder wohnt langfristig wesentlich günstiger.





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Preisanstieg bei Wohneigentum geht im ersten Halbjahr weiter | Konjunktur | Themen


Häuser und Wohnungen sind im ersten Semester erneut teurer geworden. Besonders im zweiten Quartal 2025 nahm die Dynamik wegen der hohen Nachfrage und der tiefen Zinsen schweizweit zu.

Im ersten Halbjahr stiegen die Preise für Einfamilienhäuser schweizweit durchschnittlich um 3,4 Prozent und für Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble mitteilten. Im Jahresvergleich ergab sich bei den Einfamilienhäusern ein Plus von 7,4 und bei den Eigentumswohnungen von 4,2 Prozent.

Preise steigen in Westschweiz etwas stärker

Demnach seien die für Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr in der Westschweiz um 3,6 Prozent und in der Deutschschweiz um 3,2 Prozent gestiegen. Dabei habe sich die Preisentwicklung nach einem verhaltenen Jahresauftakt im zweiten Quartal deutlich beschleunigt.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen seit Jahresanfang in der Deutschschweiz um 2,4 Prozent und in der Westschweiz um 2,3 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt der Anstieg in der Westschweiz 4,5 Prozent und in der Deutschschweiz 3,8 Prozent.

Kürzere Hypotheken bevorzugt

Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige Laufzeiten von fünf bis neun Jahren und weniger langfristige Hypotheken. Dabei seien Saron-Hypotheken derzeit in der Deutschschweiz stärker gefragt als in der Westschweiz, wo ihr Anteil gegenüber dem letzten Halbjahr gar leicht zurückgegangen sei. Auf Saron-Hypotheken entfällt in der Deutschschweiz ein Anteil von 19 Prozent und in der Romandie von nur 7 Prozent.

Hypothekarnehmende neigten aufgrund der unsicheren Zinsentwicklung vermehrt zu Saron-Hypotheken – entweder als Alternative zu kurzen Laufzeiten oder als zweite Tranche neben einer Festhypothek. Bei den Ersthypotheken betrage der Saron-Anteil gut 10 Prozent und bei Zweithypotheken über 20 Prozent. Damit wahrten sie sich eine gewisse Flexibilität und profitierten aktuell vom tiefen Leitzins.

Banken profitieren von Nachfrage nach Saron-Hypotheken

Die Banken konnten ihren Marktanteil auf 67 Prozent ausweiten, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Sie profitierten von der gestiegenen Nachfrage nach Saron-Hypotheken. Denn diese werden von Versicherungen und Pensionskassen nicht angeboten. Der Marktanteil der Versicherungen beträgt 19 Prozent (-39%) und auf Pensionskassen kommen 14 Prozent (+56%).



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NACHBÖRSE/XDAX -0,2% auf 24.369 Pkt – TAG Immobilien schwächer


DOW JONES–Verluste an den US-Börsen haben die Kurse am Dienstag im nachbörslichen Handel leicht belastet.

TAG Immobilien gaben am Abend um 2,2 Prozent nach, nachdem das Unternehmen eine Kapitalerhöhung und die Aufstockung seiner 2031 fälligen Wandelschuldverschreibung angekündigt hatte.


=== 
XDAX*        DAX         Veränderung 
22.15 Uhr    17.30 Uhr 
 
24.369       24.423      -0,2% 
=== 

*Der XDAX bildet die Entwicklung des zinsbereinigten DAX-Futures ab.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 19, 2025 16:28 ET (20:28 GMT)



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Swiss Prime Site kauft in Lausanne


Die Immobilien-Aktiengesellschaft kommuniziert die Akquisition einer Liegenschaft für nahezu 120 Millionen Franken.

–

Swiss Prime Site hat nach eigenen Angaben eine «architektonisch einzigartige Büroliegenschaft» an bester Lage in Lausanne-West erworben. Den Triple-Net-Mietertrag beziffert SPS mit 4,75 Mio. CHF und die Rendite mit 4,0%, was also einem Kaufpreis von knapp 119 Mio. CHF entsprechen würde. Das Gebäude mit 14.600 qm Nutzfläche wurde laut Mitteilung 2023 fertiggestellt und entspricht neuesten Nachhaltigkeitsstandards. Es handele sich um die Hälfte eines Geschäftskomplexes, der in einer Parklandschaft mit über 250 Bäumen liege und einen Panoramablick auf Genfer See und die französischen Alpen biete. Vermietet ist die Liegenschaft zu 100% und mit einer gewichteten durchschnittlichen Mietvertragsdauer von 20 Jahren an mehr als 15 Mieter aus den Bereichen Technologie und Verteidigung sowie an Forschungsinstitute.

Nach einer Akquisition in Genf (IB berichtete) sei diese Transaktion «ein weiterer Schritt zur Realisierung unserer angekündigten Akquisitionspipeline mit einem jährlichen Mietertrag von insgesamt mehr als 17 Mio. CHF bis Anfang/Mitte 2026», sagt SPS-CEO René Zahnd. Bei weiteren Objekten sei das Unternehmen in «fortgeschrittenen Gesprächen». (aw)

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TAG Immobilien startet Kapitalerhöhung und Ausgabe von Wandelanleihen


Die TAG Immobilien AG ist ein in Deutschland ansässiges Immobilienunternehmen, das sich auf den Bereich Wohnimmobilien konzentriert. Das Geschäftsmodell des Unternehmens umfasst neben der Entwicklung und Verwaltung eines Wohnimmobilienportfolios auch Verkaufsaktivitäten. Sie bietet Hausmeister- und Handwerkerdienste an, unterstützt die Bereitstellung von Multimediadiensten für Mieter und erweitert das Angebot an Hausverwaltungsdiensten.



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Immobilien: PSP Swiss Property im ersten Halbjahr mit mehr Reingewinn


PSP Swiss Property hat im ersten Halbjahr 2025 mehr Gewinn erzielt. Die Immobiliengesellschaft begründet dies mit unter anderem mit höheren Bewertungen. Für das Gesamtjahr äussert sich PSP vorsichtig optimistisch und bestätigt die bisherige Jahresprognose.

Der Liegenschaftsertrag von PSP sank im ersten Halbjahr um 1,3 Prozent auf 173,9 Millionen Franken, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) belief sich auf 148,8 Millionen. Das ist ein Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,3 Prozent.

Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge sank um 5,9 Prozent auf 106,9 Millionen Franken. Die Neubewertungen erreichten 113,4 Millionen Franken – im Vorjahr waren es noch 44,7 Millionen. Unter dem Strich stand daher ein deutlich höherer Reingewinn von 194,3 Millionen, was zum Vorjahr einem Plus von gut 24 Prozent entspricht.

Damit hat PSP die Erwartungen der Analysten beim Reingewinn übertroffen.

Ergebnisprognose

Im laufenden Geschäftsjahr 2025 peilt PSP weiterhin einen EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 300 Millionen Franken an. Im Vorjahr erzielte PSP rund 305 Millionen. Beim Leerstand erwartet PSP wie bereits im Februar angekündigt weiterhin einen Wert von 3,5 Prozent.

Ende Juni lag der durchschnittliche Leerstand im 10,0 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio von PSP bei 4,0 Prozent, dies nach den 3,2 Prozent von Ende 2024.



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Immobilien Schweiz: Die Angst des Baugewerbes vor dem Ja zum Eigenmietwert


Eigenmietwert

Die Angst des Baugewerbes vor dem Ja



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PSP Swiss Property im Halbjahr dank Aufwertung mit mehr Reingewinn


Zug – PSP Swiss Property hat im ersten Halbjahr 2025 den Gewinn klar gesteigert. Grund dafür war in erster Linie eine Portfolioaufwertung. Für das Gesamtjahr äussert sich der Immobilienkonzern optimistisch und bestätigt die bisherige Jahresprognosen.

Auch operativ sei das Resultat solide ausgefallen, betonte Firmenchef Giacomo Balzarini am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Der Liegenschaftsertrag sank zwar im ersten Halbjahr um 1,3 Prozent auf 173,9 Millionen Franken. Doch dies war Einmalfaktoren im Vorjahr geschuldet. Zudem seien keine Liegenschaft verkauft worden. Das operative Ergebnis (der Gewinn ohne Liegenschaftserfolg) ging um 5,9 Prozent auf 106,9 Millionen zurück.

Der Reingewinn war dagegen mit 194,3 Millionen Franken um fast einen Viertel höher. Massgeblich verantwortlich waren Neubewertungen von 113,4 Millionen Franken – im Vorjahr waren es noch 44,7 Millionen. Die Aufwertung resultierte laut weiteren Angaben hauptsächlich aus der positiven Entwicklung der Anlageliegenschaften an Zentrumslagen in Zürich.

Hohe Investitionen in zukünftiges Wachstum
PSP will seine Entwicklungsprojekte voranbringen. Dafür sollen in das «Quartier des Banques» in Genf rund 21 Millionen Franken investiert werden. Weitere 11 Millionen sind für das «Bollwerk» in Bern vorgesehen. Für das Projekt «Hotel des Postes» in Lausanne sind rund 55 Millionen vorgesehen. Daraus erwartet PSP nach Fertigstellung Mieteinnahmen von insgesamt rund 10,4 Millionen Franken.

Das Gebäude «Löwenbräu Red» in Zürich eigne sich hingegen nur noch bedingt für eine grossflächige Büronutzung und soll zu Serviced Apartments umgenutzt werden. Investitionssumme und Bauphase seien noch nicht bestimmt.

Zudem soll der «Richtipark» in Wallisellen mit fünf Büroliegenschaften von einer Industrie- und Gewerbezone in eine Zone mit gemischter Nutzung (Wohnen und Gewerbe) umgewandelt werden. Das Areal soll entsprechend weiterentwickelt und veräussert werden.

PSP schaue sich zudem zwecks Zukäufen auch den Transaktionsmarkt an. Nur seien kaum Objekte zu finden, die den hohen Ansprüchen genügten.

Bestätigte Prognosen
PSP gibt sich mit Blick nach vorne optimistisch und bestätigt die Prognosen 2025 für einen EBITDA ohne Liegenschaftserfolge ähnlich dem Vorjahr von rund 300 Millionen Franken. Beim Leerstand erwartet PSP unverändert einen Wert von 3,5 Prozent. Ende Juni lag der durchschnittliche Leerstand im 10,0 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio von PSP bei 4,0 Prozent.

An der Börse kamen die Ausführungen nicht gut an. Die Aktie fiel in einem festeren Markt um 2,6 Prozent. PSP habe die Erwartungen verfehlt und dass die Prognosen nicht angehoben wurden, sei enttäuschend, heiss es von Händlern. (awp/mc/ps)



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PSP Swiss Property übertrifft die Analystenerwartungen




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PSP Swiss Property erzielt ein solides operatives Resultat mit einer Portfolioaufwertung und bestätigt die Prognosen. — TradingView News


PSP Swiss Property AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

19.08.2025 / 06:30 CET/CEST

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Halbjahresergebnis per 30. Juni 2025

Immobilienmarkt

Der Vermietungsmarkt für Geschäftsliegenschaften in der Schweiz zeigte sich in unserem Marktsegment im ersten Halbjahr 2025 insgesamt stabil. Eine spürbare Nachfrage bestand punktuell bei gut erschlossenen, hochwertigen Büroflächen mit nachhaltiger Ausrichtung – vor allem in etablierten Innenstadtlagen. Auch blieben zentral gelegene Lagen in Zürich und Genf weiterhin interessant, doch zeigte sich die Nachfrage selektiv und zunehmend preisbewusst. Bern und Lausanne entwickelten sich stabil, in Basel hielt das Überangebot an Mietflächen weiter an. Strukturelle Herausforderungen beeinträchtigen weiterhin periphere Standorte, ältere Büroflächen und den Non-Food-Retail-Sektor.

Auf dem Investitionsmarkt war in den ersten Monaten 2025 zunächst Zurückhaltung zu beobachten, bevor sich im zweiten Quartal 2025 eine Belebung einstellte – gestützt durch ein leicht gesunkenes Zinsniveau und bessere Finanzierungsbedingungen. Gleichzeitig beobachten wir höhere Spreads im Finanzierungsmarkt, begleitet durch eine restriktivere Kreditvergabe der Banken, was die Anzahl abgeschlossener Transaktionen weiterhin limitierte. Die Marktaktivität blieb selektiv mit Fokus auf zentral gelegene, nachhaltige Liegenschaften mit stabilem Cashflow-Potenzial. Die Nachfrage nach Objekten an peripheren Lagen blieb schwach. In unseren Kernmärkten, insbesondere in Zürich und Genf, blieb die Nachfrage nach hochwertigen Büro- und Geschäftsliegenschaften stabil, was sich in robusten Bewertungen widerspiegelte. Unsere Akquisitionsstrategie bleibt vorsichtig. Wir fokussieren uns auf qualitativ hochwertige Objekte an Zentrumslagen mit mittel- bis langfristigem Wertsteigerungspotenzial.

Immobilienportfolio

Der Bilanzwert des Immobilienportfolios betrug per Ende H1 2025 CHF 10.0 Mrd. (Ende 2024: CHF 9.8 Mrd.) und die Leerstandsquote belief sich auf 4.0% (Ende 2024: 3.2%). Das Portfolio umfasste 149 Anlageliegenschaften und 12 Entwicklungsliegenschaften.

Die Neubewertung der Liegenschaften durch den unabhängigen Schätzungsexperten ergab im ersten Halbjahr 2025 eine Aufwertung um CHF 113.4 Mio. Davon entfielen CHF 111.7 Mio. auf das Anlageportfolio und CHF 1.7 Mio. auf die Entwicklungsliegenschaften. Die Aufwertung resultierte hauptsächlich aus der positiven Entwicklung der Anlageliegenschaften an Zentrumslagen in Zürich. Der durchschnittlich gewichtete Diskontierungssatz für das gesamte Portfolio sank per Mitte 2025 infolge einer Anpassung der Inflationserwartung durch den Bewerter um 0.25% nominal auf 3.56% (Ende 2024: 3.82%) und blieb real unverändert bei 2.54% (Ende 2024: 2.54%).

Während der Berichtsperiode wurden keine Liegenschaften gekauft oder verkauft. Als Entwicklungsliegenschaften umklassifiziert wurden vier Liegenschaften in Genf und die Liegenschaft «Löwenbräu Red» in Zürich. Insgesamt fünf Liegenschaften in Wallisellen wurden als Entwicklungsliegenschaften zum Verkauf umklassifiziert (Projekt «Richtipark»).

«Quartier des Banques», Genf: Vier ehemalige Bankgebäude an hervorragender Lage werden renoviert und modernisiert. Insgesamt werden rund CHF 21 Mio. in die folgenden Projekte investiert: «Quartier des Banques Arquebuse 8»: Baubeginn H1 2025, Fertigstellung Q3 2025. Das Gebäude wird sich neu für mehrere Mieter eignen. Investitionssumme rund CHF 3 Mio. «Quartier des Banques Henriette-et-Jeanne-Rath 14»: Baubeginn H1 2025, Fertigstellung Anfang 2026. Investitionssumme rund CHF 6 Mio. Die Liegenschaft ist bereits vollständig wiedervermietet. «Quartier des Banques Jean-Petitot 12»: Baubeginn geplant Q3 2025, Fertigstellung Anfang 2026. Investitionssumme rund CHF 6 Mio. «Quartier des Banques Jean-Petitot 15»: Baubeginn geplant Q3 2025, Fertigstellung Anfang 2026. Investitionssumme rund CHF 6 Mio.

«Löwenbräu Red», Zürich: Das 2013 erstellte Bürogebäude auf dem Löwenbräu-Areal eignet sich aufgrund der Mikrolage und Struktur künftig nur noch bedingt für eine grossflächige Büronutzung. Wir planen deshalb eine Umnutzung zu Serviced Apartments. Die Baueingabe ist für Q3 2025 vorgesehen.

«Richtipark», Wallisellen: Aufgrund der anfangs April 2025 von der Gemeindeversammlung der Stadt Wallisellen revidierten kommunalen Bau- und Zonenordnung (BZO) wurde der sogenannte «Richtipark» mit fünf Büroliegenschaften von einer Industrie- und Gewerbezone in eine Zone mit gemischter Nutzung (Wohnen und Gewerbe) umgewandelt. Auf dem rund 24 000 m² grossen Grundstück mit etwa 38 000 m² Nutzfläche können künftig bis zu 75 % Wohnungen realisiert werden, davon 30 % im Segment des preisgünstigen Wohnens. Es ist geplant, das Areal entsprechend weiterzuentwickeln und zu veräussern. Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen. Die fünf Liegenschaften wurden in der Berichtsperiode als Entwicklungsliegenschaften zum Verkauf umklassifiziert (Projekt «Richtipark»).

Per Ende H1 2025 lag die Leerstandsquote bei 4.0% (Ende 2024: 3.2%). Von den Mietverträgen mit Ablauf im Jahr 2025 im Umfang von CHF 28.3Mio. waren per Stichtag 8% noch nicht verlängert. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit aller Mietverträge (WAULT, weighted average unexpired lease term) des Gesamtportfolios betrug per Ende des ersten Halbjahres 5.0 Jahre. Bei den zehn grössten Mietern, die 25% der Mieterträge generieren, lag die WAULT bei 5.4 Jahren.

Konsolidiertes Halbjahresergebnis

Wie erwartet sank der Liegenschaftsertrag in der Berichtsperiode um CHF 2.3 Mio. bzw. 1.3% auf CHF 173.9 Mio. (H1 2024: CHF 176.2 Mio.). Das Vorjahresergebnis H1 2024 beinhaltete zwei Sondereffekte von insgesamt CHF 2.6 Mio. Like-for-like stieg der Liegenschaftsertrag um CHF 1.8 Mio. bzw. 1.2%, wobei CHF 1.5 Mio. bzw. 1.0 % auf Indexanpassungen entfielen.

In der Berichtsperiode wurden keine Liegenschaften verkauft, so dass sich der entsprechende Erlös aus dem Verkauf von Anlageliegenschaften um CHF 11.3 Mio. und der Erfolg aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften um CHF 0.6 Mio. verringerte. Der Betriebsaufwand für die Liegenschaften sank gegenüber der Vorjahresperiode im Wesentlichen aufgrund tieferer Liegenschaftssteuern auf einer Genfer Immobilie (Anerkennung Energiezertifikat) um CHF 1.4 Mio. Sowohl der Personalaufwand als auch der Betriebs- und Verwaltungsaufwand erhöhten sich um je CHF 0.3 Mio. Der Nettofinanzierungsaufwand stieg um CHF 0.9 Mio. Die Finanzierungskosten waren aber mit einem Fremdkapitalkostensatz von 1.05% über die letzten vier Quartale relativ betrachtet weiterhin tief (Ende 2024: 1.03%).

Das operative Ergebnis, definiert als der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge, verringerte sich gegenüber der Vorjahresperiode um CHF 6.7 Mio. bzw. 5.9% auf CHF 106.9 Mio. (H1 2024: CHF 113.6 Mio.). Der Gewinn pro Aktie ohne Liegenschaftserfolge, der die Basis für die Dividendenausschüttung bildet, lag bei CHF 2.33 (H1 2024: CHF 2.48).

Der Reingewinn erreichte CHF 194.3 Mio. (H1 2024: CHF 156.3 Mio.). Die Zunahme im Vergleich zur Vorjahresperiode um CHF 38.0 Mio. bzw. 24.3% erklärt sich insbesondere durch die Portfolioaufwertung in Höhe von CHF 113.4 Mio. im H1 2025 (H1 2024: CHF 44.7 Mio.). Der Gewinn pro Aktie betrug CHF 4.24 (H1 2024: CHF 3.41).

Das Eigenkapital pro Aktie (Net Asset Value; NAV) betrug per Ende Juni 2025 CHF 118.33 (Ende 2024: CHF 117.96). Der NAV vor Abzug latenter Steuern belief sich auf CHF 140.65 (Ende 2024: CHF 139.51).

Kapitalstruktur

Per Ende des ersten Halbjahres 2025 betrug das Eigenkapital CHF 5.427 Mrd., entsprechend einer Eigenkapitalquote von 53.6% (Ende 2024: CHF 5.411 Mrd. bzw. 54.5%). Das zinspflichtige Fremdkapital betrug CHF 3.540 Mrd. bzw. 35.0% der Bilanzsumme (Ende 2024: CHF 3.385 Mrd. bzw. 34.1%). Per Ende H1 2025 lag der durchschnittliche Stichtags-Fremdkapitalkostensatz bei 1.04% (Ende 2024: 1.05%). Die durchschnittliche Zinsbindung betrug 3.6 Jahre (Ende 2024: 4.0 Jahre).

Die PSP Swiss Property verfügte am Ende der Berichtsperiode über ungenutzte Kreditlinien von CHF 815 Mio., welche vollständig auf zugesicherte Kreditlinien entfielen. Die PSP Swiss Property AG hat von Moodyʼs ein Long Term Issuer Rating A3 (Ausblick stabil).

Nachhaltigkeit – Green Bond Report

Im ersten Halbjahr 2025 hat die PSP Swiss Property ihr aktualisiertes Green Bond Framework veröffentlicht. Es legt klare Investitionskriterien für umweltfreundliche Immobilienprojekte fest – insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und zertifizierte Gebäude – und unterstreicht das langfristige Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens. Ergänzend wurde der Green Bond Report 2024 publiziert, welcher transparente Informationen zur Mittelverwendung, Portfolioallokation sowie zu den Umweltwirkungen enthält. Damit stärkt die PSP Swiss Property ihren Green-Finance-Ansatz und belegt ihr überprüfbares Engagement für nachhaltige Immobilieninvestitionen. Beide Dokumente sind unter www.psp.info abrufbar.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 31. Juli 2025 wurde eine Green Floating Rate Note (Verzinsung basierend auf dem Compounded Daily SARON, plus 58 Basispunkte) mit einem Volumen von CHF 155 Mio. und einer Fälligkeit im Mai 2027 emittiert.

Ansonsten fanden nach dem Bilanzstichtag keine weiteren wesentlichen Ereignisse statt.

Ausblick

Für das laufende Jahr gehen wir von einer positiven Entwicklung auf dem Schweizer Immobilienmarkt aus, insbesondere in unserem Hauptmarktsegment. Die Attraktivität des Vermietungsmarktes wird nach unserer Einschätzung weitgehend erhalten bleiben, weshalb wir von einer weiterhin stabilen Mietnachfrage ausgehen.

Auf dem Transaktionsmarkt erwarten wir bei voraussichtlich anhaltend tiefen Zinsen eine leichte Belebung. Das Angebot an erstklassigen Immobilien, welche unserer Strategie entsprechen, dürfte indessen knapp bleiben. Als Käufer agieren wir weiterhin weitsichtig und konzentrieren uns gezielt auf Objekte, die mittel- bis langfristig Wertsteigerungspotenzial in Aussicht stellen.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir weiterhin einen EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund CHF 300 Mio. (2024: CHF 304.9 Mio.). Beim Leerstand rechnen wir per Ende 2025 unverändert mit einer Quote von 3.5% (Ende H1 2025: 4.0%).

Kennzahlen

Finanzielle Kennzahlen

Einheit

2024

H1 2024

H1 2025

+/-1

Liegenschaftsertrag

CHF 1 000

349 978

176 207

173 917

-1.3%

EPRA-like-for-like-Veränderung

%

3.6

5.0

 1.2

Bewertungsdifferenzen der Liegenschaften

CHF 1 000

170 971

44 697

113 379

Erfolg Liegenschaftsverkäufe (Vorräte)

CHF 1 000

1 021

568

0

Erfolg Liegenschaftsverkäufe (Anlageliegenschaften)

CHF 1 000

14 089

11 288

0

Total übrige Erträge

CHF 1 000

6 290

1 751

1 012

Reingewinn

CHF 1 000

374 949

156 329

194 340

24.3%

Gewinn ohne Liegenschaftserfolge2

CHF 1 000

231 779

113 599

106 861

-5.9%

EBITDA ohne Liegenschaftserfolge2

CHF 1 000

304 923

152 302

148 779

-2.3%

EBITDA-Marge

%

85.0

84.9

85.1

Bilanzsumme

CHF 1 000

9 923 841

10 116 739

1.9%

Eigenkapital

CHF 1 000

5 410 719

5 427 423

0.3%

Eigenkapitalquote

%

54.5

53.6

Eigenkapitalrendite

%

7.1

6.0

7.2

Zinspflichtiges Fremdkapital

CHF 1 000

3 384 828

3 539 764

4.6%

Zinspflichtiges Fremdkapital in % der Bilanzsumme

%

34.1

35.0

Portfoliokennzahlen

 

 

 

 

Anzahl Anlageliegenschaften

Anzahl

154

149

Bilanzwert Anlageliegenschaften

CHF 1 000

9 528 575

9 427 669

-1.1%

Brutto-Rendite

%

3.6

3.8

3.7

Netto-Rendite

%

3.2

3.4

3.3

Leerstandsquote (CHF)

%

3.2

4.0

Anzahl Entwicklungsliegenschaften

Anzahl

7

12

Bilanzwert Entwicklungsliegenschaften

CHF 1 000

304 192

552 620

81.7%

Personalbestand

 

 

 

 

Mitarbeiter/Vollzeitstellen

Anzahl

93/83

93/82

Kennzahlen pro Aktie

 

 

 

 

Gewinn pro Aktie (EPS)3

CHF

8.17

3.41

4.24

24.3%

EPS ohne Liegenschaftserfolge3

CHF

5.05

2.48

2.33

-5.9%

EPRA-EPS4

CHF

5.03

2.46

2.33

-5.3%

Ausschüttung pro Aktie

CHF

3.904

n.a.

n.a.

Eigenkapital pro Aktie (NAV)5

CHF

117.96

118.33

0.3%

NAV vor Abzug latenter Steuern5

CHF

139.51

140.65

0.8%

EPRA-NRV5

CHF

142.39

143.60

0.8%

Aktienkurs Periodenende

CHF

128.90

146.10

13.3%

1 Differenz zu Vorjahresperiode H1 2024 bzw. zu Bilanzwert per 31. Dezember 2024.

2 «Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge» entspricht dem Reingewinn exklusive Bewertungsdifferenzen der Liegenschaften, Nettoerfolg aus Verkäufen von Anlageliegenschaften und damit verbundene Steuern. Der Erfolg aus den Verkäufen von selbst entwickelten Objekten ist hingegen Bestandteil des «Gewinn ohne Liegenschaftserfolge».

3 Bezogen auf Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien.

4 Für das Geschäftsjahr 2024. Barauszahlung erfolgte am 9. April 2025.

5 Bezogen auf Anzahl ausstehender Aktien.

Weitere Informationen

Giacomo Balzarini, CEO · Tel. +41 (0)44 625 59 59 · Mobile +41 (0)79 207 32 40

Vasco Cecchini, CCO & Head IR · Tel. +41 (0)44 625 57 23 · Mobile +41 (0)79 650 84 32

Bericht und Präsentation sind verfügbar unter

www.psp.info/downloads

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Agenda

Publikation Q1-Q3 2025 · 11. November 2025

Publikation FY 2025 · 24. Februar 2026

Ordentliche Generalversammlung 2026 · 1. April 2026

Publikation Q1 2026 · 12. Mai 2026

Publikation H1 2026 · 18. August 2026

Publikation Q1-Q3 2026 · 10. November 2026

PSP Swiss Property – führendes Schweizer Immobilienunternehmen

PSP Swiss Property besitzt ein Immobilienportfolio im Wert von CHF 10.0 Mrd. in den wichtigsten Schweizer Wirtschaftszentren und weist zum Stichtag einen Börsenwert von CHF 6.7 Mrd. aus. Die 93 Mitarbeitenden verteilen sich auf die Standorte Basel, Genf, Zug und Zürich.

PSP Swiss Property ist seit März 2000 an der Schweizer Börse, SIX Swiss Exchange, kotiert (Symbol: PSPN, Valor: 1829415, ISIN ).

Ende der Adhoc-Mitteilung

Sprache: Deutsch
Unternehmen: PSP Swiss Property AG
Kolinplatz 2
6300 Zug
Schweiz
Telefon: +41417280404
Fax: +41417280409
E-Mail: info@psp.info
Internet: www.psp.info
ISIN:
Valorennummer: 1829415
Börsen: SIX Swiss Exchange
EQS News ID: 2185510
 
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