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Sanierungszwang: Hälfte aller Gebäude in der Schweiz betroffen

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Fragt man den Bund, ist sein Gebäudeprogramm ein Erfolgsmodell. Im Entlastungspaket wollte Umweltminister Albert Rösti (59, SVP) die Sanierungsförderung dennoch streichen. Zwar schob das Parlament dem Vorhaben einen Riegel vor – wie viel Fördergeld zukünftig fliessen soll, ist jedoch weiterhin nicht restlos geklärt.

Das hindert den Bundesrat nicht, bereits am nächsten Schritt zu feilen: Wie ein Bericht offenbart, will er so bald wie möglich zur Massensanierung rufen. Besonders ineffiziente Uralt-Bauten sollen zwingend aufgewertet werden. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Das neue Regime würde rund die Hälfte der Gebäudebesitzer betreffen.

Parlament fordert hohe Energieziele

Auslöser für die Knallhart-Regel ist das Parlament. Vor drei Jahren segneten die eidgenössischen Räte einen Vorstoss des ehemaligen FDP-Nationalrats Christoph Eymann (75, BS) ab. Dessen Forderung: Der Bundesrat soll ein Konzept darlegen, um Raumwärmeverluste bei Gebäuden um 80 Prozent zu reduzieren.

Nur: Ein solches Vorhaben sei in sinnvoller Frist kaum möglich, hält die Landesregierung fest. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, müssten sämtliche Schweizer Gebäude auf die höchste Energieeffizienz hochgerüstet werden. Das heisst entweder auf Minergie-Standards oder Klasse A des sogenannten Gebäudeenergieausweises (GEAK) – eine Herkulesaufgabe!

Bundesrat schlägt Light-Variante vor

Wie der Bundesrat festhält, fällt ein Grossteil der bestehenden Gebäudeflächen just in die Zeit, wo energetisch am ineffizientesten gebaut wurde – nämlich zwischen 1946 und 1980. «Rund 60 Prozent der gesamten Energiebezugsflächen von Wohngebäuden wurde vor 1980 erbaut und mehr als die Hälfte der Gebäudehüllenelemente wurden bis heute noch nicht saniert», heisst es im Bericht. Das berge zugleich grosses Potenzial, aber auch grosse Kosten.

Stattdessen schlägt der Bundesrat eine Light-Variante vor. Dabei sollen Gebäudebesitzer verpflichtet werden, ihre Uralt-Bauten auf mindestens Klasse D zu sanieren. Für die unterste Klasse G soll dies innert zehn Jahren, für F innert 15 und für E innert 20 Jahren geschehen. Als Stichdatum soll der Zeitpunkt gelten, an dem die Massnahme in das kantonale Energiegesetz übernommen würde.

Neue Vorschrift kostet doppelt so viel

Aktuellste Zahlen aus den Kantonen offenbaren: Der Vorschlag des Bundes würde die Hälfte der Gebäude betreffen, die bereits heute einen Gebäudeenergieausweis besitzen. Und zugleich auch bedingen, dass die heute freiwillige Kennzahl neu zur Pflicht würde.

Damit müssen die Schweizer Hausbesitzerinnen und -besitzer also nicht nur plötzlich mehr Bürokratie auf sich nehmen – zugleich würde das neue Förderregime die betroffenen Energieklassen einen mächtigen Batzen kosten: Während der Bund mit der aktuellen Förderung mit jährlichen Sanierungskosten von weniger als zwei Milliarden Franken rechnet, wären es mit der neuen Vorschrift rund doppelt so viel. Dazu trägt auch bei, dass der Bundesrat dabei auch gleich eine Photovoltaik-Pflicht vorschlägt, wenn zum Erreichen der Ziele eine Dachsanierung anfällt.

Umsetzung bleibt offen

Um den neuen Sanierungszwang den Eigentümern schmackhaft zu machen, sollen die Fördergelder von Bund und Kantonen zumindest etwas erhöht werden. Dafür seien etwa «Programme zur sozialen Abfederung» denkbar. Was dies genau bedeutet, führt der Bund in seinem Bericht nicht genauer aus. Alternativ sei für die Kantone auch ein obligatorischer Sanierungsfonds denkbar. Zudem betont der Bericht: Um die Klasse D zu erreichen, seien immerhin zumeist keine Gesamtsanierungen notwendig.

Inwiefern der Bundesrat die Massnahme tatsächlich umsetzt, bleibt offen. Denn wie er im Bericht auch mitteilt, will er sich aktuell an die finanziellen Grenzen halten, die das Parlament im Entlastungspaket 27 gesetzt habe. Heisst: Für das Gebäudeprogramm steht aktuell sowieso nur ein reduziertes Budget zur Verfügung.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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Fragt man den Bund, ist sein Gebäudeprogramm ein Erfolgsmodell. Im Entlastungspaket wollte Umweltminister Albert Rösti (59, SVP) die Sanierungsförderung dennoch streichen. Zwar schob das Parlament dem Vorhaben einen Riegel vor – wie viel Fördergeld zukünftig fliessen soll, ist jedoch weiterhin nicht restlos geklärt.

Das hindert den Bundesrat nicht, bereits am nächsten Schritt zu feilen: Wie ein Bericht offenbart, will er so bald wie möglich zur Massensanierung rufen. Besonders ineffiziente Uralt-Bauten sollen zwingend aufgewertet werden. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Das neue Regime würde rund die Hälfte der Gebäudebesitzer betreffen.

Parlament fordert hohe Energieziele

Auslöser für die Knallhart-Regel ist das Parlament. Vor drei Jahren segneten die eidgenössischen Räte einen Vorstoss des ehemaligen FDP-Nationalrats Christoph Eymann (75, BS) ab. Dessen Forderung: Der Bundesrat soll ein Konzept darlegen, um Raumwärmeverluste bei Gebäuden um 80 Prozent zu reduzieren.

Nur: Ein solches Vorhaben sei in sinnvoller Frist kaum möglich, hält die Landesregierung fest. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, müssten sämtliche Schweizer Gebäude auf die höchste Energieeffizienz hochgerüstet werden. Das heisst entweder auf Minergie-Standards oder Klasse A des sogenannten Gebäudeenergieausweises (GEAK) – eine Herkulesaufgabe!

Bundesrat schlägt Light-Variante vor

Wie der Bundesrat festhält, fällt ein Grossteil der bestehenden Gebäudeflächen just in die Zeit, wo energetisch am ineffizientesten gebaut wurde – nämlich zwischen 1946 und 1980. «Rund 60 Prozent der gesamten Energiebezugsflächen von Wohngebäuden wurde vor 1980 erbaut und mehr als die Hälfte der Gebäudehüllenelemente wurden bis heute noch nicht saniert», heisst es im Bericht. Das berge zugleich grosses Potenzial, aber auch grosse Kosten.

Stattdessen schlägt der Bundesrat eine Light-Variante vor. Dabei sollen Gebäudebesitzer verpflichtet werden, ihre Uralt-Bauten auf mindestens Klasse D zu sanieren. Für die unterste Klasse G soll dies innert zehn Jahren, für F innert 15 und für E innert 20 Jahren geschehen. Als Stichdatum soll der Zeitpunkt gelten, an dem die Massnahme in das kantonale Energiegesetz übernommen würde.

Neue Vorschrift kostet doppelt so viel

Aktuellste Zahlen aus den Kantonen offenbaren: Der Vorschlag des Bundes würde die Hälfte der Gebäude betreffen, die bereits heute einen Gebäudeenergieausweis besitzen. Und zugleich auch bedingen, dass die heute freiwillige Kennzahl neu zur Pflicht würde.

Damit müssen die Schweizer Hausbesitzerinnen und -besitzer also nicht nur plötzlich mehr Bürokratie auf sich nehmen – zugleich würde das neue Förderregime die betroffenen Energieklassen einen mächtigen Batzen kosten: Während der Bund mit der aktuellen Förderung mit jährlichen Sanierungskosten von weniger als zwei Milliarden Franken rechnet, wären es mit der neuen Vorschrift rund doppelt so viel. Dazu trägt auch bei, dass der Bundesrat dabei auch gleich eine Photovoltaik-Pflicht vorschlägt, wenn zum Erreichen der Ziele eine Dachsanierung anfällt.

Umsetzung bleibt offen

Um den neuen Sanierungszwang den Eigentümern schmackhaft zu machen, sollen die Fördergelder von Bund und Kantonen zumindest etwas erhöht werden. Dafür seien etwa «Programme zur sozialen Abfederung» denkbar. Was dies genau bedeutet, führt der Bund in seinem Bericht nicht genauer aus. Alternativ sei für die Kantone auch ein obligatorischer Sanierungsfonds denkbar. Zudem betont der Bericht: Um die Klasse D zu erreichen, seien immerhin zumeist keine Gesamtsanierungen notwendig.

Inwiefern der Bundesrat die Massnahme tatsächlich umsetzt, bleibt offen. Denn wie er im Bericht auch mitteilt, will er sich aktuell an die finanziellen Grenzen halten, die das Parlament im Entlastungspaket 27 gesetzt habe. Heisst: Für das Gebäudeprogramm steht aktuell sowieso nur ein reduziertes Budget zur Verfügung.

Quelle: www.bilanz.ch

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Sanierungszwang Schweiz: Hälfte aller Gebäude bis 2046 betroffen

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Der Schweizer Bundesrat bereitet umfassende Maßnahmen vor, um die energetische Effizienz des nationalen Gebäudebestands deutlich zu erhöhen. Wie aus Berichten vom 07.09.2026 hervorgeht, plant die Regierung einen Sanierungszwang für ältere Immobilien, die der Energieklasse D oder schlechter zugeordnet sind.

Ziel dieser Initiative ist es, die massiven Energieverluste im Wohn- und Gewerbebereich zu reduzieren und den Übergang zu einem klimafreundlicheren Gebäudesektor zu beschleunigen. Die Umsetzung dieser Vorgaben soll bis zum Jahr 2046 abgeschlossen sein.

Umfangreiche Modernisierungspflicht für die Hälfte des Immobilienbestands

Die Tragweite des Vorhabens ist für den Schweizer Immobilienmarkt erheblich. Schätzungen zufolge betrifft der geplante Sanierungszwang etwa die Hälfte aller Gebäude in der Schweiz, für die bereits ein Energieausweis ausgestellt wurde. Damit stünden Hunderttausende von Eigentümern vor der gesetzlichen Verpflichtung, ihre Liegenschaften innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte energetisch aufzuwerten.

Hintergrund dieser Pläne sind die ambitionierten Zielsetzungen des Schweizer Parlaments. Die Legislative fordert eine Reduktion der Raumwärmeverluste um insgesamt 80 Prozent.

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Großangelegte Sanierungswellen stellen Immobilienbesitzer vor enorme finanzielle Herausforderungen, bieten aber auch steuerliche Chancen. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Abschreibungen und Sonderabschreibungen gezielt nutzen, um Ihre Liquidität bei großen Investitionen zu sichern. Steuer-Spar-Chancen durch Abschreibungen jetzt entdecken

Um dieses Ziel zu erreichen, gilt eine umfassende Sanierungswelle als unumgänglich, da insbesondere ältere Bausubstanzen für einen Großteil des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Emissionen verantwortlich sind. Der Fokus auf Gebäude der Klasse D markiert dabei eine Priorisierung jener Objekte, die aktuell den höchsten Optimierungsbedarf aufweisen.

Investitionsbedarf von jährlich rund 4 Milliarden Franken erwartet

Die wirtschaftlichen Konsequenzen für die betroffenen Eigentümer und die öffentliche Hand sind beträchtlich. Laut den vorliegenden Berichten werden die Kosten für den flächendeckenden Sanierungszwang auf jährlich rund 4 Mrd. Franken geschätzt. Diese Summe verdeutlicht eine massive Finanzierungslücke: Der Betrag entspricht etwa dem Doppelten dessen, was derzeit an staatlicher Förderung für energetische Sanierungen bereitgestellt wird.

Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Erhöhung des Sanierungstempos nicht nur finanzielle Mittel erfordert, sondern auch erhebliche Kapazitäten im Baugewerbe binden wird. Die Diskrepanz zwischen den geschätzten Kosten und den aktuell verfügbaren Fördermitteln wirft Fragen zur künftigen Finanzierungsstrategie des Bundes auf, um die Belastung für private Immobilienbesitzer abzufedern.

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Details zur Umsetzung bleiben vorerst offen

Trotz der Festlegung auf das Zieljahr 2046 und der Definition der betroffenen Energieklassen besteht in zentralen Punkten noch Klärungsbedarf. Der Bundesrat hat die konkrete Umsetzung des Sanierungszwangs bislang offen gelassen. Es ist noch nicht abschließend definiert, welche technischen Mindeststandards für die Sanierungen gelten oder in welchen Etappen die Pflichten für verschiedene Gebäudetypen wirksam werden.

Zudem wird die rechtliche Ausgestaltung der Sanierungspflicht Gegenstand weiterer politischer Debatten sein. Während der Druck des Parlaments zur Senkung der Wärmeverluste die Richtung vorgibt, müssen für die praktische Durchführung noch Verordnungen und Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Eigentümer und Marktteilnehmer warten nun auf detaillierte Richtlinien, um Planungssicherheit für die notwendigen Investitionen in den kommenden Jahren zu gewinnen. Die energetische Transformation des Schweizer Gebäudesektors tritt damit in eine neue, verbindlichere Phase ein, die jedoch noch einen erheblichen Klärungsprozess hinsichtlich der administrativen und finanziellen Abwicklung erfordert.


Disclaimer…

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Der Schweizer Bundesrat bereitet umfassende Maßnahmen vor, um die energetische Effizienz des nationalen Gebäudebestands deutlich zu erhöhen. Wie aus Berichten vom 07.09.2026 hervorgeht, plant die Regierung einen Sanierungszwang für ältere Immobilien, die der Energieklasse D oder schlechter zugeordnet sind.

Ziel dieser Initiative ist es, die massiven Energieverluste im Wohn- und Gewerbebereich zu reduzieren und den Übergang zu einem klimafreundlicheren Gebäudesektor zu beschleunigen. Die Umsetzung dieser Vorgaben soll bis zum Jahr 2046 abgeschlossen sein.

Umfangreiche Modernisierungspflicht für die Hälfte des Immobilienbestands

Die Tragweite des Vorhabens ist für den Schweizer Immobilienmarkt erheblich. Schätzungen zufolge betrifft der geplante Sanierungszwang etwa die Hälfte aller Gebäude in der Schweiz, für die bereits ein Energieausweis ausgestellt wurde. Damit stünden Hunderttausende von Eigentümern vor der gesetzlichen Verpflichtung, ihre Liegenschaften innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte energetisch aufzuwerten.

Hintergrund dieser Pläne sind die ambitionierten Zielsetzungen des Schweizer Parlaments. Die Legislative fordert eine Reduktion der Raumwärmeverluste um insgesamt 80 Prozent.

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Um dieses Ziel zu erreichen, gilt eine umfassende Sanierungswelle als unumgänglich, da insbesondere ältere Bausubstanzen für einen Großteil des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Emissionen verantwortlich sind. Der Fokus auf Gebäude der Klasse D markiert dabei eine Priorisierung jener Objekte, die aktuell den höchsten Optimierungsbedarf aufweisen.

Investitionsbedarf von jährlich rund 4 Milliarden Franken erwartet

Die wirtschaftlichen Konsequenzen für die betroffenen Eigentümer und die öffentliche Hand sind beträchtlich. Laut den vorliegenden Berichten werden die Kosten für den flächendeckenden Sanierungszwang auf jährlich rund 4 Mrd. Franken geschätzt. Diese Summe verdeutlicht eine massive Finanzierungslücke: Der Betrag entspricht etwa dem Doppelten dessen, was derzeit an staatlicher Förderung für energetische Sanierungen bereitgestellt wird.

Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Erhöhung des Sanierungstempos nicht nur finanzielle Mittel erfordert, sondern auch erhebliche Kapazitäten im Baugewerbe binden wird. Die Diskrepanz zwischen den geschätzten Kosten und den aktuell verfügbaren Fördermitteln wirft Fragen zur künftigen Finanzierungsstrategie des Bundes auf, um die Belastung für private Immobilienbesitzer abzufedern.

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Details zur Umsetzung bleiben vorerst offen

Trotz der Festlegung auf das Zieljahr 2046 und der Definition der betroffenen Energieklassen besteht in zentralen Punkten noch Klärungsbedarf. Der Bundesrat hat die konkrete Umsetzung des Sanierungszwangs bislang offen gelassen. Es ist noch nicht abschließend definiert, welche technischen Mindeststandards für die Sanierungen gelten oder in welchen Etappen die Pflichten für verschiedene Gebäudetypen wirksam werden.

Zudem wird die rechtliche Ausgestaltung der Sanierungspflicht Gegenstand weiterer politischer Debatten sein. Während der Druck des Parlaments zur Senkung der Wärmeverluste die Richtung vorgibt, müssen für die praktische Durchführung noch Verordnungen und Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Eigentümer und Marktteilnehmer warten nun auf detaillierte Richtlinien, um Planungssicherheit für die notwendigen Investitionen in den kommenden Jahren zu gewinnen. Die energetische Transformation des Schweizer Gebäudesektors tritt damit in eine neue, verbindlichere Phase ein, die jedoch noch einen erheblichen Klärungsprozess hinsichtlich der administrativen und finanziellen Abwicklung erfordert.


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Quelle: www.ad-hoc-news.de

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Die Mobimo-Aktie bleibt hinter Schweizer Immobilien-Peers zurück

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Die Mobimo-Aktie (ISIN CH0011108872) steht per 07.09.2026 im Schatten stärker laufender Schweizer Immobilienwerte, obwohl der Konzern als etablierter Anbieter von Wohn- und Gewerbeliegenschaften gilt und vom robusten Marktumfeld profitieren könnte.Neue Zürcher Zeitung Für Anleger ist damit vor allem interessant, wie sich die operativen Kennzahlen und die Bewertung im Vergleich zu Wettbewerbern wie Swiss Prime Site oder PSP Swiss Property entwickeln.Neue Zürcher Zeitung

Mobimo im Immobiliensektor-Vergleich

Laut einem Überblick zum Schweizer Immobiliensektor, der am 07.09.2026 erschienen ist, zählen Immobilienfonds und einige Immobilienaktien zu den Rendite-Gewinnern, während etablierte Anbieter wie Mobimo hinter diesen Spitzenwerten zurückbleiben.Neue Zürcher Zeitung Der Artikel nennt als Vergleichsgruppe unter anderem Swiss Prime Site, Allreal und PSP Swiss Property, die derzeit höhere Gesamtrenditen erzielen als Mobimo.Neue Zürcher Zeitung

Für die Einordnung bedeutet das: Der Markt honoriert bei Immobilienwerten aktuell selektiv hohe Ausschüttungen und stabile Cashflows, während Aktien mit moderaterer Kursentwicklung wie die Mobimo-Aktie Bewertungsabschläge hinnehmen müssen.Neue Zürcher Zeitung Historisch war Mobimo als Entwickler und Halter von Wohn- und Büroportfolios in der Schweiz positioniert, was im aktuellen Umfeld mit gestiegenen Zinsen und hoher Nachfrage nach sicheren Erträgen zu einem stärkeren Fokus der Anleger auf Ausschüttungsniveau und Leerstandsquoten führt.

Ertragskraft und Bewertung im Fokus

Im Schweizer Immobiliensegment stehen für Investoren derzeit vor allem Umsatz- und Ertragsentwicklung sowie Dividendenstabilität im Mittelpunkt, während Kursgewinne im Vergleich zu anderen Sektoren begrenzt sind.Neue Zürcher Zeitung Immobilienfonds erzielen laut dem Sektorüberblick überdurchschnittliche Renditen, was darauf hindeutet, dass strukturierte Produkte mit breiter Diversifikation und klarer Ausschüttungspolitik im aktuellen Umfeld bevorzugt werden.Neue Zürcher Zeitung

Im historischen Vergleich haben etablierte Immobiliengesellschaften wie Mobimo eine verlässlichere Ertragsbasis aufgebaut als kleinere Entwickler, weisen aber im laufenden Jahr eine geringere Performance auf als die Top-Rendite-Bringer unter den Immobilienfonds.Neue Zürcher Zeitung Daraus ergibt sich für die Mobimo-Aktie eine Ausgangslage, in der die Bewertung stärker von der mittelfristigen Ertragskraft und der Dividendenpolitik abhängt als von kurzfristigen Kursschwankungen.

Portfolio mit Wohn- und Büroimmobilien

Mobiomo konzentriert sich als Immobiliengesellschaft auf ein Portfolio aus Wohn- und Büroimmobilien in der Schweiz, ergänzt um Entwicklungsprojekte in urbanen Regionen. Der Schwerpunkt liegt auf vermieteten Bestandsliegenschaften mit planbaren Mieterträgen sowie selektiven Projektentwicklungen, die nach Fertigstellung in den Eigenbestand überführt oder am Markt veräussert werden.

Kursbild der Mobimo-Aktie

Im aktuellen Marktumfeld zeigt die Mobimo-Aktie ein ruhigeres Kursbild als manche stark schwankende Titel anderer Sektoren. Die Aktie wird primär an der Schweizer Börse gehandelt und spiegelt dort die vorsichtige Risikobereitschaft von Investoren wider, die Immobilienwerte vor allem wegen ihrer Ertragsqualität und Stabilität halten.

Mobimo-Aktie: Stammdaten und Marktprofil

  • Unternehmen: Mobimo Holding AG
  • ISIN: CH0011108872
  • Ticker: MOBN
  • Handelsplatz: SIX Swiss Exchange
  • Sektor / Branche: Immobilien
  • Indexzugehörigkeit: SPI Immobilien

Weitere Meldungen und Analysen zur Mobimo-Aktie


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Die Mobimo-Aktie (ISIN CH0011108872) steht per 07.09.2026 im Schatten stärker laufender Schweizer Immobilienwerte, obwohl der Konzern als etablierter Anbieter von Wohn- und Gewerbeliegenschaften gilt und vom robusten Marktumfeld profitieren könnte.Neue Zürcher Zeitung Für Anleger ist damit vor allem interessant, wie sich die operativen Kennzahlen und die Bewertung im Vergleich zu Wettbewerbern wie Swiss Prime Site oder PSP Swiss Property entwickeln.Neue Zürcher Zeitung

Mobimo im Immobiliensektor-Vergleich

Laut einem Überblick zum Schweizer Immobiliensektor, der am 07.09.2026 erschienen ist, zählen Immobilienfonds und einige Immobilienaktien zu den Rendite-Gewinnern, während etablierte Anbieter wie Mobimo hinter diesen Spitzenwerten zurückbleiben.Neue Zürcher Zeitung Der Artikel nennt als Vergleichsgruppe unter anderem Swiss Prime Site, Allreal und PSP Swiss Property, die derzeit höhere Gesamtrenditen erzielen als Mobimo.Neue Zürcher Zeitung

Für die Einordnung bedeutet das: Der Markt honoriert bei Immobilienwerten aktuell selektiv hohe Ausschüttungen und stabile Cashflows, während Aktien mit moderaterer Kursentwicklung wie die Mobimo-Aktie Bewertungsabschläge hinnehmen müssen.Neue Zürcher Zeitung Historisch war Mobimo als Entwickler und Halter von Wohn- und Büroportfolios in der Schweiz positioniert, was im aktuellen Umfeld mit gestiegenen Zinsen und hoher Nachfrage nach sicheren Erträgen zu einem stärkeren Fokus der Anleger auf Ausschüttungsniveau und Leerstandsquoten führt.

Ertragskraft und Bewertung im Fokus

Im Schweizer Immobiliensegment stehen für Investoren derzeit vor allem Umsatz- und Ertragsentwicklung sowie Dividendenstabilität im Mittelpunkt, während Kursgewinne im Vergleich zu anderen Sektoren begrenzt sind.Neue Zürcher Zeitung Immobilienfonds erzielen laut dem Sektorüberblick überdurchschnittliche Renditen, was darauf hindeutet, dass strukturierte Produkte mit breiter Diversifikation und klarer Ausschüttungspolitik im aktuellen Umfeld bevorzugt werden.Neue Zürcher Zeitung

Im historischen Vergleich haben etablierte Immobiliengesellschaften wie Mobimo eine verlässlichere Ertragsbasis aufgebaut als kleinere Entwickler, weisen aber im laufenden Jahr eine geringere Performance auf als die Top-Rendite-Bringer unter den Immobilienfonds.Neue Zürcher Zeitung Daraus ergibt sich für die Mobimo-Aktie eine Ausgangslage, in der die Bewertung stärker von der mittelfristigen Ertragskraft und der Dividendenpolitik abhängt als von kurzfristigen Kursschwankungen.

Portfolio mit Wohn- und Büroimmobilien

Mobiomo konzentriert sich als Immobiliengesellschaft auf ein Portfolio aus Wohn- und Büroimmobilien in der Schweiz, ergänzt um Entwicklungsprojekte in urbanen Regionen. Der Schwerpunkt liegt auf vermieteten Bestandsliegenschaften mit planbaren Mieterträgen sowie selektiven Projektentwicklungen, die nach Fertigstellung in den Eigenbestand überführt oder am Markt veräussert werden.

Kursbild der Mobimo-Aktie

Im aktuellen Marktumfeld zeigt die Mobimo-Aktie ein ruhigeres Kursbild als manche stark schwankende Titel anderer Sektoren. Die Aktie wird primär an der Schweizer Börse gehandelt und spiegelt dort die vorsichtige Risikobereitschaft von Investoren wider, die Immobilienwerte vor allem wegen ihrer Ertragsqualität und Stabilität halten.

Mobimo-Aktie: Stammdaten und Marktprofil

  • Unternehmen: Mobimo Holding AG
  • ISIN: CH0011108872
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  • Indexzugehörigkeit: SPI Immobilien

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Quelle: www.ad-hoc-news.de

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Günstige Wohnungen in Küsnacht ZH zur Zwischenmiete

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Die UBS vermietet 26 Wohnungen bis März 2027.Bild: projekt-interim.com

Die Turintra AG, eine Tochter der UBS, bietet 26 leergekündigte Wohnungen zur befristeten Miete an. Die günstigste Wohnungen gibt es bereits für 655 Franken.

07.09.2026, 11:1107.09.2026, 11:11

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Die UBS vermietet 26 Wohnungen bis März 2027.Bild: projekt-interim.com

Die Turintra AG, eine Tochter der UBS, bietet 26 leergekündigte Wohnungen zur befristeten Miete an. Die günstigste Wohnungen gibt es bereits für 655 Franken.

07.09.2026, 11:1107.09.2026, 11:11

Quelle: www.watson.ch

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Immobilien Schweiz: Hypothekarzinsen steigen zu Beginn des Septembers

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Abo

Hypothekarzinsen steigen zu Beginn des Septembers

Interessenten für Hypotheken müssen sich wieder auf steigende Richtwerte und effektive Zinsen einstellen.

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Hypothekarzinsen steigen zu Beginn des Septembers

Interessenten für Hypotheken müssen sich wieder auf steigende Richtwerte und effektive Zinsen einstellen.

Quelle: www.fuw.ch

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Toprenditen bei Immobilienfonds und -aktien in der Schweiz

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In den letzten drei Jahren haben einzelne Schweizer Immobilientitel an der Börse Gewinne von 60 bis 70 Prozent erzielt. Doch im Sommer kamen die Kurse unter Druck. Warum die Analysten das für gesund halten.

Immobilien als gesuchte Anlage: das 2023 eröffnete Hochhaus Akara in Baden.

Alex Spichale / CH Media

Der Markt für Schweizer Immobilienfonds und -aktien hat drei starke Jahre hinter sich. Der entsprechende Index der Fonds an der Börse erreichte per Ende August einen Gesamtertrag von 39 Prozent (Total Return). Der Aktienindex mit Titeln wie Swiss Prime Site, Hiag und Allreal verschaffte Anlegern in drei Jahren gar einen Gewinn von 51 Prozent (siehe Tabelle).

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Einzelne Titel schafften sogar weit mehr. Im Ranking der Fonds steht der UBS Property Fund - Direct Hospitality mit 77 Prozent ganz oben. Im Fokus dieses Fonds stehen spezielle Wohnformen und «bildungsbezogene Einrichtungen», wie es im Fondsprospekt heisst.

Weit vorne ist auch der Wohnfonds UBS Residentia mit 58 Prozent. Beide verdanken den ungewöhnlichen Kursanstieg der Portfoliobereinigung der UBS nach der Übernahme der Credit Suisse. Ende September verschmelzen die zwei Gefässe mit dem Fonds UBS Living Plus. Im Vorfeld näherten sich die Börsenkurse der drei bisher separat geführten Titel an.

Nischenplayer als Spitzenreiter

Noch spektakulärer fällt die Bilanz bei den kotierten Gesellschaften aus. Die Aktie von Züblin erzielte 115 Prozent, die Hiag Immobilien AG 87 Prozent. Bei Züblin sind allerdings Vorbehalte am Platz. Der Titel gilt in der Branche als Nebenwert mit geringem Streubesitz und dünnem Handelsvolumen. Der mit Sanktionen belegte russische Investor Viktor Vekselberg hält über die Lamesa Holding die absolute Mehrheit. Für viele institutionelle Investoren ist die Aktie damit kein Thema.

Hiag steht für das Gegenteil. Die Basler Familie Grisard hält rund die Hälfte der Aktien. Unter Marco Feusi, seit dem Jahr 2000 CEO von Hiag, hat die Firma das Portfolio bereinigt und setzt verstärkt auf gute Lagen und ertragsstarke Immobilien. Die Börse honorierte die neue Strategie mit einem deutlichen Kursanstieg in den letzten drei Jahren.

Gute Zahlen, verhaltene Kursentwicklung

Die etablierten Anbieter wie Swiss Prime Site (SPS), Allreal, PSP Swiss Property oder Mobimo sehen demgegenüber fast etwas blass aus.

Höchstens Swiss Prime Site (SPS) hebt sich ab, mit einem Portfolio von mehr als 14 Milliarden Franken die Nummer eins der Branche. Unter dem CEO Marcel Kucher hat die Gesellschaft die Strategie auf das eigene Portfolio und das Asset Management für Dritte fokussiert.

Die SPS-Aktie wurde an der Börse teilweise mit einem Aufpreis von 50 bis 60 Prozent gehandelt. Dabei spielt vor allem eine Rolle, dass Analysten nebst dem umfangreichen Portfolio auch das Asset Management hoch einstufen.

Trotz guten Zahlen kamen die Immobilienaktien im Sommer unter Druck. Dafür gibt es zwei Erklärungen. Die erste sind die Bewertungen. Mit dem leichten Anstieg der mittelfristigen Kapitalmarktzinsen gerieten die historisch hohen Agios ins Rutschen. Damit ist, etwas vereinfacht gesagt, der Aufpreis gemeint, den Anleger an der Börse gegenüber dem unabhängig geschätzten Verkehrswert der Liegenschaften zahlen.

Markus Waeber, Immobilienanalyst der Bank Julius Bär, wertet das als willkommene Bereinigung. «Eine Zeitlang waren Immobilienaktien sogar höher bewertet als die Immobilienfonds. Das war sehr ungewöhnlich und ein Indikator dafür, dass diese Titel eher teuer sind.» Dass die Bewertungen nun in normale Bahnen drehen, komme nicht unerwartet, sagt Waeber.

Die zweite Erklärung ist der schwindende Renditevorsprung. Tobias Kistler, Analyst der St. Galler Kantonalbank, nennt die bereits hohen Bewertungen als einen der Gründe. «Die Dividendenrendite ist mit rund 3 Prozent zwar interessant, lag in der Vergangenheit aber auch schon höher», sagt er. Attraktive Dividendentitel sieht er auch in anderen Segmenten, etwa bei Versicherern wie Zurich.

Sachwerte bleiben gesucht

Geopolitische Spannungen und Währungsunsicherheit machen Schweizer «Betongold» für Pensionskassen und Private attraktiv. Solange die Leitzinsen bei null Prozent verharren, sind Erträge in Schweizerfranken sehr gesucht.

Robert Sekula von der Investmentgesellschaft Swiss Finance & Property nennt das Markt-Agio von 31,2 Prozent nicht günstig. Hohe Bewertungen seien mit Risiken verbunden, vor allem im Fall eines Zinsanstiegs. In der Branche sorgt auch die Debatte um eine Verschärfung der Lex Koller für Unsicherheit. Würde die Reform umgesetzt, wäre es vielen Anlegern im Ausland untersagt, Schweizer Immobilienfonds und -aktien zu erwerben. Börsentransaktionen müssten aufwendig kontrolliert werden.

So oder so hängt vieles an den Zinsen. Wenn sie bis auf weiteres tief bleiben und Kapital vermehrt die Sicherheit im Schweizerfranken sucht, könnten die Agios sogar wieder steigen. Vor allem die Immobilienfonds sind bei Privatanlegern populär, zumal auf den Ausschüttungen vieler Fonds keine oder kaum Einkommenssteuern anfallen. Das gilt für fast alle neueren Fonds, etwa jene von Swiss Life, Baloise oder Helvetia.

Wo Anleger noch Potenzial finden

Wohnfonds werden im Schnitt mit einem Agio von über 35 Prozent gehandelt, kommerzielle Fonds sind mit 11,5 Prozent deutlich attraktiver bewertet. «Besonders mit den jüngsten optimistisch stimmenden Konjunkturaussichten sind Investitionen in die zyklischeren kommerziellen Fonds eine attraktive Alternative zu Wohnfonds», sagt Robert Sekula von Swiss Finance & Property.

Und Immobilien direkt kaufen? Abseits der Zürcher Toplagen, etwa im Aargau oder im Mittelland, sind 3 bis 5 Prozent Rendite erreichbar. Nur braucht es dafür viel Eigenkapital. «Manche Privatanleger platzieren fast ihr ganzes Vermögen in Liegenschaften und finanzieren sich dann noch sehr kurzfristig mit Saron-Hypotheken», sagt der Zürcher Finanzierungsberater Florian Schubiger. Er rät deshalb zu langfristigen Festhypotheken und zu Reserven für allfällige Leerstände und Sanierungen. Wer stattdessen Fondsanteile an der Börse kauft, überlässt diese Sorgen dem Management.

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In den letzten drei Jahren haben einzelne Schweizer Immobilientitel an der Börse Gewinne von 60 bis 70 Prozent erzielt. Doch im Sommer kamen die Kurse unter Druck. Warum die Analysten das für gesund halten.

Immobilien als gesuchte Anlage: das 2023 eröffnete Hochhaus Akara in Baden.

Alex Spichale / CH Media

Der Markt für Schweizer Immobilienfonds und -aktien hat drei starke Jahre hinter sich. Der entsprechende Index der Fonds an der Börse erreichte per Ende August einen Gesamtertrag von 39 Prozent (Total Return). Der Aktienindex mit Titeln wie Swiss Prime Site, Hiag und Allreal verschaffte Anlegern in drei Jahren gar einen Gewinn von 51 Prozent (siehe Tabelle).

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Einzelne Titel schafften sogar weit mehr. Im Ranking der Fonds steht der UBS Property Fund - Direct Hospitality mit 77 Prozent ganz oben. Im Fokus dieses Fonds stehen spezielle Wohnformen und «bildungsbezogene Einrichtungen», wie es im Fondsprospekt heisst.

Weit vorne ist auch der Wohnfonds UBS Residentia mit 58 Prozent. Beide verdanken den ungewöhnlichen Kursanstieg der Portfoliobereinigung der UBS nach der Übernahme der Credit Suisse. Ende September verschmelzen die zwei Gefässe mit dem Fonds UBS Living Plus. Im Vorfeld näherten sich die Börsenkurse der drei bisher separat geführten Titel an.

Nischenplayer als Spitzenreiter

Noch spektakulärer fällt die Bilanz bei den kotierten Gesellschaften aus. Die Aktie von Züblin erzielte 115 Prozent, die Hiag Immobilien AG 87 Prozent. Bei Züblin sind allerdings Vorbehalte am Platz. Der Titel gilt in der Branche als Nebenwert mit geringem Streubesitz und dünnem Handelsvolumen. Der mit Sanktionen belegte russische Investor Viktor Vekselberg hält über die Lamesa Holding die absolute Mehrheit. Für viele institutionelle Investoren ist die Aktie damit kein Thema.

Hiag steht für das Gegenteil. Die Basler Familie Grisard hält rund die Hälfte der Aktien. Unter Marco Feusi, seit dem Jahr 2000 CEO von Hiag, hat die Firma das Portfolio bereinigt und setzt verstärkt auf gute Lagen und ertragsstarke Immobilien. Die Börse honorierte die neue Strategie mit einem deutlichen Kursanstieg in den letzten drei Jahren.

Gute Zahlen, verhaltene Kursentwicklung

Die etablierten Anbieter wie Swiss Prime Site (SPS), Allreal, PSP Swiss Property oder Mobimo sehen demgegenüber fast etwas blass aus.

Höchstens Swiss Prime Site (SPS) hebt sich ab, mit einem Portfolio von mehr als 14 Milliarden Franken die Nummer eins der Branche. Unter dem CEO Marcel Kucher hat die Gesellschaft die Strategie auf das eigene Portfolio und das Asset Management für Dritte fokussiert.

Die SPS-Aktie wurde an der Börse teilweise mit einem Aufpreis von 50 bis 60 Prozent gehandelt. Dabei spielt vor allem eine Rolle, dass Analysten nebst dem umfangreichen Portfolio auch das Asset Management hoch einstufen.

Trotz guten Zahlen kamen die Immobilienaktien im Sommer unter Druck. Dafür gibt es zwei Erklärungen. Die erste sind die Bewertungen. Mit dem leichten Anstieg der mittelfristigen Kapitalmarktzinsen gerieten die historisch hohen Agios ins Rutschen. Damit ist, etwas vereinfacht gesagt, der Aufpreis gemeint, den Anleger an der Börse gegenüber dem unabhängig geschätzten Verkehrswert der Liegenschaften zahlen.

Markus Waeber, Immobilienanalyst der Bank Julius Bär, wertet das als willkommene Bereinigung. «Eine Zeitlang waren Immobilienaktien sogar höher bewertet als die Immobilienfonds. Das war sehr ungewöhnlich und ein Indikator dafür, dass diese Titel eher teuer sind.» Dass die Bewertungen nun in normale Bahnen drehen, komme nicht unerwartet, sagt Waeber.

Die zweite Erklärung ist der schwindende Renditevorsprung. Tobias Kistler, Analyst der St. Galler Kantonalbank, nennt die bereits hohen Bewertungen als einen der Gründe. «Die Dividendenrendite ist mit rund 3 Prozent zwar interessant, lag in der Vergangenheit aber auch schon höher», sagt er. Attraktive Dividendentitel sieht er auch in anderen Segmenten, etwa bei Versicherern wie Zurich.

Sachwerte bleiben gesucht

Geopolitische Spannungen und Währungsunsicherheit machen Schweizer «Betongold» für Pensionskassen und Private attraktiv. Solange die Leitzinsen bei null Prozent verharren, sind Erträge in Schweizerfranken sehr gesucht.

Robert Sekula von der Investmentgesellschaft Swiss Finance & Property nennt das Markt-Agio von 31,2 Prozent nicht günstig. Hohe Bewertungen seien mit Risiken verbunden, vor allem im Fall eines Zinsanstiegs. In der Branche sorgt auch die Debatte um eine Verschärfung der Lex Koller für Unsicherheit. Würde die Reform umgesetzt, wäre es vielen Anlegern im Ausland untersagt, Schweizer Immobilienfonds und -aktien zu erwerben. Börsentransaktionen müssten aufwendig kontrolliert werden.

So oder so hängt vieles an den Zinsen. Wenn sie bis auf weiteres tief bleiben und Kapital vermehrt die Sicherheit im Schweizerfranken sucht, könnten die Agios sogar wieder steigen. Vor allem die Immobilienfonds sind bei Privatanlegern populär, zumal auf den Ausschüttungen vieler Fonds keine oder kaum Einkommenssteuern anfallen. Das gilt für fast alle neueren Fonds, etwa jene von Swiss Life, Baloise oder Helvetia.

Wo Anleger noch Potenzial finden

Wohnfonds werden im Schnitt mit einem Agio von über 35 Prozent gehandelt, kommerzielle Fonds sind mit 11,5 Prozent deutlich attraktiver bewertet. «Besonders mit den jüngsten optimistisch stimmenden Konjunkturaussichten sind Investitionen in die zyklischeren kommerziellen Fonds eine attraktive Alternative zu Wohnfonds», sagt Robert Sekula von Swiss Finance & Property.

Und Immobilien direkt kaufen? Abseits der Zürcher Toplagen, etwa im Aargau oder im Mittelland, sind 3 bis 5 Prozent Rendite erreichbar. Nur braucht es dafür viel Eigenkapital. «Manche Privatanleger platzieren fast ihr ganzes Vermögen in Liegenschaften und finanzieren sich dann noch sehr kurzfristig mit Saron-Hypotheken», sagt der Zürcher Finanzierungsberater Florian Schubiger. Er rät deshalb zu langfristigen Festhypotheken und zu Reserven für allfällige Leerstände und Sanierungen. Wer stattdessen Fondsanteile an der Börse kauft, überlässt diese Sorgen dem Management.

Quelle: www.nzz.ch

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Vitznau: Streit um Abriss des 400 Jahre alten Hauses Grosserle

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Die 400 Jahre alte Grosserle in Vitznau soll Blöcken weichen. In diesen sollen auch Zweitwohnungen entstehen.

Bild: Dominik Wunderli

Die Berichterstattung von «Schweiz heute» hat in der Deutschschweiz hohe Wellen geschlagen. Dass das 400 Jahre alte Haus Grosserlen im alten Dorfkern von Vitznau zwei sechsstöckigen Blöcken mit insgesamt 26 Wohnungen weichen soll