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Die Hypothekarschulden der Schweiz wachsen

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Immobilien sind ein Schlüssel der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Man denke nur daran, dass die Wirtschaftskrise, in der vor allem die reichen Staaten seit vielen Jahren stecken, ihren Ausgang im Immobiliensektor der USA (Stichwort: Subprime-Krise) nahm. Auch in der Schweiz führte Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre der Markt für Renditeobjekte zu schweren Verwerfungen der ganzen Volkswirtschaft. Kein Wunder warnen derzeit die Vertreter der Schweizerischen Nationalbank wieder bei fast jedem ihrer Auftritte vor der Gefahr einer Blasenbildung bzw. einer zu unvorsichtigen Verschuldung der privaten Haushalte.

Knapp hinter den Niederlanden

Unsere Grafik des Monats zeichnet diesbezüglich ein eindrückliches Bild. Die Schweiz wird in Sachen Hypothekarverschuldung nur noch von den Niederlanden knapp übertroffen. Allein die Hypothekarschulden der privaten Haushalte bei den inländischen Banken (mit Versicherungen und Pensionskassen wäre die Zahl vermutlich um etwa 16% höher) sind derzeit höher als das jährlich Bruttoinlandprodukt. Sie liegen für die Schweiz bei 106,4%, für die Niederlande bei gut 108%. Mit anderen Worten: wollte die Schweiz diese Schulden so rasch wie möglich zurückzahlen, ohne die Häuser zu veräussern, müsste sie ein ganzes Jahr lang nur für diese Rückzahlung schuften, ohne nur einen Rappen für Essen, Trinken, Kleidung oder irgendetwas anderes ausgeben zu können.

Natürlich kann und muss man diese Verhältniszahl relativieren. Andere Indikatoren zeichnen ein weniger beunruhigendes Bild. So ist die Nettovermögensposition der Haushalte stark positiv, angesichts des Immobilien-Booms der letzten Zeit erst recht. Ferner sorgen die in der Schweiz deutlich niedrigeren Zinsen als im Ausland, zumal in Hochzinsphasen, für eine entsprechend bessere Tragbarkeit der Finanzierungskosten. Und auf vielen Liegenschaften, rund einem Drittel, lasten keine Schulden (was allerdings bedeutet, dass die Belastung beim Rest entsprechend höher ist).

Die ewige Hypothek

Diese Relativierungen erklären aber kaum vollständig, weshalb die Schweiz als eines der wenigen Länder so weit vom Mainstream abweicht. Der EU-Durchschnitt ist ziemlich genau halb so hoch, in vielen Ländern, darunter nicht zuletzt in allen Nachbarländern der Schweiz, liegt der entsprechende Wert sogar deutlich unter 50%. Mit kulturellen Unterschieden, etwa einem wesentlich unsolideren Umgang der Schweiz mit Geld und Schulden, wird man die Differenz kaum begründen können. Vielmehr kommen zu den makroökonomischen Gegebenheiten zwei institutionelle Besonderheiten dazu. Da ist zum einen die steuerliche Abzugsfähigkeit der Schuldzinsen, die natürlich tendenziell einen Anreiz bietet, Schulden nicht zurückzuzahlen, auch wenn dieser Effekt gerne überschätzt wird. Zum anderen kennt die Schweiz das «einzigartige» Instrument der zeitlich unbegrenzten, ewigen Hypothek. Während in vielen Ländern eine Amortisationspflicht innert 20 oder 30 Jahren besteht, haben sich die Schweizer Banken erst vor kurzem dazu aufgerafft, eine Amortisation innert 20 Jahren (bzw. vor der Pensionierung) bis zu zwei Drittel des Belehnungswertes zu verlangen. Offenbar ist und bleibt der Hypothekarmarkt für sie ein lukratives Geschäft, auf das sie nicht verzichten möchten.

Verzerrte Märkte

Doch sollten sie überhaupt darauf verzichten? In einer wirklich freien Wirtschaft sollten Vertragsbeziehungen grundsätzlich auf dem Willen der Vertragspartner beruhen. Wenn also ein Kreditnehmer freiwillig mit dem Risiko lebt, dass ihm seine hohe Verschuldung bei einem raschen Zinsanstieg oder einer Immobilienkrise auf den Kopf fällt, warum sollte ihn dann der Staat bevormunden? Und wenn sich umgekehrt eine Bank auch ohne kontinuierliche Amortisation mit ihrem durch die Liegenschaft besicherten Kreditrisiko wohlfühlt, warum sollte sie es dann nicht eingehen?

Nur: ganz so frei und unverzerrt sind die Beziehungen nicht. Die Steuergesetzgebung bevorzugt – wenn auch milde – die Finanzierung mit Fremdkapital. Eine innovative Form, diese Bevorzugung zu beseitigen, wäre ein Zinsabzug auf dem Eigenkapital. Das wäre eher ein Schritt in Richtung eines konsistenten Steuersystems als die Abschaffung des Eigenmietwerts. Und solange man Banken in Krisensituationen nicht pleite gehen lassen will (oder kann), tragen sie die Risiken der ewigen Hypotheken eben nicht vollständig selbst. Die glaubhafte Konkursdrohung im Finanzsektor würde dagegen wohl automatisch zu einer vorsichtigeren und mehr auf Rückzahlung drängenden Hypothekarpolitik führen. Beides zusammen könnte dazu beitragen, dass die wachsende und von Generation zu Generation weitervererbte Hypothekarverschuldung der privaten Haushalte in der Schweiz einem nachhaltigeren und solideren Regime der Finanzierung von Wohneigentum weicht.

Dieser Artikel erschien am 28. September 2013 in der «Neuen Zürcher Zeitung».
Mit freundlicher Genehmigung der «Neuen Zürcher Zeitung».

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Immobilien sind ein Schlüssel der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Man denke nur daran, dass die Wirtschaftskrise, in der vor allem die reichen Staaten seit vielen Jahren stecken, ihren Ausgang im Immobiliensektor der USA (Stichwort: Subprime-Krise) nahm. Auch in der Schweiz führte Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre der Markt für Renditeobjekte zu schweren Verwerfungen der ganzen Volkswirtschaft. Kein Wunder warnen derzeit die Vertreter der Schweizerischen Nationalbank wieder bei fast jedem ihrer Auftritte vor der Gefahr einer Blasenbildung bzw. einer zu unvorsichtigen Verschuldung der privaten Haushalte.

Knapp hinter den Niederlanden

Unsere Grafik des Monats zeichnet diesbezüglich ein eindrückliches Bild. Die Schweiz wird in Sachen Hypothekarverschuldung nur noch von den Niederlanden knapp übertroffen. Allein die Hypothekarschulden der privaten Haushalte bei den inländischen Banken (mit Versicherungen und Pensionskassen wäre die Zahl vermutlich um etwa 16% höher) sind derzeit höher als das jährlich Bruttoinlandprodukt. Sie liegen für die Schweiz bei 106,4%, für die Niederlande bei gut 108%. Mit anderen Worten: wollte die Schweiz diese Schulden so rasch wie möglich zurückzahlen, ohne die Häuser zu veräussern, müsste sie ein ganzes Jahr lang nur für diese Rückzahlung schuften, ohne nur einen Rappen für Essen, Trinken, Kleidung oder irgendetwas anderes ausgeben zu können.

Natürlich kann und muss man diese Verhältniszahl relativieren. Andere Indikatoren zeichnen ein weniger beunruhigendes Bild. So ist die Nettovermögensposition der Haushalte stark positiv, angesichts des Immobilien-Booms der letzten Zeit erst recht. Ferner sorgen die in der Schweiz deutlich niedrigeren Zinsen als im Ausland, zumal in Hochzinsphasen, für eine entsprechend bessere Tragbarkeit der Finanzierungskosten. Und auf vielen Liegenschaften, rund einem Drittel, lasten keine Schulden (was allerdings bedeutet, dass die Belastung beim Rest entsprechend höher ist).

Die ewige Hypothek

Diese Relativierungen erklären aber kaum vollständig, weshalb die Schweiz als eines der wenigen Länder so weit vom Mainstream abweicht. Der EU-Durchschnitt ist ziemlich genau halb so hoch, in vielen Ländern, darunter nicht zuletzt in allen Nachbarländern der Schweiz, liegt der entsprechende Wert sogar deutlich unter 50%. Mit kulturellen Unterschieden, etwa einem wesentlich unsolideren Umgang der Schweiz mit Geld und Schulden, wird man die Differenz kaum begründen können. Vielmehr kommen zu den makroökonomischen Gegebenheiten zwei institutionelle Besonderheiten dazu. Da ist zum einen die steuerliche Abzugsfähigkeit der Schuldzinsen, die natürlich tendenziell einen Anreiz bietet, Schulden nicht zurückzuzahlen, auch wenn dieser Effekt gerne überschätzt wird. Zum anderen kennt die Schweiz das «einzigartige» Instrument der zeitlich unbegrenzten, ewigen Hypothek. Während in vielen Ländern eine Amortisationspflicht innert 20 oder 30 Jahren besteht, haben sich die Schweizer Banken erst vor kurzem dazu aufgerafft, eine Amortisation innert 20 Jahren (bzw. vor der Pensionierung) bis zu zwei Drittel des Belehnungswertes zu verlangen. Offenbar ist und bleibt der Hypothekarmarkt für sie ein lukratives Geschäft, auf das sie nicht verzichten möchten.

Verzerrte Märkte

Doch sollten sie überhaupt darauf verzichten? In einer wirklich freien Wirtschaft sollten Vertragsbeziehungen grundsätzlich auf dem Willen der Vertragspartner beruhen. Wenn also ein Kreditnehmer freiwillig mit dem Risiko lebt, dass ihm seine hohe Verschuldung bei einem raschen Zinsanstieg oder einer Immobilienkrise auf den Kopf fällt, warum sollte ihn dann der Staat bevormunden? Und wenn sich umgekehrt eine Bank auch ohne kontinuierliche Amortisation mit ihrem durch die Liegenschaft besicherten Kreditrisiko wohlfühlt, warum sollte sie es dann nicht eingehen?

Nur: ganz so frei und unverzerrt sind die Beziehungen nicht. Die Steuergesetzgebung bevorzugt – wenn auch milde – die Finanzierung mit Fremdkapital. Eine innovative Form, diese Bevorzugung zu beseitigen, wäre ein Zinsabzug auf dem Eigenkapital. Das wäre eher ein Schritt in Richtung eines konsistenten Steuersystems als die Abschaffung des Eigenmietwerts. Und solange man Banken in Krisensituationen nicht pleite gehen lassen will (oder kann), tragen sie die Risiken der ewigen Hypotheken eben nicht vollständig selbst. Die glaubhafte Konkursdrohung im Finanzsektor würde dagegen wohl automatisch zu einer vorsichtigeren und mehr auf Rückzahlung drängenden Hypothekarpolitik führen. Beides zusammen könnte dazu beitragen, dass die wachsende und von Generation zu Generation weitervererbte Hypothekarverschuldung der privaten Haushalte in der Schweiz einem nachhaltigeren und solideren Regime der Finanzierung von Wohneigentum weicht.

Dieser Artikel erschien am 28. September 2013 in der «Neuen Zürcher Zeitung».
Mit freundlicher Genehmigung der «Neuen Zürcher Zeitung».

Quelle: www.avenir-suisse.ch

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Verbriefte Hypotheken: Angebot weitet sich in der Schweiz aus

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Verbriefte Hypotheken: Angebot weitet sich in der Schweiz aus

Die Crédit Agricole Financements (Suisse) hat Schweizer Hypotheken verbrieft. Dabei seien hypothekarisch gesicherte Wertpapiere in der Höhe von 200 Millionen Franken emittiert worden, teilte das französische Kreditinstitut am Freitag mit.

Die Verbriefung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Investmentbank von Crédit Agricole sowie der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Diese beiden Institute seien Marktführer in diesem Bereich, hiess es weiter. Crédit Agricole emittierte die Wertpapiere mit dem Ziel, das eigene Finanzportfolio zu diversifizieren.

Beste Bonität

Die ZKB platzierte die Wertpapiere, welche die Ratingagenturen Moody’s und Fitch mit einem «AAA» versehen haben, am Markt. Die Aufsichtsbehörden haben der Emission zugestimmt. Die den Wertpapieren zugrundeliegenden Hypotheken wurden aussschliesslich auf Schweizer Wohnimmobilien aufgenommen.

Gemäss Crédit Agricole handelt es sich um die erste Transaktion dieser Art seit 15 Jahren. Das Institut hebt sich damit von anderen Schweizer Banken ab.

Bei Verbriefungen werden Kredite, in diesem Fall Hypotheken, gebündelt und weiter verkauft. Die Transaktionen dienen einer Diversifizierung des Risikos, und Banken verschaffen sich so mehr Liquidität. In der Finanzkrise waren diese Produkte hochriskant, weil viele entsprechende Kredite faul waren und ausfielen.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
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Verbriefte Hypotheken: Angebot weitet sich in der Schweiz aus

Die Crédit Agricole Financements (Suisse) hat Schweizer Hypotheken verbrieft. Dabei seien hypothekarisch gesicherte Wertpapiere in der Höhe von 200 Millionen Franken emittiert worden, teilte das französische Kreditinstitut am Freitag mit.

Die Verbriefung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Investmentbank von Crédit Agricole sowie der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Diese beiden Institute seien Marktführer in diesem Bereich, hiess es weiter. Crédit Agricole emittierte die Wertpapiere mit dem Ziel, das eigene Finanzportfolio zu diversifizieren.

Beste Bonität

Die ZKB platzierte die Wertpapiere, welche die Ratingagenturen Moody’s und Fitch mit einem «AAA» versehen haben, am Markt. Die Aufsichtsbehörden haben der Emission zugestimmt. Die den Wertpapieren zugrundeliegenden Hypotheken wurden aussschliesslich auf Schweizer Wohnimmobilien aufgenommen.

Gemäss Crédit Agricole handelt es sich um die erste Transaktion dieser Art seit 15 Jahren. Das Institut hebt sich damit von anderen Schweizer Banken ab.

Bei Verbriefungen werden Kredite, in diesem Fall Hypotheken, gebündelt und weiter verkauft. Die Transaktionen dienen einer Diversifizierung des Risikos, und Banken verschaffen sich so mehr Liquidität. In der Finanzkrise waren diese Produkte hochriskant, weil viele entsprechende Kredite faul waren und ausfielen.

Quelle: www.finews.ch

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Online Hypotheken Anbieter in der Schweiz

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Die Digitalisierung des Hypothekar-Kredit-Prozess hat für Banken an Bedeutung gewonnen, da eine zunehmende Zahl an Kunden einen schnelleren, noch komfortableren und vollständig digitalen Antragsprozess wünschen. Heute bieten zunehmend mehr Kreditgeber digitale Tools an, die es Hauskäufern erlauben, eine Hypothek zu beantragen, Papiere zu übermitteln und den Vergabeprozess zu verfolgen.

Die meisten schweizerischen Banken haben ihre Onlinekredite als Unterabteilungen in Partnerschaft mit einer anderen Marke oder digitalen Onlinepartnern eingeführt.

Eine Studie von der Hochschule Luzern von 2016 zeigt eine schöne Übersicht zu Hypotheken. Wir zeigen untenstehend die wichtigsten Online-Hypotheken-Anbieter für den Schweizer Markt.

Homegate

Homegate betreibt den schweizerischen führenden Immobilienmarktplatz Homegate.ch, der mehr als 10 Millionen Besucher und 180 Millionen Seitenaufrufe monatlich verzeichnet und derzeit mehr als 85.000 Immobilien gelistet hat.

Homegate.ch bietet Online-Hypotheken in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank an, einem Anteilseigner im Unternehmen. Homegates Onlinekreditangebot konzentriert sich auf Geschwindigkeit und Komfort, indem es Kunden eine schnelle und einfache Möglichkeit bietet, Kredite zu beantragen. Die Kredite können variabel, fest oder als Libor-Kredit abgeschlossen werden – mit einer Höchstsumme von 1,2 Millionen CHF für privates Immobilieneigentum.

Lesen Sie dazu auch: “Homegate: Von der Online Immobilien Vermittlung zur Online-Hypothek”

Swissquote

Die schweizerische Bankengruppe Swissquote spezialisiert sich auf die Bereitstellung von Onlinefinanz- und Tradingdienstleistungen.

Eine im Jahr 2011 unterzeichnete Partnerschaft mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank ermöglicht es dem Unternehmen, über seine Website Onlinekredite zu sehr attraktiven Konditionen anzubieten, deren Anfragen vollständig online bearbeitet werden.

Die Kredite werden von der Basellanschaftlichen Kantonalbank zur Verfügung gestellt. Angebote und das Branding werden im Rahmen einer White-Label-Vereinbarung von Swissquote verwaltet. Die Kunden sind verpflichtet, ein Konto bei Swissquote zu eröffnen

 

Hypomat

Die von der Glarner Kantonalbank im Jahre 2012 gegründete Hypomat ermöglicht es Nutzern, eine Eigenheimfinanzierung in Höhe von 100.000 CHF bis zu einer Million CHF zu beantragen. Die Angebote beinhalten feste Kreditraten mit Laufzeiten zwischen 2 und 10 Jahren, Libor-basierte Kredite (sowohl einmonatliche als auch dreimonatliche Raten) und variable Kredite.

Die Glarner Kantonalbank bietet außerdem über seine Hypomat-Plattform das White-Labelling für diverse Partner an, einschliesslich der Freiburger Kantonalbank und MoneyPark oder Pax Versicherung.

 

e-hypo.ch

e-hypo.ch der Schwyzer Kantonalbank wurde 2014 eingeführt und zielt hauptsächlich auf Eigenheimbesitzer, die Kredite aufstocken oder bei anderen Kreditgebern refinanzieren möchten.

ehypo.ch bietet feste Kreditraten mit Laufzeiten von 2 bis 10 Jahren an, die Kredite basieren auf dreimonatigen Libor-Raten. Für Erstkredite ist eine Eigenheimfinanzierung von bis zu einer Million CHF möglich.

Bestehende Kunden der Schwyzer Kantonalbank können den Kreditantragsprozess vollständig online abwickeln. Neue Kunden müssen ihre Identität offline oder beispielsweise an einem Bankschalter persönlich bestätigen lassen.

 

EasyHypo

EasyHypo von der Basler Kantonalbank wurde 2015 gegründet und bietet über die Laufzeit von 5 bis 10 Jahren feste Kreditraten zwischen 100.000 und 1,6 Millionen CHF. Die Kredite können 66,6 % des Marktwertes des Eigentums entsprechen.

EasyHypo ist für Immobilieneigentümer der deutschsprachigen Schweiz verfügbar, die nach einer Erstfinanzierung für ihr erstes Eigenheim suchen. Bestandskunden der Basler Kantonalbank können direkt online über die Website einen Kreditantrag stellen und diesen vollständig digital abwickeln lassen.

 

Swiss Life Direct

Der grösste Lebensversicherer der Schweiz und einer von Europas führenden Anbietern für Lebensversicherungen, Pensionen und Finanzlösungen begann 2013, seine Kreditdienstleistung Swiss Life Direct online anzubieten – ein Vorreiter im schweizerischen Versicherungswesen.

Swiss Life Direct bietet variable und feste Kreditraten für Erstimmobilien, Investitionsobjekte, Feriendomizile und Neubauprojekte, aber auch Umschuldungen. Die Kreditlaufzeit kann sich auf bis zu 25 Jahre belaufen.

 

Migros Bank

Wettbewerbern entsprechen bei der Migros Bank die Onlinekreditangebote den standardmässigen Kreditprodukten, welche auch die Bank selbst anbietet.

Egal, ob Kunden online oder offline einen Kredit beantragen: Bei den Dienstleistungen und Bedingungen gibt es keinerlei Unterschiede.

 

Wer übrigens die verschiedenen Hypotheken vergleichen will, für den stehen in der Schweiz mehrere Vergleichs-Anbieter im Angebot. Die bekanntesten sind Hypoplus/Comparis, Moneyland  oder Moneypark. Lesen dazu auch: “Es lohnt sich Hypotheken zu vergleichen“.

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Die Digitalisierung des Hypothekar-Kredit-Prozess hat für Banken an Bedeutung gewonnen, da eine zunehmende Zahl an Kunden einen schnelleren, noch komfortableren und vollständig digitalen Antragsprozess wünschen. Heute bieten zunehmend mehr Kreditgeber digitale Tools an, die es Hauskäufern erlauben, eine Hypothek zu beantragen, Papiere zu übermitteln und den Vergabeprozess zu verfolgen.

Die meisten schweizerischen Banken haben ihre Onlinekredite als Unterabteilungen in Partnerschaft mit einer anderen Marke oder digitalen Onlinepartnern eingeführt.

Eine Studie von der Hochschule Luzern von 2016 zeigt eine schöne Übersicht zu Hypotheken. Wir zeigen untenstehend die wichtigsten Online-Hypotheken-Anbieter für den Schweizer Markt.

Homegate

Homegate betreibt den schweizerischen führenden Immobilienmarktplatz Homegate.ch, der mehr als 10 Millionen Besucher und 180 Millionen Seitenaufrufe monatlich verzeichnet und derzeit mehr als 85.000 Immobilien gelistet hat.

Homegate.ch bietet Online-Hypotheken in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank an, einem Anteilseigner im Unternehmen. Homegates Onlinekreditangebot konzentriert sich auf Geschwindigkeit und Komfort, indem es Kunden eine schnelle und einfache Möglichkeit bietet, Kredite zu beantragen. Die Kredite können variabel, fest oder als Libor-Kredit abgeschlossen werden – mit einer Höchstsumme von 1,2 Millionen CHF für privates Immobilieneigentum.

Lesen Sie dazu auch: “Homegate: Von der Online Immobilien Vermittlung zur Online-Hypothek”

Swissquote

Die schweizerische Bankengruppe Swissquote spezialisiert sich auf die Bereitstellung von Onlinefinanz- und Tradingdienstleistungen.

Eine im Jahr 2011 unterzeichnete Partnerschaft mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank ermöglicht es dem Unternehmen, über seine Website Onlinekredite zu sehr attraktiven Konditionen anzubieten, deren Anfragen vollständig online bearbeitet werden.

Die Kredite werden von der Basellanschaftlichen Kantonalbank zur Verfügung gestellt. Angebote und das Branding werden im Rahmen einer White-Label-Vereinbarung von Swissquote verwaltet. Die Kunden sind verpflichtet, ein Konto bei Swissquote zu eröffnen

 

Hypomat

Die von der Glarner Kantonalbank im Jahre 2012 gegründete Hypomat ermöglicht es Nutzern, eine Eigenheimfinanzierung in Höhe von 100.000 CHF bis zu einer Million CHF zu beantragen. Die Angebote beinhalten feste Kreditraten mit Laufzeiten zwischen 2 und 10 Jahren, Libor-basierte Kredite (sowohl einmonatliche als auch dreimonatliche Raten) und variable Kredite.

Die Glarner Kantonalbank bietet außerdem über seine Hypomat-Plattform das White-Labelling für diverse Partner an, einschliesslich der Freiburger Kantonalbank und MoneyPark oder Pax Versicherung.

 

e-hypo.ch

e-hypo.ch der Schwyzer Kantonalbank wurde 2014 eingeführt und zielt hauptsächlich auf Eigenheimbesitzer, die Kredite aufstocken oder bei anderen Kreditgebern refinanzieren möchten.

ehypo.ch bietet feste Kreditraten mit Laufzeiten von 2 bis 10 Jahren an, die Kredite basieren auf dreimonatigen Libor-Raten. Für Erstkredite ist eine Eigenheimfinanzierung von bis zu einer Million CHF möglich.

Bestehende Kunden der Schwyzer Kantonalbank können den Kreditantragsprozess vollständig online abwickeln. Neue Kunden müssen ihre Identität offline oder beispielsweise an einem Bankschalter persönlich bestätigen lassen.

 

EasyHypo

EasyHypo von der Basler Kantonalbank wurde 2015 gegründet und bietet über die Laufzeit von 5 bis 10 Jahren feste Kreditraten zwischen 100.000 und 1,6 Millionen CHF. Die Kredite können 66,6 % des Marktwertes des Eigentums entsprechen.

EasyHypo ist für Immobilieneigentümer der deutschsprachigen Schweiz verfügbar, die nach einer Erstfinanzierung für ihr erstes Eigenheim suchen. Bestandskunden der Basler Kantonalbank können direkt online über die Website einen Kreditantrag stellen und diesen vollständig digital abwickeln lassen.

 

Swiss Life Direct

Der grösste Lebensversicherer der Schweiz und einer von Europas führenden Anbietern für Lebensversicherungen, Pensionen und Finanzlösungen begann 2013, seine Kreditdienstleistung Swiss Life Direct online anzubieten – ein Vorreiter im schweizerischen Versicherungswesen.

Swiss Life Direct bietet variable und feste Kreditraten für Erstimmobilien, Investitionsobjekte, Feriendomizile und Neubauprojekte, aber auch Umschuldungen. Die Kreditlaufzeit kann sich auf bis zu 25 Jahre belaufen.

 

Migros Bank

Wettbewerbern entsprechen bei der Migros Bank die Onlinekreditangebote den standardmässigen Kreditprodukten, welche auch die Bank selbst anbietet.

Egal, ob Kunden online oder offline einen Kredit beantragen: Bei den Dienstleistungen und Bedingungen gibt es keinerlei Unterschiede.

 

Wer übrigens die verschiedenen Hypotheken vergleichen will, für den stehen in der Schweiz mehrere Vergleichs-Anbieter im Angebot. Die bekanntesten sind Hypoplus/Comparis, Moneyland  oder Moneypark. Lesen dazu auch: “Es lohnt sich Hypotheken zu vergleichen“.

Quelle: fintechnews.ch

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UBS lanciert nachhaltige Hypothek | News | Aktuell

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Wenn Kreditnehmer ein akzeptiertes Nachhaltigkeitszertifikat für den Bau oder die Sanierung ihrer Immobilie vorweisen, können sie eine “Green Mortgage” abschliessen. (Bild: Shutterstock.com/Frank Wagner)

UBS Atrium bietet als erste Schweizer Immobilienplattform Kreditnehmern mit anerkanntem Nachhaltigkeitszertifikat eine Vergünstigung beim Abschluss einer “Green Mortgage” an.

UBS Atrium ist laut einer Medienmitteilung vom Mittwoch die erste Schweizer Immobilienplattform für Renditeliegenschaften, welche den Abschluss von nachhaltigen Immobilienfinanzierungen aktiv fördert. Die “Green Mortgage” wird in einem ersten Schritt im Rahmen eines Pilotprojekts auf der Plattform eingeführt. Damit profitieren Kreditnehmer ab sofort von einer Vergünstigung beim Abschluss einer nachhaltigen Hypothek via UBS Atrium. Dies, wenn sie ein akzeptiertes Nachhaltigkeitszertifikat für den Bau oder die Sanierung ihrer Immobilie vorweisen. Gleichzeitig ermögliche dieser Schritt Investoren, nachhaltige Anlagen zu tätigen und diese in ihrem Reporting als solche auszuweisen, so UBS.

Seit ihrem Start in 2017 hat UBS Atrium über 2 Mr. CHF Volumen vermittelt. Die Plattform werde neben dem “Green Mortage”-Angebot kontinuierlich entlang den Kundenbedürfnissen ausgebaut und eine Ausweitung des Angebots für weitere Kundengruppen sei geplant.

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Wenn Kreditnehmer ein akzeptiertes Nachhaltigkeitszertifikat für den Bau oder die Sanierung ihrer Immobilie vorweisen, können sie eine “Green Mortgage” abschliessen. (Bild: Shutterstock.com/Frank Wagner)

UBS Atrium bietet als erste Schweizer Immobilienplattform Kreditnehmern mit anerkanntem Nachhaltigkeitszertifikat eine Vergünstigung beim Abschluss einer “Green Mortgage” an.

UBS Atrium ist laut einer Medienmitteilung vom Mittwoch die erste Schweizer Immobilienplattform für Renditeliegenschaften, welche den Abschluss von nachhaltigen Immobilienfinanzierungen aktiv fördert. Die “Green Mortgage” wird in einem ersten Schritt im Rahmen eines Pilotprojekts auf der Plattform eingeführt. Damit profitieren Kreditnehmer ab sofort von einer Vergünstigung beim Abschluss einer nachhaltigen Hypothek via UBS Atrium. Dies, wenn sie ein akzeptiertes Nachhaltigkeitszertifikat für den Bau oder die Sanierung ihrer Immobilie vorweisen. Gleichzeitig ermögliche dieser Schritt Investoren, nachhaltige Anlagen zu tätigen und diese in ihrem Reporting als solche auszuweisen, so UBS.

Seit ihrem Start in 2017 hat UBS Atrium über 2 Mr. CHF Volumen vermittelt. Die Plattform werde neben dem “Green Mortage”-Angebot kontinuierlich entlang den Kundenbedürfnissen ausgebaut und eine Ausweitung des Angebots für weitere Kundengruppen sei geplant.

Quelle: investrends.ch

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Steigende Festhypotheken-Zinsen: Was Schuldner jetzt tun sollten

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TEXT:

Nach einem schleichenden Ausverkauf bei Staatsanleihen weltweit haben sich die Renditen bei den Papieren in den letzten Wochen und Monaten erhöht. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist in diesem Monat von 4,378 bis auf ​4,556 Prozent gestiegen. Die Rendite der Bundesanleihen in Deutschland steht bei 3 Prozent, selbst im klassischen Tiefzinsland wie Japan ist sie auf 2,7 Prozent gestiegen, dem höchsten Wert in diesem Jahrhundert.

Auch in der Schweiz ist der Zinsschub spürbar, wenn auch wie gewohnt auf klar tieferem Niveau: Die Rendite der zehnjährigen «Eidgenossen» ist von 0,23 Prozent Anfang Februar bis auf 0,6 Prozent am 22. Mai gestiegen. Das war der höchste Stand seit Ende März 2025. Zuletzt notierte der Zins bei 0,48 Prozent.

Der Markt reagiert damit auf die kriegerischen Ereignisse am Golf und auf die Entwicklungen an den Rohwarenmärkten. Es wird befürchtet, dass die anhaltend hohen Energiepreise die Inflation weiter ​nach oben treiben und zu Zinserhöhungen wichtiger Notenbanken führen. In den USA wächst etwa die Gruppe von jenen US-Notenbanker, welche nun eher eine Leitzinsanhebung statt einer lange Zeit erwogenen Zinssenkung in Betracht ziehen.

Die Entwicklungen bei den Obligationen haben einen Einfluss auf den Schweizer Hypothekarmarkt. So sind die Zinsen für zehnjährige Festhypotheken in den letzten Monaten angestiegen, da sie sich an den langfristigen Kapitalmarktzinsen (auch Swapsätze) orientieren. Der Durchschnittssatz bei Anbietern von zehnjährige Festhypotheken ist von 1,663 Prozent auf 1,9942 Prozent am 25. Mai geklettert.

Die Verteuerung bei den Anbietern von Hypothekenkrediten beobachtet auch Florian Schubiger, Geschäftsführer von hypotheke.ch: «Es war ein Anstieg auf breiter Front. Einerseits über alle Anbieter, andererseits auch über alle Laufzeiten hinweg. Auch bei den ‹verhandelten› Zinsen», sagt Schubiger gegenüber cash.ch. Bei Pensionskassen sei der Anstieg etwas weniger ausgeprägt. Diese Tendenz sei bei steigenden Zinsen oft sichtbar, weil die Pensionskassen Zinsen weniger regelmässig anpassten als andere Kreditgeberarten, fügt Schubiger an.

Die Daten von hypotheke.ch zeigen auch, dass der Zinsanstieg demgegenüber die Nachfrage nach Saron-Hypotheken gesteigert hat. Der Anteil von Abschlüssen bei Saron-Hypotheken lag im März noch bei 33,5 Prozent, im Mai lag er bereits bei 39,6 Prozent. Zeitgleich fiel der Anteil an Abschlüssen bei zehnjährigen Festhypotheken von 38,5 Prozent auf 29,7 Prozent.

Schubiger bestätigt, dass die Nachfrage bei Immobilienkrediten vor allem zulasten der zehnjährigen Hypotheken ging. Allerdings sei dies in solchen Phasen nichts Aussergewöhnliches: «So ist es immer, wenn die Zinsen steigen.»

Wie entwickeln sich die Zinsen?

Bleiben zwei Fragen für Hypothekarnehmer: Wie entwickeln sich die Zinsen? Und müssen (künftige) Schuldner etwas unternehmen? Bei der ersten Frage gehen die Meinungen wie immer auseinander. Zinsprognosen sind erfahrungsgemäss fast schon ein Vabanquespiel. Jamie Dimon, Chef der US-Bank JP Morgan, warnte letzte Woche, dass die Zinsen selbst vom aktuellen Niveau noch deutlich steigen könnten.

Auf die Schweiz relativiert dies Daniel Hartmann, Chefökonom bei Bantleon: «Sowohl der strukturelle Vorteil bei der Inflation als auch bei der Staatsverschuldung sprechen für anhaltend niedrige Staatsanleihen-Renditen in der Schweiz». Die (relativ) tiefen Schweizer Renditen seien Ausdruck der aussergewöhnlichen politischen und wirtschaftlichen Stabilität der Schweiz in geopolitisch unsicheren Zeiten.

Dennoch lockt in Zeiten von steigenden Zinsen der Abschluss von Saron-Hypotheken, die sich am Leitzins der Schweizerischen Nationalbank (SNB) orientieren und für Banken weniger attraktiv sind als Festhypotheken. Eine Saron-Hypothek kostet im Schnitt rund 1 Prozent (der Leitzins der SNB liegt bei 0 Prozent).

Trotz der gestiegenen Attraktivität der Saron-Hypotheken sieht Florian Schubiger aktuell kein Handlungsbedarf für Hypothekar-Nehmer. «Wer Sicherheit sucht, kann immer noch mit gutem Gewissen eine langfristige Hypothek abschliessen.» Viele Leute seien sich nicht bewusst, wie schnell eine Saron-Hypothek ansteigen könne, wenn die Inflation anziehe. «Mit den Kriegen, Rohstofflieferketten und vielem anderen würde ich dies persönlich nicht ausschliessen und die Wette auf bald wieder fallende Zinsen eher nicht eingehen», so Schubiger, wobei auch die persönliche Finanzsituation und die Risikoaversion eine Rolle spielten.

Externe Schocks einmal ausgenommen, dürfen Saron-Schuldner trotzdem einigermassen beruhigt in die Zukunft blicken. «Echte Inflationsgefahren sind in der Schweiz weiterhin nicht in Sicht, weshalb die Schweizerische Nationalbank auch nicht gezwungen sein dürfte, die Leitzinsen aggressiv anzuheben», sagt Chefökonom Hartmann von Bantleon.

Die Geldterminmärkte erwarten für die nächsten zwei Jahre knapp zwei Leitzinsanhebungen und für die nächsten drei Jahre knapp drei Leitzinsanhebungen um jeweils 25 Basispunkte, so Hartmann. Der Leitzins läge dann zwischen 0,50 Prozent und 0,75 Prozent.

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TEXT:

Nach einem schleichenden Ausverkauf bei Staatsanleihen weltweit haben sich die Renditen bei den Papieren in den letzten Wochen und Monaten erhöht. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist in diesem Monat von 4,378 bis auf ​4,556 Prozent gestiegen. Die Rendite der Bundesanleihen in Deutschland steht bei 3 Prozent, selbst im klassischen Tiefzinsland wie Japan ist sie auf 2,7 Prozent gestiegen, dem höchsten Wert in diesem Jahrhundert.

Auch in der Schweiz ist der Zinsschub spürbar, wenn auch wie gewohnt auf klar tieferem Niveau: Die Rendite der zehnjährigen «Eidgenossen» ist von 0,23 Prozent Anfang Februar bis auf 0,6 Prozent am 22. Mai gestiegen. Das war der höchste Stand seit Ende März 2025. Zuletzt notierte der Zins bei 0,48 Prozent.

Der Markt reagiert damit auf die kriegerischen Ereignisse am Golf und auf die Entwicklungen an den Rohwarenmärkten. Es wird befürchtet, dass die anhaltend hohen Energiepreise die Inflation weiter ​nach oben treiben und zu Zinserhöhungen wichtiger Notenbanken führen. In den USA wächst etwa die Gruppe von jenen US-Notenbanker, welche nun eher eine Leitzinsanhebung statt einer lange Zeit erwogenen Zinssenkung in Betracht ziehen.

Die Entwicklungen bei den Obligationen haben einen Einfluss auf den Schweizer Hypothekarmarkt. So sind die Zinsen für zehnjährige Festhypotheken in den letzten Monaten angestiegen, da sie sich an den langfristigen Kapitalmarktzinsen (auch Swapsätze) orientieren. Der Durchschnittssatz bei Anbietern von zehnjährige Festhypotheken ist von 1,663 Prozent auf 1,9942 Prozent am 25. Mai geklettert.

Die Verteuerung bei den Anbietern von Hypothekenkrediten beobachtet auch Florian Schubiger, Geschäftsführer von hypotheke.ch: «Es war ein Anstieg auf breiter Front. Einerseits über alle Anbieter, andererseits auch über alle Laufzeiten hinweg. Auch bei den ‹verhandelten› Zinsen», sagt Schubiger gegenüber cash.ch. Bei Pensionskassen sei der Anstieg etwas weniger ausgeprägt. Diese Tendenz sei bei steigenden Zinsen oft sichtbar, weil die Pensionskassen Zinsen weniger regelmässig anpassten als andere Kreditgeberarten, fügt Schubiger an.

Die Daten von hypotheke.ch zeigen auch, dass der Zinsanstieg demgegenüber die Nachfrage nach Saron-Hypotheken gesteigert hat. Der Anteil von Abschlüssen bei Saron-Hypotheken lag im März noch bei 33,5 Prozent, im Mai lag er bereits bei 39,6 Prozent. Zeitgleich fiel der Anteil an Abschlüssen bei zehnjährigen Festhypotheken von 38,5 Prozent auf 29,7 Prozent.

Schubiger bestätigt, dass die Nachfrage bei Immobilienkrediten vor allem zulasten der zehnjährigen Hypotheken ging. Allerdings sei dies in solchen Phasen nichts Aussergewöhnliches: «So ist es immer, wenn die Zinsen steigen.»

Wie entwickeln sich die Zinsen?

Bleiben zwei Fragen für Hypothekarnehmer: Wie entwickeln sich die Zinsen? Und müssen (künftige) Schuldner etwas unternehmen? Bei der ersten Frage gehen die Meinungen wie immer auseinander. Zinsprognosen sind erfahrungsgemäss fast schon ein Vabanquespiel. Jamie Dimon, Chef der US-Bank JP Morgan, warnte letzte Woche, dass die Zinsen selbst vom aktuellen Niveau noch deutlich steigen könnten.

Auf die Schweiz relativiert dies Daniel Hartmann, Chefökonom bei Bantleon: «Sowohl der strukturelle Vorteil bei der Inflation als auch bei der Staatsverschuldung sprechen für anhaltend niedrige Staatsanleihen-Renditen in der Schweiz». Die (relativ) tiefen Schweizer Renditen seien Ausdruck der aussergewöhnlichen politischen und wirtschaftlichen Stabilität der Schweiz in geopolitisch unsicheren Zeiten.

Dennoch lockt in Zeiten von steigenden Zinsen der Abschluss von Saron-Hypotheken, die sich am Leitzins der Schweizerischen Nationalbank (SNB) orientieren und für Banken weniger attraktiv sind als Festhypotheken. Eine Saron-Hypothek kostet im Schnitt rund 1 Prozent (der Leitzins der SNB liegt bei 0 Prozent).

Trotz der gestiegenen Attraktivität der Saron-Hypotheken sieht Florian Schubiger aktuell kein Handlungsbedarf für Hypothekar-Nehmer. «Wer Sicherheit sucht, kann immer noch mit gutem Gewissen eine langfristige Hypothek abschliessen.» Viele Leute seien sich nicht bewusst, wie schnell eine Saron-Hypothek ansteigen könne, wenn die Inflation anziehe. «Mit den Kriegen, Rohstofflieferketten und vielem anderen würde ich dies persönlich nicht ausschliessen und die Wette auf bald wieder fallende Zinsen eher nicht eingehen», so Schubiger, wobei auch die persönliche Finanzsituation und die Risikoaversion eine Rolle spielten.

Externe Schocks einmal ausgenommen, dürfen Saron-Schuldner trotzdem einigermassen beruhigt in die Zukunft blicken. «Echte Inflationsgefahren sind in der Schweiz weiterhin nicht in Sicht, weshalb die Schweizerische Nationalbank auch nicht gezwungen sein dürfte, die Leitzinsen aggressiv anzuheben», sagt Chefökonom Hartmann von Bantleon.

Die Geldterminmärkte erwarten für die nächsten zwei Jahre knapp zwei Leitzinsanhebungen und für die nächsten drei Jahre knapp drei Leitzinsanhebungen um jeweils 25 Basispunkte, so Hartmann. Der Leitzins läge dann zwischen 0,50 Prozent und 0,75 Prozent.

Quelle: www.bilanz.ch

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Festhypotheken in der Schweiz werden deutlich teurer

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Festhypotheken in der Schweiz werden deutlich teurer

Die Zinsen für Festhypotheken in der Schweiz sind seit Anfang Juli deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind zwei- und fünfjährige Laufzeiten. Gründe sind unter anderem höhere Kapitalmarktzinsen, steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten. Zuletzt gingen die Zinsen zwar leicht zurück, liegen aber weiterhin über dem Niveau von Anfang Juli.

Wer in der Schweiz eine Festhypothek für eine Immobilie abschliessen möchte, muss derzeit mit höheren Finanzierungskosten rechnen. Laut dem Vergleichsdienst Moneyland sind die Richtzinsen für verschiedene Laufzeiten innerhalb weniger Wochen deutlich angestiegen.

Besonders stark betroffen waren zweijährige Festhypotheken. Der durchschnittliche Richtzins stieg bis zum 25. Juli von 1,30 auf 1,51 Prozent. Bei fünfjährigen Laufzeiten erhöhte sich der Wert von 1,49 auf 1,73 Prozent. Zehnjährige Festhypotheken verteuerten sich von 1,76 auf 1,97 Prozent.

Geopolitische Risiken treiben Hypothekarzinsen

Die kurzfristigen und mittleren Laufzeiten erreichten damit die höchsten Werte des laufenden Jahres. Inzwischen haben sich die Zinsen wieder etwas abgeschwächt. Aktuell liegen die Durchschnittswerte laut Moneyland bei rund 1,42 Prozent für zweijährige, 1,65 Prozent für fünfjährige und 1,89 Prozent für zehnjährige Festhypotheken.

Trotz der leichten Entspannung bleiben die Zinssätze höher als noch Anfang Juli. Als Gründe für den starken Anstieg nennt Moneyland verschiedene Faktoren. Dazu gehören die Eskalation im Nahen Osten, höhere Ölpreise sowie gestiegene Kapitalmarktzinsen in der Schweiz.

Nachdem sich die Lage im Iran-Konflikt zuletzt etwas beruhigt hatte und die Ölpreise wieder zurückgingen, sanken auch die Hypothekarzinsen leicht.

Für Immobilienbesitzer und Käufer bleibt die Entwicklung schwer vorhersehbar. Experten rechnen nicht mit einer schnellen Rückkehr zu den sehr tiefen Zinssätzen der vergangenen Jahre.

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Grosse Unterschiede zwischen Hypotheken-Anbietern

Wer eine Festhypothek abschliessen möchte, sollte die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen. Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot können je nach Laufzeit rund 0,5 Prozentpunkte Unterschied liegen.

Bei einer Hypothek von 500’000 Franken entspricht ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten zusätzlichen Kosten von rund 2500 Franken pro Jahr. Über mehrere Jahre kann diese Differenz mehrere Tausend Franken ausmachen.

Die weitere Entwicklung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Inflation in der Schweiz liegt weiterhin tief und beträgt aktuell rund 0,4 Prozent. Von dieser Seite besteht derzeit kein grosser Druck auf die Schweizerische Nationalbank (SNB), die Leitzinsen deutlich zu erhöhen.

An den Finanzmärkten wird jedoch bereits eine mögliche erste Zinserhöhung im ersten Halbjahr 2027 erwartet.

Saron-Hypotheken gewinnen an Bedeutung

Moneyland erwartet für die kommenden Monate eine schwankungsreiche Seitwärtsbewegung bei den Hypothekarzinsen. Die Entwicklung könne jedoch weiterhin in beide Richtungen ausschlagen.

Hypotheken-Experte Felix Oeschger weist darauf hin, dass wichtige Einflussfaktoren wie der Frankenkurs, die Kapitalmarktzinsen, der Ölpreis und die geopolitische Lage derzeit besonders schwierig einzuschätzen seien.

Während Festhypotheken teurer geworden sind, bleiben Saron-Hypotheken für viele Käuferinnen und Käufer interessant. Diese Finanzierungsform orientiert sich am Referenzzinssatz und ist aktuell günstiger als eine Festhypothek.

Vor allem Erstkäuferinnen und Erstkäufer greifen häufiger zu dieser Variante. In der Deutschschweiz entscheiden sich laut Marktbeobachtungen mehr als 40 Prozent der neuen Eigentümer für eine Saron-Hypothek. Allerdings besteht dabei das Risiko, dass steigende Zinsen die Finanzierungskosten künftig erhöhen.

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Die Zinsen für Festhypotheken in der Schweiz sind seit Anfang Juli deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind zwei- und fünfjährige Laufzeiten. Gründe sind unter anderem höhere Kapitalmarktzinsen, steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten. Zuletzt gingen die Zinsen zwar leicht zurück, liegen aber weiterhin über dem Niveau von Anfang Juli.

Wer in der Schweiz eine Festhypothek für eine Immobilie abschliessen möchte, muss derzeit mit höheren Finanzierungskosten rechnen. Laut dem Vergleichsdienst Moneyland sind die Richtzinsen für verschiedene Laufzeiten innerhalb weniger Wochen deutlich angestiegen.

Besonders stark betroffen waren zweijährige Festhypotheken. Der durchschnittliche Richtzins stieg bis zum 25. Juli von 1,30 auf 1,51 Prozent. Bei fünfjährigen Laufzeiten erhöhte sich der Wert von 1,49 auf 1,73 Prozent. Zehnjährige Festhypotheken verteuerten sich von 1,76 auf 1,97 Prozent.

Geopolitische Risiken treiben Hypothekarzinsen

Die kurzfristigen und mittleren Laufzeiten erreichten damit die höchsten Werte des laufenden Jahres. Inzwischen haben sich die Zinsen wieder etwas abgeschwächt. Aktuell liegen die Durchschnittswerte laut Moneyland bei rund 1,42 Prozent für zweijährige, 1,65 Prozent für fünfjährige und 1,89 Prozent für zehnjährige Festhypotheken.

Trotz der leichten Entspannung bleiben die Zinssätze höher als noch Anfang Juli. Als Gründe für den starken Anstieg nennt Moneyland verschiedene Faktoren. Dazu gehören die Eskalation im Nahen Osten, höhere Ölpreise sowie gestiegene Kapitalmarktzinsen in der Schweiz.

Nachdem sich die Lage im Iran-Konflikt zuletzt etwas beruhigt hatte und die Ölpreise wieder zurückgingen, sanken auch die Hypothekarzinsen leicht.

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Wer eine Festhypothek abschliessen möchte, sollte die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen. Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot können je nach Laufzeit rund 0,5 Prozentpunkte Unterschied liegen.

Bei einer Hypothek von 500’000 Franken entspricht ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten zusätzlichen Kosten von rund 2500 Franken pro Jahr. Über mehrere Jahre kann diese Differenz mehrere Tausend Franken ausmachen.

Die weitere Entwicklung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Inflation in der Schweiz liegt weiterhin tief und beträgt aktuell rund 0,4 Prozent. Von dieser Seite besteht derzeit kein grosser Druck auf die Schweizerische Nationalbank (SNB), die Leitzinsen deutlich zu erhöhen.

An den Finanzmärkten wird jedoch bereits eine mögliche erste Zinserhöhung im ersten Halbjahr 2027 erwartet.

Saron-Hypotheken gewinnen an Bedeutung

Moneyland erwartet für die kommenden Monate eine schwankungsreiche Seitwärtsbewegung bei den Hypothekarzinsen. Die Entwicklung könne jedoch weiterhin in beide Richtungen ausschlagen.

Hypotheken-Experte Felix Oeschger weist darauf hin, dass wichtige Einflussfaktoren wie der Frankenkurs, die Kapitalmarktzinsen, der Ölpreis und die geopolitische Lage derzeit besonders schwierig einzuschätzen seien.

Während Festhypotheken teurer geworden sind, bleiben Saron-Hypotheken für viele Käuferinnen und Käufer interessant. Diese Finanzierungsform orientiert sich am Referenzzinssatz und ist aktuell günstiger als eine Festhypothek.

Vor allem Erstkäuferinnen und Erstkäufer greifen häufiger zu dieser Variante. In der Deutschschweiz entscheiden sich laut Marktbeobachtungen mehr als 40 Prozent der neuen Eigentümer für eine Saron-Hypothek. Allerdings besteht dabei das Risiko, dass steigende Zinsen die Finanzierungskosten künftig erhöhen.

Quelle: imticker.ch

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Basel: Hospitality-Konzept Stayery mit erstem Standort

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In einer Liegenschaft des Schroder Immoplus entsteht das erste Haus der Berliner Kette in der Schweiz.


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Die Liegenschaft Hochstrasse 37–39 des Fonds Schroder Immoplus wird derzeit für das Konzept Stayery umgebaut. (Bild: zVg)

Die Berliner Hospitality-Marke Stayery realisiert in Basel das erste Projekt in der Schweiz. Das Haus der Kette entsteht durch die Konversion eines Bürohauses. Die Kette, die inzwischen 2.700 Einheiten an 25 Standorten bewirtschaftet, wird ihr erstes Schweizer Haus in der Hochstrasse 37–39 eröffnen. Auf vier Etagen entstehen dort 132 Design-Apartments mit Kitchenette und Wohn- und Arbeitsbereich. Ergänzt wird das Nutzungskonzept im Erdgeschoss durch offen gestaltete Lounge-Flächen mit Coworking-Bereichen, Gästewäscherei und Self-Service-Kiosk. Mit den Rückbauarbeiten wurde bereits begonnen, die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Die Lage findet sich im Umfeld des Bahnhofs Basel SBB.

Das Projekt wird für den börsenkotierten Schweizer Immobilienfonds Schroder Immoplus, der von Schroders verwaltet wird, gemeinsam mit Erop als Entwicklungspartner realisiert. Erop verantwortet die Planung und Umsetzung des Umnutzungsprojekts und begleitet dessen Entwicklung bis zur Fertigstellung. Im Rahmen eines strukturierten Betreiberselektionsprozesses wurde Erop durch den Schweizer Hospitality- und Immobilienexperten Alessandro Acquaviva begleitet. Die rechtliche Begleitung der Vertragsverhandlungen erfolgte aufseiten des Betreibers durch den Hotelexperten Ion Eglin von der Schweizer Anwaltskanzlei Bratschi.

Stayery richtet sich an Geschäftsreisende und Touristen und bietet Übernachtungen tageweise und auch Longstay-Aufenthalte von bis zu sechs Monaten an.

 

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Die Liegenschaft Hochstrasse 37–39 des Fonds Schroder Immoplus wird derzeit für das Konzept Stayery umgebaut. (Bild: zVg)

Die Berliner Hospitality-Marke Stayery realisiert in Basel das erste Projekt in der Schweiz. Das Haus der Kette entsteht durch die Konversion eines Bürohauses. Die Kette, die inzwischen 2.700 Einheiten an 25 Standorten bewirtschaftet, wird ihr erstes Schweizer Haus in der Hochstrasse 37–39 eröffnen. Auf vier Etagen entstehen dort 132 Design-Apartments mit Kitchenette und Wohn- und Arbeitsbereich. Ergänzt wird das Nutzungskonzept im Erdgeschoss durch offen gestaltete Lounge-Flächen mit Coworking-Bereichen, Gästewäscherei und Self-Service-Kiosk. Mit den Rückbauarbeiten wurde bereits begonnen, die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Die Lage findet sich im Umfeld des Bahnhofs Basel SBB.

Das Projekt wird für den börsenkotierten Schweizer Immobilienfonds Schroder Immoplus, der von Schroders verwaltet wird, gemeinsam mit Erop als Entwicklungspartner realisiert. Erop verantwortet die Planung und Umsetzung des Umnutzungsprojekts und begleitet dessen Entwicklung bis zur Fertigstellung. Im Rahmen eines strukturierten Betreiberselektionsprozesses wurde Erop durch den Schweizer Hospitality- und Immobilienexperten Alessandro Acquaviva begleitet. Die rechtliche Begleitung der Vertragsverhandlungen erfolgte aufseiten des Betreibers durch den Hotelexperten Ion Eglin von der Schweizer Anwaltskanzlei Bratschi.

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Quelle: www.immobilienbusiness.ch

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Zurich Invest plant Zukäufe in der Westschweiz

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Die nächste Emission der Anlagegruppe «ZAST Immobilien Geschäft Schweiz» soll ein Volumen von 75 Mio. CHF erreichen und den Erwerb von zwei Liegenschaften in Genf und Lausanne finanzieren.


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Die Anlagegruppe plant den nächsten Wachstumsschritt. (Bild: Depositphotos)

Zurich Invest plant eine Kapitalerhöhung über 75 Mio. CHF für die Anlagegruppe «ZAST Immobilien Geschäft Schweiz» der Zürich Anlagestiftung. Das zusätzliche Kapital ist für den Erwerb von zwei Liegenschaften vorgesehen. Die AST bezeichnet die Lage als sehr gut und die Ertragssituation als attraktiv. «Beide Liegenschaftsobjekte befinden sich in Top-Lagen in der Westschweiz – in Genf sowie Lausanne – und fügen sich hervorragend in die Strategie des Anlagegefässes ein», so Zurich Invest.

Die Anlagegruppe erzielte 2025 eine Anlagerendite von 4,74 % und damit deutlich über dem KGAST-Benchmark von 4,15 %. Das Portfolio wuchs um 6,3 % auf insgesamt rund 900 Mio. CHF. «Positiv hervorzuheben sind beispielsweise die erfolgreiche Repositionierung von einem Single- zu einem Multi-Tenant Konzept sowie die Fortschritte bei der Wiedervermietung der Liegenschaft an der Zürichstrasse in Dübendorf – der Vermietungsstand umfasst bereits rund zwei Drittel der Flächen und hat einen entsprechend positiven Einfluss auf die Erträge», heisst es. Für die sich noch in der Sanierung befindliche Liegenschaft «Pyramide am See» in der Stadt Zürich befindet sich Zurich laut Mitteilung in den finalen Vertragsverhandlungen mit einem Mietinteressenten für die gesamte Liegenschaft.

 

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Die Anlagegruppe plant den nächsten Wachstumsschritt. (Bild: Depositphotos)

Zurich Invest plant eine Kapitalerhöhung über 75 Mio. CHF für die Anlagegruppe «ZAST Immobilien Geschäft Schweiz» der Zürich Anlagestiftung. Das zusätzliche Kapital ist für den Erwerb von zwei Liegenschaften vorgesehen. Die AST bezeichnet die Lage als sehr gut und die Ertragssituation als attraktiv. «Beide Liegenschaftsobjekte befinden sich in Top-Lagen in der Westschweiz – in Genf sowie Lausanne – und fügen sich hervorragend in die Strategie des Anlagegefässes ein», so Zurich Invest.

Die Anlagegruppe erzielte 2025 eine Anlagerendite von 4,74 % und damit deutlich über dem KGAST-Benchmark von 4,15 %. Das Portfolio wuchs um 6,3 % auf insgesamt rund 900 Mio. CHF. «Positiv hervorzuheben sind beispielsweise die erfolgreiche Repositionierung von einem Single- zu einem Multi-Tenant Konzept sowie die Fortschritte bei der Wiedervermietung der Liegenschaft an der Zürichstrasse in Dübendorf – der Vermietungsstand umfasst bereits rund zwei Drittel der Flächen und hat einen entsprechend positiven Einfluss auf die Erträge», heisst es. Für die sich noch in der Sanierung befindliche Liegenschaft «Pyramide am See» in der Stadt Zürich befindet sich Zurich laut Mitteilung in den finalen Vertragsverhandlungen mit einem Mietinteressenten für die gesamte Liegenschaft.

 

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Quelle: www.blick.ch

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Fundamenta Real Estate verbessert operatives Ergebnis im ersten Halbjahr

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Zug – Die Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate hat im ersten Halbjahr 2026 trotz eines deutlich besseren operativen Ergebnisses weniger verdient. Ausschlaggebend dafür waren deutlich tiefere Neubewertungsgewinne als in der Vorjahresperiode.

Der Reingewinn sank auf 23,8 Millionen Franken von zuvor 28,9 Millionen, wie die auf Wohnimmobilien spezialisierte Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Dabei wurde ein positiver Erfolg aus Neubewertungen in Höhe von 10,8 Millionen verbucht, dies nach einem Plus von 20,4 Millionen in der Vorjahresperiode. Der Rückgang beim ausgewiesenen Gewinn ist damit vor allem auf den deutlich tieferen Neubewertungserfolg zurückzuführen.

Der operative Gewinn vor Neubewertungen stieg hingegen um gut 14 Prozent auf 22,2 Millionen Franken. Der für die Dividende relevante Reingewinn ohne Neubewertungen stieg um gut 54 Prozent auf 15,9 Millionen. Dazu trug unter anderem ein Verkaufserfolg von 6,5 Millionen Franken bei.

Mieteinnahmen leicht im Plus
Der Nettomietertrag stieg in den ersten sechs Monaten um 4,6 Prozent auf 21,9 Millionen Franken. Dafür verantwortlich waren vor allem fertiggestellte Renovations- und Entwicklungsprojekte, welche die Effekte aus den seit Anfang 2025 erfolgten Verkäufen von insgesamt acht Liegenschaften mehr als ausglichen. Die periodenbezogene Leerstandsquote lag mit 1,4 Prozent nach 1,3 Prozent in der Vorjahresperiode bzw. 1,5 Prozent zum Jahresende weiter auf sehr tiefem Niveau.

Der Liegenschaftsaufwand reduzierte sich gleichzeitig um 5,8 Prozent auf 2,8 Millionen Franken. Der Betriebsaufwand insgesamt nahm hingegen um 3,7 Prozent auf 6,3 Millionen zu, während der Betriebsertrag um 4,7 Prozent stieg.

Der Wert des Immobilienportfolios beläuft sich per Stichtag auf 1,3 Milliarden Franken und damit auf ähnlichem Niveau wie Ende 2025.

Für das Gesamtjahr stellt Fundamenta einen Netto-Soll-Mietertrag von rund 44,9 Millionen Franken, eine Leerstandsquote von unter 1,75 Prozent und einen Reingewinn je Aktie ohne Neubewertungen von mehr als 0,60 Franken in Aussicht. Zudem sollen weitere Zukäufe und Entwicklungsprojekte das Wachstum stützen. (awp/mc/pg)

Fundamenta Real Estate

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Zug – Die Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate hat im ersten Halbjahr 2026 trotz eines deutlich besseren operativen Ergebnisses weniger verdient. Ausschlaggebend dafür waren deutlich tiefere Neubewertungsgewinne als in der Vorjahresperiode.

Der Reingewinn sank auf 23,8 Millionen Franken von zuvor 28,9 Millionen, wie die auf Wohnimmobilien spezialisierte Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Dabei wurde ein positiver Erfolg aus Neubewertungen in Höhe von 10,8 Millionen verbucht, dies nach einem Plus von 20,4 Millionen in der Vorjahresperiode. Der Rückgang beim ausgewiesenen Gewinn ist damit vor allem auf den deutlich tieferen Neubewertungserfolg zurückzuführen.

Der operative Gewinn vor Neubewertungen stieg hingegen um gut 14 Prozent auf 22,2 Millionen Franken. Der für die Dividende relevante Reingewinn ohne Neubewertungen stieg um gut 54 Prozent auf 15,9 Millionen. Dazu trug unter anderem ein Verkaufserfolg von 6,5 Millionen Franken bei.

Mieteinnahmen leicht im Plus
Der Nettomietertrag stieg in den ersten sechs Monaten um 4,6 Prozent auf 21,9 Millionen Franken. Dafür verantwortlich waren vor allem fertiggestellte Renovations- und Entwicklungsprojekte, welche die Effekte aus den seit Anfang 2025 erfolgten Verkäufen von insgesamt acht Liegenschaften mehr als ausglichen. Die periodenbezogene Leerstandsquote lag mit 1,4 Prozent nach 1,3 Prozent in der Vorjahresperiode bzw. 1,5 Prozent zum Jahresende weiter auf sehr tiefem Niveau.

Der Liegenschaftsaufwand reduzierte sich gleichzeitig um 5,8 Prozent auf 2,8 Millionen Franken. Der Betriebsaufwand insgesamt nahm hingegen um 3,7 Prozent auf 6,3 Millionen zu, während der Betriebsertrag um 4,7 Prozent stieg.

Der Wert des Immobilienportfolios beläuft sich per Stichtag auf 1,3 Milliarden Franken und damit auf ähnlichem Niveau wie Ende 2025.

Für das Gesamtjahr stellt Fundamenta einen Netto-Soll-Mietertrag von rund 44,9 Millionen Franken, eine Leerstandsquote von unter 1,75 Prozent und einen Reingewinn je Aktie ohne Neubewertungen von mehr als 0,60 Franken in Aussicht. Zudem sollen weitere Zukäufe und Entwicklungsprojekte das Wachstum stützen. (awp/mc/pg)

Fundamenta Real Estate

Quelle: www.moneycab.com