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Studie der UBS: Schweizer Bank warnt: Wo am meisten Immobilienblasen drohen

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Das Risiko für eine Immobilienblase in Frankfurt und München ist trotz hoher Wohnungspreise moderat. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Großbank UBS in einer neuen Studie. Für andere Metropolen im Ausland, allen voran Zürich, schlägt sie dagegen Alarm.

Frankfurt verzeichne einen deutlichen Rückgang bei der Gefahr einer Immobilienblase, «getrieben durch einen Rückgang der Immobilienpreise», schreibt die UBS in ihrer Analyse, die 2026 bereits das zwölfte Mal erschien. Auch in München sei das Blasenrisiko moderat, da hohe Zins- und Baukosten den Wohnungsmarkt bremsten.

Eine Immobilienblase entsteht, wenn sich die Preise für Wohnungen und Häusern stark vom Einkommen der Menschen und dem tatsächlichen Wert der Objekte entfernen. Noch 2022 zählten Frankfurt und München laut UBS zu den Metropolen mit dem größten Risiko für eine Immobilienblase weltweit. Der Grund für die Entwarnung: Seitdem sind die Kaufpreise wegen gestiegener Kreditzinsen inflationsbereinigt deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise stark anzogen und auch die Einkommen zulegten. 

Immobilienblasen gefährlich für Wirtschaft

Für ihren «Global Real Estate Bubble Index» analysierte die UBS die Immobilienpreise in 23 Metropolen weltweit, darunter aus Deutschland München und Frankfurt. Dafür vergleicht die Bank Kaufpreise und Mieten mit der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaft und schaut, ob es auffällige Abweichungen gibt. Auch die Verschuldung der Haushalte und die Entwicklung am Bau werden berücksichtigt.

Übertreibungen waren hier schon öfter ein Alarmsignal, etwa in den USA, wo 2007/2008 eine Immobilienblase platze und die globale Finanzkrise auslöste. Das Beben an den Finanzmärkten brachte kurz darauf die Investmentbank Lehman Brothers zu Fall, es folgte eine globale Banken- und Wirtschaftskrise, die später zur Euro-Schuldenkrise führte. 

Heute sei das Risiko von Immobilienblasen weltweit nur wenig verändert gemessen am Vorjahr, schreibt die UBS. Ein flächendeckender neuer Immobilienboom sei nicht in Sicht. Vor allem in drei Metropolen gibt es aber demnach große Gefahren, dass sich die Preisentwicklung von den tatsächlichen Immobilienwerten entkoppelt hat: Zürich, Tokio und Miami.

In den vergangenen 20 Jahren habe Zürich unter allen untersuchten Städten den stärksten Anstieg der Wohnungspreise verzeichnet, erklärt die UBS. Zugleich zeige das «außergewöhnlich hohe und weiter steigende Verhältnis von Immobilienpreisen zu Mieten» eine zunehmende Abhängigkeit von günstigen Finanzierungskosten.

Die geringste Gefahr für eine Immobilienblase sieht die UBS derzeit dagegen in Sao Paulo, San Francisco und New York. Auch Paris und London stehen weit unten in dem Index.

Kaufpreise unter Druck, aber Mieten steigen

In London wie auch in Deutschland sind die Häuserpreise zumindest bereinigt um die Inflation der vergangenen Jahre deutlich gefallen, erläutert die Bank. Die Immobilienmärkte in Frankfurt und München hätten nach langem Niedrigzins-Boom erheblich korrigiert, sagt Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege in Deutschland. «Inflationsbereinigt liegen die Preise bis zu 25 Prozent unter den Höchstständen von 2021 und 2022.»

In Frankfurt seien die Immobilienpreise allein 2025 um drei Prozent gefallen. Dort gebe es aber weiter deutlich mehr Nachfrage als Angebot, so die UBS: «Zuwanderung und der Trend zu kleineren Haushalten treiben die Mieten nach oben, während hohe Bau- und Finanzierungskosten die Neubautätigkeit bremsen.» 

In München lägen die Immobilienpreise inflationsbereinigt fast ein Viertel unter dem Rekord von 2022. Steigende Kreditzinsen hätten Preisanstiege verhindert.

In Deutschland und vielen anderen Ländern hatten niedrige Zinsen zu einem historisch Immobilienboom geführt, der bis 2022 dauerte und die Preise für Häuser und Wohnungen hoch schießen ließ. Danach folgte laut Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) 2023 der stärkste Immobilien-Preisverfall seit 60 Jahren, weil die Zinsen und Baukosten wegen des Ukraine-Kriegs stark stiegen. 

Hohe Zinsen: Keiner neuer Boom in Sicht

2025 verteuerten sich Wohnungen und Häuser in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahresschnitt erstmals seit 2022 wieder. Doch einem starken Preisanstieg stehen erneut gestiegene Bauzinsen im Weg, die mit dem Iran-Krieg die Marke von vier Prozent überschritten haben und Kredite verteuern.

«Der deutsche Wohnimmobilienmarkt hat einen erheblichen Teil der Überbewertungen aus der Niedrigzinsphase abgebaut», sagt UBS-Manager Sükriya Aclan. Das knappe Wohnungsangebot in Frankfurt und München ergebe solide Aussichten für langfristig orientierte Käufer. 

Auch den Mythos der soliden eigenen vier Wände schränkt die UBS ein: «In mehr als der Hälfte der untersuchten Städte bot Wohneigentum in den vergangenen fünf Jahren keinen wirksamen Schutz vor Inflation», schreibt die Bank. In Märkten, in denen es 2021 ein sehr hohes Risiko für eine Preisblase gab, seien seither die Immobilienpreise preisbereinigt besonders stark gesunken mit im Schnitt rund 15 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:260922-930-724263/2

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Das Risiko für eine Immobilienblase in Frankfurt und München ist trotz hoher Wohnungspreise moderat. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Großbank UBS in einer neuen Studie. Für andere Metropolen im Ausland, allen voran Zürich, schlägt sie dagegen Alarm.

Frankfurt verzeichne einen deutlichen Rückgang bei der Gefahr einer Immobilienblase, «getrieben durch einen Rückgang der Immobilienpreise», schreibt die UBS in ihrer Analyse, die 2026 bereits das zwölfte Mal erschien. Auch in München sei das Blasenrisiko moderat, da hohe Zins- und Baukosten den Wohnungsmarkt bremsten.

Eine Immobilienblase entsteht, wenn sich die Preise für Wohnungen und Häusern stark vom Einkommen der Menschen und dem tatsächlichen Wert der Objekte entfernen. Noch 2022 zählten Frankfurt und München laut UBS zu den Metropolen mit dem größten Risiko für eine Immobilienblase weltweit. Der Grund für die Entwarnung: Seitdem sind die Kaufpreise wegen gestiegener Kreditzinsen inflationsbereinigt deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise stark anzogen und auch die Einkommen zulegten. 

Immobilienblasen gefährlich für Wirtschaft

Für ihren «Global Real Estate Bubble Index» analysierte die UBS die Immobilienpreise in 23 Metropolen weltweit, darunter aus Deutschland München und Frankfurt. Dafür vergleicht die Bank Kaufpreise und Mieten mit der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaft und schaut, ob es auffällige Abweichungen gibt. Auch die Verschuldung der Haushalte und die Entwicklung am Bau werden berücksichtigt.

Übertreibungen waren hier schon öfter ein Alarmsignal, etwa in den USA, wo 2007/2008 eine Immobilienblase platze und die globale Finanzkrise auslöste. Das Beben an den Finanzmärkten brachte kurz darauf die Investmentbank Lehman Brothers zu Fall, es folgte eine globale Banken- und Wirtschaftskrise, die später zur Euro-Schuldenkrise führte. 

Heute sei das Risiko von Immobilienblasen weltweit nur wenig verändert gemessen am Vorjahr, schreibt die UBS. Ein flächendeckender neuer Immobilienboom sei nicht in Sicht. Vor allem in drei Metropolen gibt es aber demnach große Gefahren, dass sich die Preisentwicklung von den tatsächlichen Immobilienwerten entkoppelt hat: Zürich, Tokio und Miami.

In den vergangenen 20 Jahren habe Zürich unter allen untersuchten Städten den stärksten Anstieg der Wohnungspreise verzeichnet, erklärt die UBS. Zugleich zeige das «außergewöhnlich hohe und weiter steigende Verhältnis von Immobilienpreisen zu Mieten» eine zunehmende Abhängigkeit von günstigen Finanzierungskosten.

Die geringste Gefahr für eine Immobilienblase sieht die UBS derzeit dagegen in Sao Paulo, San Francisco und New York. Auch Paris und London stehen weit unten in dem Index.

Kaufpreise unter Druck, aber Mieten steigen

In London wie auch in Deutschland sind die Häuserpreise zumindest bereinigt um die Inflation der vergangenen Jahre deutlich gefallen, erläutert die Bank. Die Immobilienmärkte in Frankfurt und München hätten nach langem Niedrigzins-Boom erheblich korrigiert, sagt Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege in Deutschland. «Inflationsbereinigt liegen die Preise bis zu 25 Prozent unter den Höchstständen von 2021 und 2022.»

In Frankfurt seien die Immobilienpreise allein 2025 um drei Prozent gefallen. Dort gebe es aber weiter deutlich mehr Nachfrage als Angebot, so die UBS: «Zuwanderung und der Trend zu kleineren Haushalten treiben die Mieten nach oben, während hohe Bau- und Finanzierungskosten die Neubautätigkeit bremsen.» 

In München lägen die Immobilienpreise inflationsbereinigt fast ein Viertel unter dem Rekord von 2022. Steigende Kreditzinsen hätten Preisanstiege verhindert.

In Deutschland und vielen anderen Ländern hatten niedrige Zinsen zu einem historisch Immobilienboom geführt, der bis 2022 dauerte und die Preise für Häuser und Wohnungen hoch schießen ließ. Danach folgte laut Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) 2023 der stärkste Immobilien-Preisverfall seit 60 Jahren, weil die Zinsen und Baukosten wegen des Ukraine-Kriegs stark stiegen. 

Hohe Zinsen: Keiner neuer Boom in Sicht

2025 verteuerten sich Wohnungen und Häuser in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahresschnitt erstmals seit 2022 wieder. Doch einem starken Preisanstieg stehen erneut gestiegene Bauzinsen im Weg, die mit dem Iran-Krieg die Marke von vier Prozent überschritten haben und Kredite verteuern.

«Der deutsche Wohnimmobilienmarkt hat einen erheblichen Teil der Überbewertungen aus der Niedrigzinsphase abgebaut», sagt UBS-Manager Sükriya Aclan. Das knappe Wohnungsangebot in Frankfurt und München ergebe solide Aussichten für langfristig orientierte Käufer. 

Auch den Mythos der soliden eigenen vier Wände schränkt die UBS ein: «In mehr als der Hälfte der untersuchten Städte bot Wohneigentum in den vergangenen fünf Jahren keinen wirksamen Schutz vor Inflation», schreibt die Bank. In Märkten, in denen es 2021 ein sehr hohes Risiko für eine Preisblase gab, seien seither die Immobilienpreise preisbereinigt besonders stark gesunken mit im Schnitt rund 15 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:260922-930-724263/2

Quelle: www.zeit.de

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Zürich hat weltweit das höchste Risiko für eine Immobilienblase – News

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TEXT:

  • In den vergangenen zwanzig Jahren verzeichnete die Stadt Zürich einen der weltweit stärksten Anstiege bei den Immobilienpreisen.
  • Damit ist Zürich 2026 die Stadt mit dem weltweit höchsten Risiko einer Immobilienblase. Das geht aus dem Global Real Estate Bubble Index 2026 der UBS hervor.
  • Bei der Studie wurden die Immobilienpreise von 23 internationalen Städten verglichen.

Gemäss der Immobilienstudie der UBS hat sich Zürich 2026 vom dritten Platz im Vorjahr auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami gesetzt. Dahinter liegen Dubai und Seoul. Dann folgt bereits Genf als zweite Schweizer Stadt.

Die Immobilienpreise in Zürich sind um fast 140 Prozent gestiegen. Dies liegt weit über dem Mietpreisanstieg von 40 Prozent und dem Einkommenswachstum von 30 Prozent. Niedrige Zinsen und ein knappes Wohnungsangebot haben den starken Preisanstieg bei Immobilien gestützt.

Die Städte Zürich und Tokio liegen mit einem Bubble-Indexwert von 1.69 respektive 1.54 Punkten im Hochrisikobereich. Mehr als die Hälfte der anderen internationalen Städte weist nur moderate bis tiefe Risiken für Preisblasen auf.

Attraktive Schweizer Städte

Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, schreiben die Experten in der Studie. Die Realzinsen seien weiter negativ und das mache Schweizer Immobilien auch attraktiv für ausländische Investorinnen und Investoren.

In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. «In Zürich sprechen wir derzeit wirklich von einer Schön-Wetter-Bewertung», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.

Was sind «Immobilienblasen»?


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Preisblasen sind ein immer wiederkehrendes Phänomen auf den Immobilienmärkten. Der Begriff «Blase» bezeichnet eine erhebliche und anhaltende Fehlbewertung eines Vermögenswerts, deren Vorhandensein sich erst nach ihrem Platzen bestätigen lässt. Historische Daten zeigen jedoch wiederkehrende Muster von Überhitzungen auf den Immobilienmärkten.

Typische Anzeichen für Blasenbildung sind eine Entkopplung der Preise von Einkommen und Mieten sowie Ungleichgewichte in der Realwirtschaft, wie beispielsweise eine übermässige Kreditvergabe und Bautätigkeit.

Der UBS Global Real Estate Bubble Index kann nicht angeben, ob oder wann es zu einer Preiskorrektur kommen wird. Eine Veränderung des ökonomischen Umfelds, ändernde Stimmung bei Anlegern oder ein Anstieg des Wohnungsangebots könnten einen Rückgang der Immobilienpreise auslösen.

(UBS)

Das Problem der finanziellen Tragbarkeit

Zu einem grösseren Problem wird aber die finanzielle Tragbarkeit. Die Einkommen halten mit der inflationsbereinigten Preisentwicklung nicht mehr Schritt, heisst es in der Studie. So müsse beispielsweise in Hongkong für eine 60-Quadratmeter-Wohnung 15 Jahre lang gearbeitet werden, in Zürich oder Genf sind es auch immerhin etwa 8 Jahre.

Legende:


Gebäude an der Europaallee beim Hauptbahnhof Zürich (April 2021)


KEYSTONE / Christian Beutler

Die jährlichen Nutzungskosten einer Wohnung inklusive Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hoch qualifizierten und damit einkommensstarken Fachkraft. In Zürich und weiteren Städten seien es teils über 50 Prozent des Einkommens, so die UBS-Studie. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten. Um Wohnraum zu erwerben, spiele daher das vorhandene Vermögen eine immer grössere Bedeutung.

Zinsanstieg in der Schweiz ein überschaubares Problem

Zwar könnten auch in der Schweiz die Zinsen in den nächsten zwölf Monaten leicht ansteigen. Ein wirklicher Gamechanger für die Entwicklung am Immobilienmarkt dürfte das aber laut der UBS nicht sein. Schmerzhaft wären für Investoren erst Zinsen über zwei Prozent, weil dann teure Bauprojekte unrentabel würden, sagt Matthias Holzhey von der UBS.

UBS-Studie zum Risiko einer Immobilienblase

Eigenheimbesitzende dürften aber auch eine grössere Preiskorrektur gut meistern. Zumindest wenn das Wohneigentum selbst bewohnt und langfristig finanziert sei. Problematischer könnte es hingegen werden, wenn der Zinsanstieg rasch und höher als erwartet erfolge. Oder wenn ab 2029 Schuldzinsen nicht mehr von der Steuer abgezogen werden können.

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TEXT:

  • In den vergangenen zwanzig Jahren verzeichnete die Stadt Zürich einen der weltweit stärksten Anstiege bei den Immobilienpreisen.
  • Damit ist Zürich 2026 die Stadt mit dem weltweit höchsten Risiko einer Immobilienblase. Das geht aus dem Global Real Estate Bubble Index 2026 der UBS hervor.
  • Bei der Studie wurden die Immobilienpreise von 23 internationalen Städten verglichen.

Gemäss der Immobilienstudie der UBS hat sich Zürich 2026 vom dritten Platz im Vorjahr auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami gesetzt. Dahinter liegen Dubai und Seoul. Dann folgt bereits Genf als zweite Schweizer Stadt.

Die Immobilienpreise in Zürich sind um fast 140 Prozent gestiegen. Dies liegt weit über dem Mietpreisanstieg von 40 Prozent und dem Einkommenswachstum von 30 Prozent. Niedrige Zinsen und ein knappes Wohnungsangebot haben den starken Preisanstieg bei Immobilien gestützt.

Die Städte Zürich und Tokio liegen mit einem Bubble-Indexwert von 1.69 respektive 1.54 Punkten im Hochrisikobereich. Mehr als die Hälfte der anderen internationalen Städte weist nur moderate bis tiefe Risiken für Preisblasen auf.

Attraktive Schweizer Städte

Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, schreiben die Experten in der Studie. Die Realzinsen seien weiter negativ und das mache Schweizer Immobilien auch attraktiv für ausländische Investorinnen und Investoren.

In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. «In Zürich sprechen wir derzeit wirklich von einer Schön-Wetter-Bewertung», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.

Was sind «Immobilienblasen»?


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Preisblasen sind ein immer wiederkehrendes Phänomen auf den Immobilienmärkten. Der Begriff «Blase» bezeichnet eine erhebliche und anhaltende Fehlbewertung eines Vermögenswerts, deren Vorhandensein sich erst nach ihrem Platzen bestätigen lässt. Historische Daten zeigen jedoch wiederkehrende Muster von Überhitzungen auf den Immobilienmärkten.

Typische Anzeichen für Blasenbildung sind eine Entkopplung der Preise von Einkommen und Mieten sowie Ungleichgewichte in der Realwirtschaft, wie beispielsweise eine übermässige Kreditvergabe und Bautätigkeit.

Der UBS Global Real Estate Bubble Index kann nicht angeben, ob oder wann es zu einer Preiskorrektur kommen wird. Eine Veränderung des ökonomischen Umfelds, ändernde Stimmung bei Anlegern oder ein Anstieg des Wohnungsangebots könnten einen Rückgang der Immobilienpreise auslösen.

(UBS)

Das Problem der finanziellen Tragbarkeit

Zu einem grösseren Problem wird aber die finanzielle Tragbarkeit. Die Einkommen halten mit der inflationsbereinigten Preisentwicklung nicht mehr Schritt, heisst es in der Studie. So müsse beispielsweise in Hongkong für eine 60-Quadratmeter-Wohnung 15 Jahre lang gearbeitet werden, in Zürich oder Genf sind es auch immerhin etwa 8 Jahre.

Legende:


Gebäude an der Europaallee beim Hauptbahnhof Zürich (April 2021)


KEYSTONE / Christian Beutler

Die jährlichen Nutzungskosten einer Wohnung inklusive Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hoch qualifizierten und damit einkommensstarken Fachkraft. In Zürich und weiteren Städten seien es teils über 50 Prozent des Einkommens, so die UBS-Studie. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten. Um Wohnraum zu erwerben, spiele daher das vorhandene Vermögen eine immer grössere Bedeutung.

Zinsanstieg in der Schweiz ein überschaubares Problem

Zwar könnten auch in der Schweiz die Zinsen in den nächsten zwölf Monaten leicht ansteigen. Ein wirklicher Gamechanger für die Entwicklung am Immobilienmarkt dürfte das aber laut der UBS nicht sein. Schmerzhaft wären für Investoren erst Zinsen über zwei Prozent, weil dann teure Bauprojekte unrentabel würden, sagt Matthias Holzhey von der UBS.

UBS-Studie zum Risiko einer Immobilienblase

Eigenheimbesitzende dürften aber auch eine grössere Preiskorrektur gut meistern. Zumindest wenn das Wohneigentum selbst bewohnt und langfristig finanziert sei. Problematischer könnte es hingegen werden, wenn der Zinsanstieg rasch und höher als erwartet erfolge. Oder wenn ab 2029 Schuldzinsen nicht mehr von der Steuer abgezogen werden können.

Quelle: www.srf.ch

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Zürich mit weltweit höchstem Risiko für Immobilienblase

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Damit hat sich die Limmatstadt vom dritten Platz im Vorjahr nun auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami geschoben. Dahinter folgen Dubai und Seoul. Dann folgt mit Genf schon die zweite Schweizer Stadt.

Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, so die Experten. Zudem steige allgemein der Druck auf die Erschwinglichkeit und sorge so für eine wachsende Kluft zwischen Premium-Lagen und den breiteren Wohnungsmärkten.

Preisanstiege unterschiedlich

In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.

Dahinter zeigt sich aber ein heterogenes Bild mit teils erheblichen Unterschieden. «Erhöhte und teilweise wieder steigende Finanzierungskosten begrenzen das Potenzial für Preisanstiege zumindest kurzfristig», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey.

Die jährlichen Nutzungskosten einer neu-erworbenen 60-Quadratmeter-Wohnung inklusive Hypozinsen und Unterhalt beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Fachkraft. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten.

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Damit hat sich die Limmatstadt vom dritten Platz im Vorjahr nun auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami geschoben. Dahinter folgen Dubai und Seoul. Dann folgt mit Genf schon die zweite Schweizer Stadt.

Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, so die Experten. Zudem steige allgemein der Druck auf die Erschwinglichkeit und sorge so für eine wachsende Kluft zwischen Premium-Lagen und den breiteren Wohnungsmärkten.

Preisanstiege unterschiedlich

In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.

Dahinter zeigt sich aber ein heterogenes Bild mit teils erheblichen Unterschieden. «Erhöhte und teilweise wieder steigende Finanzierungskosten begrenzen das Potenzial für Preisanstiege zumindest kurzfristig», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey.

Die jährlichen Nutzungskosten einer neu-erworbenen 60-Quadratmeter-Wohnung inklusive Hypozinsen und Unterhalt beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Fachkraft. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten.

Quelle: www.radiocentral.ch

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Urteil gegen Signa-Gründer – Investor Benko hinter Gitter – und die Schweiz hat mitbezahlt

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TEXT:

Urteil gegen Signa-Gründer | 22. September 2026

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landesgericht Innsbruck sah es als erwiesen an, dass der 49-Jährige seine Gläubiger geschädigt hat.

Ein teures Zuhause für die Familie wurde für Benko zum juristischen Problem: 360’000 Euro soll er als Mietvorschuss bezahlt haben.Foto: Keystone

Der Gründer der inzwischen insolventen Signa-Immobiliengruppe habe einen Mietkostenvorschuss von 360’000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet, obwohl es um sein Firmen-Imperium bereits sehr kritisch gestanden sei, so das Gericht am Dienstagnachmittag bei der Urteilsverkündung.

Benko war bereits im Oktober 2025 wegen dieses Verdachts zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Dabei war er in einem Teilaspekt freigesprochen worden. Diesen Freispruch hatte der Oberste Gerichtshof (OGH) aber aufgehoben. Daher kam es zur erneuten Verhandlung, bei der die Höhe der Strafe neu festgelegt werden musste. Der Strafrahmen für das Delikt beträgt ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Vorwurf der Schädigung von Gläubigern

Konkret ging es um den Vorwurf, dass Benko eine Mietkostenvorauszahlung von 360’000 Euro für einen weiteren Wohnsitz geleistet hat, obwohl er kurz vor der Insolvenz stand. Damit soll er seine Gläubiger geschädigt haben.

Benko bekannte sich laut Nachrichtenagentur APA nicht schuldig. Zum fraglichen Zeitpunkt sei er überzeugt gewesen, dass die Sanierung seiner Signa-Gruppe gelingen werde.

Die Anmietung des Hauses – neben dem Wohnsitz in der Villa in Igls – sei auf Bitte seiner Frau erfolgt, so Benko. Dort habe man den Kindern ein «normales Leben» und einen normalen Schulalltag ohne Personal ermöglichen wollen.

Globus-Mitbesitzer

Benko, der alle Vorwürfe bestreitet, sitzt seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Er hatte mit seinem Immobilien- und Handelsimperium Signa ein Milliarden-Vermögen aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben die Signa in die Insolvenz. Gegen Benko und andere Signa-Manager wird in mehreren weiteren Strängen ermittelt.

Die Signa-Gruppe war auch Mitbesitzerin der Schweizer Warenhausgruppe Globus, deren operatives Geschäft mittlerweile an die Partnerin, die thailändische Central Group verkauft wurde. Zu den grössten Kreditgebern der Signa-Gruppe gehörte die Zürcher Julius Bär-Gruppe, die Anfang 2024 den gesamten Kreditbetrag in Höhe von 606 Millionen Franken abschreiben musste.

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TEXT:

Urteil gegen Signa-Gründer | 22. September 2026

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landesgericht Innsbruck sah es als erwiesen an, dass der 49-Jährige seine Gläubiger geschädigt hat.

Ein teures Zuhause für die Familie wurde für Benko zum juristischen Problem: 360’000 Euro soll er als Mietvorschuss bezahlt haben.Foto: Keystone

Der Gründer der inzwischen insolventen Signa-Immobiliengruppe habe einen Mietkostenvorschuss von 360’000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet, obwohl es um sein Firmen-Imperium bereits sehr kritisch gestanden sei, so das Gericht am Dienstagnachmittag bei der Urteilsverkündung.

Benko war bereits im Oktober 2025 wegen dieses Verdachts zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Dabei war er in einem Teilaspekt freigesprochen worden. Diesen Freispruch hatte der Oberste Gerichtshof (OGH) aber aufgehoben. Daher kam es zur erneuten Verhandlung, bei der die Höhe der Strafe neu festgelegt werden musste. Der Strafrahmen für das Delikt beträgt ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Vorwurf der Schädigung von Gläubigern

Konkret ging es um den Vorwurf, dass Benko eine Mietkostenvorauszahlung von 360’000 Euro für einen weiteren Wohnsitz geleistet hat, obwohl er kurz vor der Insolvenz stand. Damit soll er seine Gläubiger geschädigt haben.

Benko bekannte sich laut Nachrichtenagentur APA nicht schuldig. Zum fraglichen Zeitpunkt sei er überzeugt gewesen, dass die Sanierung seiner Signa-Gruppe gelingen werde.

Die Anmietung des Hauses – neben dem Wohnsitz in der Villa in Igls – sei auf Bitte seiner Frau erfolgt, so Benko. Dort habe man den Kindern ein «normales Leben» und einen normalen Schulalltag ohne Personal ermöglichen wollen.

Globus-Mitbesitzer

Benko, der alle Vorwürfe bestreitet, sitzt seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Er hatte mit seinem Immobilien- und Handelsimperium Signa ein Milliarden-Vermögen aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben die Signa in die Insolvenz. Gegen Benko und andere Signa-Manager wird in mehreren weiteren Strängen ermittelt.

Die Signa-Gruppe war auch Mitbesitzerin der Schweizer Warenhausgruppe Globus, deren operatives Geschäft mittlerweile an die Partnerin, die thailändische Central Group verkauft wurde. Zu den grössten Kreditgebern der Signa-Gruppe gehörte die Zürcher Julius Bär-Gruppe, die Anfang 2024 den gesamten Kreditbetrag in Höhe von 606 Millionen Franken abschreiben musste.

Quelle: www.plattformj.ch

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Immobilienblase: Zürich weltweit auf Platz 1

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Zürich mit weltweit höchstem Risiko für Immobilienblase

Im UBS Global Real Estate Bubble Index 2026 verdrängt Zürich Tokio und Miami von der Spitze. Auch Genf gehört zu den am stärksten gefährdeten Städten.

In Zürich sorgten zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise.

Bild: canart7/Getty Images

Zürich ist die Stadt mit dem weltweit höchsten Risiko einer Immobilienblase. Das geht aus dem am Dienstag von der UBS veröffentlichten Global Real Estate Bubble Index 2026 hervor, der 23 internationalen Metropolen vergleicht.

Damit hat sich die Limmatstadt vom dritten Platz im Vorjahr nun auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami geschoben. Dahinter liegen Dubai und Seoul. Dann folgt mit Genf schon die zweite Schweizer Stadt.

Aus globaler Sicht bleiben Preisblasen aber ein lokales Phänomen. Lediglich die beiden Top-Destinationen Zürich und Tokio liegen mit einem Bubble-Index-Wert von 1,69 bzw. 1,54 Punkten im Hoch-Risiko-Bereich. Mehr als die Hälfte der Städte weist nur moderate bis tiefe Blasenrisiken auf.

Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, so die Experten. Die Realzinsen seien weiter negativ und das mache Schweizer Immobilien auch attraktiv für ausländische Investoren.

Preisanstiege unterschiedlich

In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. «In Zürich sprechen wir derzeit wirklich von einer Schön-Wetter-Bewertung», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.

Hinter diesem Ergebnis zeigt sich aber ein heterogenes Bild mit teils erheblichen Unterschieden. Während beispielsweise in Seoul, Lissabon, Madrid und Hongkong die Preise um rund 10% stiegen, sanken sie in etwa gleichem Ausmass in Toronto oder Vancouver. «Erhöhte und teilweise wieder steigende Finanzierungskosten begrenzen das Potenzial für Preisanstiege zumindest kurzfristig», so Holzhey weiter.

Einen Inflationsschutz bieten Immobilien derweil immer noch – zumindest mit einem mittel- und langfristigen Anlagehorizont. In der kurzen Frist sei dies aktuell aber aufgrund der hartnäckigen Inflation und steigender Kapitalmarktzinsen weltweit teils nicht mehr gegeben.

Tragbarkeit wird zum Problem

Zu einem steigenden Problem wird derweil die Tragbarkeit. Die Einkommen halten mit der inflationsbereinigten Preisentwicklung schlicht nicht mehr Schritt, erklären die Experten. So müsse beispielsweise in Hongkong für eine 60-Quadratmeter Wohnung 15 Jahre lang gearbeitet werden, in Zürich oder Genf sind es auch immerhin etwa 8 Jahre.

Die jährlichen Nutzungskosten einer solchen Wohnung inklusive Hypozinsen und Unterhalt beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40%des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Fachkraft. «In Zürich und den anderen Top-Städten sind es teils über 50%», so die UBS-Experten. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten. Um Wohnraum zu erwerben, spiele daher das vorhandene Vermögen eine immer grössere Bedeutung.

Auch Zinsanstieg in Schweiz kein Game Changer

Zwar könnten auch in der Schweiz die Zinsen in den nächsten 12 Monaten leicht ansteigen. Ein wirklicher «Game Changer» für die Entwicklung am Immobilienmarkt dürfte das aber laut der UBS nicht sein. «Schmerzhaft dürfte es für Investoren erst werden, wenn man sich kurzfristig nicht mehr für unter 2 Prozent finanzieren kann», vermutet Holzhey. In einem solchen Fall könne es dann beispielsweise für Immobilienentwickler von teuren Projekten unrentabel werden.

Der normale Eigenheimbesitzer dürfte aber auch eine grössere Preiskorrektur gut meistern. Zumindest wenn das Wohneigentum selbst bewohnt und eher langfristig finanziert sei. Etwas problematischer könnte es hingegen werden, wenn der Zinsanstieg abrupt und deutlicher als erwartet erfolge. Oder auch ab 2029, wenn Schuldzinsen nicht mehr von der Steuer abgezogen werden können.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Zürich mit weltweit höchstem Risiko für Immobilienblase

Im UBS Global Real Estate Bubble Index 2026 verdrängt Zürich Tokio und Miami von der Spitze. Auch Genf gehört zu den am stärksten gefährdeten Städten.

In Zürich sorgten zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise.

Bild: canart7/Getty Images

Zürich ist die Stadt mit dem weltweit höchsten Risiko einer Immobilienblase. Das geht aus dem am Dienstag von der UBS veröffentlichten Global Real Estate Bubble Index 2026 hervor, der 23 internationalen Metropolen vergleicht.

Damit hat sich die Limmatstadt vom dritten Platz im Vorjahr nun auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami geschoben. Dahinter liegen Dubai und Seoul. Dann folgt mit Genf schon die zweite Schweizer Stadt.

Aus globaler Sicht bleiben Preisblasen aber ein lokales Phänomen. Lediglich die beiden Top-Destinationen Zürich und Tokio liegen mit einem Bubble-Index-Wert von 1,69 bzw. 1,54 Punkten im Hoch-Risiko-Bereich. Mehr als die Hälfte der Städte weist nur moderate bis tiefe Blasenrisiken auf.

Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, so die Experten. Die Realzinsen seien weiter negativ und das mache Schweizer Immobilien auch attraktiv für ausländische Investoren.

Preisanstiege unterschiedlich

In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. «In Zürich sprechen wir derzeit wirklich von einer Schön-Wetter-Bewertung», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.

Hinter diesem Ergebnis zeigt sich aber ein heterogenes Bild mit teils erheblichen Unterschieden. Während beispielsweise in Seoul, Lissabon, Madrid und Hongkong die Preise um rund 10% stiegen, sanken sie in etwa gleichem Ausmass in Toronto oder Vancouver. «Erhöhte und teilweise wieder steigende Finanzierungskosten begrenzen das Potenzial für Preisanstiege zumindest kurzfristig», so Holzhey weiter.

Einen Inflationsschutz bieten Immobilien derweil immer noch – zumindest mit einem mittel- und langfristigen Anlagehorizont. In der kurzen Frist sei dies aktuell aber aufgrund der hartnäckigen Inflation und steigender Kapitalmarktzinsen weltweit teils nicht mehr gegeben.

Tragbarkeit wird zum Problem

Zu einem steigenden Problem wird derweil die Tragbarkeit. Die Einkommen halten mit der inflationsbereinigten Preisentwicklung schlicht nicht mehr Schritt, erklären die Experten. So müsse beispielsweise in Hongkong für eine 60-Quadratmeter Wohnung 15 Jahre lang gearbeitet werden, in Zürich oder Genf sind es auch immerhin etwa 8 Jahre.

Die jährlichen Nutzungskosten einer solchen Wohnung inklusive Hypozinsen und Unterhalt beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40%des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Fachkraft. «In Zürich und den anderen Top-Städten sind es teils über 50%», so die UBS-Experten. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten. Um Wohnraum zu erwerben, spiele daher das vorhandene Vermögen eine immer grössere Bedeutung.

Auch Zinsanstieg in Schweiz kein Game Changer

Zwar könnten auch in der Schweiz die Zinsen in den nächsten 12 Monaten leicht ansteigen. Ein wirklicher «Game Changer» für die Entwicklung am Immobilienmarkt dürfte das aber laut der UBS nicht sein. «Schmerzhaft dürfte es für Investoren erst werden, wenn man sich kurzfristig nicht mehr für unter 2 Prozent finanzieren kann», vermutet Holzhey. In einem solchen Fall könne es dann beispielsweise für Immobilienentwickler von teuren Projekten unrentabel werden.

Der normale Eigenheimbesitzer dürfte aber auch eine grössere Preiskorrektur gut meistern. Zumindest wenn das Wohneigentum selbst bewohnt und eher langfristig finanziert sei. Etwas problematischer könnte es hingegen werden, wenn der Zinsanstieg abrupt und deutlicher als erwartet erfolge. Oder auch ab 2029, wenn Schuldzinsen nicht mehr von der Steuer abgezogen werden können.

Quelle: www.fuw.ch

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Schweizer Großbank: Studie: Wo die Gefahr für Immobilienblasen am größten ist

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Das Risiko für eine Immobilienblase in Frankfurt und München ist trotz hoher Wohnungspreise moderat. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Großbank UBS in einer neuen Studie. Eine Immobilienblase entsteht, wenn sich die Preise für Wohnungen und Häusern stark vom Einkommen der Menschen und dem tatsächlichen Wert der Objekte entfernen.

Frankfurt verzeichne einen deutlichen Rückgang bei der Gefahr einer Immobilienblase, „getrieben durch einen Rückgang der Immobilienpreise“, schreibt die UBS. Auch in München sei das Blasenrisiko moderat, da hohe Zins- und Baukosten den Wohnungsmarkt bremsten.

Noch 2022 zählten Frankfurt und München laut UBS zu den Metropolen mit dem größten Risiko für eine Immobilienblase weltweit. Seitdem sind die Kaufpreise wegen gestiegener Kreditzinsen inflationsbereinigt deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise stark anzogen und auch die Einkommen zulegten.

Immobilienblasen gefährlich für Wirtschaft

Für ihren „Global Real Estate Bubble Index“ analysierte die UBS die Immobilienpreise in 23 Metropolen weltweit. Dafür vergleicht die Bank Kaufpreise und Mieten mit der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaft und schaut, ob es auffällige Abweichungen gibt. Auch die Verschuldung der Haushalte und die Entwicklung am Bau werden berücksichtigt. Übertreibungen waren hier schon öfter ein Alarmsignal, etwa in den USA, wo 2007/2008 eine Immobilienblase platze und die globale Finanzkrise auslöste.

Insgesamt sei das Blasenrisiko weltweit nur wenig verändert, so die UBS. Vor allem in drei Metropolen gibt es aber demnach große Gefahren, dass sich die Preisentwicklung von den tatsächlichen Immobilienwerten entkoppelt hat: Zürich, Tokio und Miami.

Die geringste Gefahr für eine Immobilienblase sieht die UBS derzeit dagegen in Sao Paulo, San Francisco und New York. Auch Paris und London stehen weit unten in dem Index, der 2026 das zwölfte Mal berechnet wurde.

Kaufpreise unter Druck, aber Mieten steigen

Die Immobilienmärkte in Frankfurt und München hätten nach langem Niedrigzins-Boom erheblich korrigiert, sagt Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege in Deutschland. „Inflationsbereinigt liegen die Preise bis zu 25 Prozent unter den Höchstständen von 2021 und 2022.“

In Frankfurt seien die Immobilienpreise 2025 um drei Prozent gefallen. Dort gebe es aber weiter deutlich mehr Nachfrage als Angebot, so die UBS: „Zuwanderung und der Trend zu kleineren Haushalten treiben die Mieten nach oben, während hohe Bau- und Finanzierungskosten die Neubautätigkeit bremsen.“

In München lägen die Immobilienpreise inflationsbereinigt fast ein Viertel unter dem Rekord von 2022. Steigende Kreditzinsen hätten Preisanstiege verhindert.

„Der deutsche Wohnimmobilienmarkt hat einen erheblichen Teil der Überbewertungen aus der Niedrigzinsphase abgebaut“, sagt UBS-Manager Sükriya Aclan. Das knappe Wohnungsangebot in Frankfurt und München ergebe solide Aussichten für langfristig orientierte Käufer. Ein neuer Immobilienboom sei wegen der gestiegenen Zinsen aber nicht zu erwarten.

Auch mit einem Mythos räumt die UBS auf: „In mehr als der Hälfte der untersuchten Städte bot Wohneigentum in den vergangenen fünf Jahrenkeinen wirksamen Schutz vor Inflation“, schreibt die Bank. In Märkten, in denen es 2021 ein sehr hohes Risiko für eine Preisblase gab, seien seither die Immobilienpreise preisbereinigt besonders stark gesunken mit im Schnitt rund 15 Prozent.

In München gibt es nach Einschätzung der UBS kein akutes Risiko mehr für eine Immobilienblase – anders als 2022 (Archivfoto).
Foto: Peter Kneffel/dpa

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:

Das Risiko für eine Immobilienblase in Frankfurt und München ist trotz hoher Wohnungspreise moderat. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Großbank UBS in einer neuen Studie. Eine Immobilienblase entsteht, wenn sich die Preise für Wohnungen und Häusern stark vom Einkommen der Menschen und dem tatsächlichen Wert der Objekte entfernen.

Frankfurt verzeichne einen deutlichen Rückgang bei der Gefahr einer Immobilienblase, „getrieben durch einen Rückgang der Immobilienpreise“, schreibt die UBS. Auch in München sei das Blasenrisiko moderat, da hohe Zins- und Baukosten den Wohnungsmarkt bremsten.

Noch 2022 zählten Frankfurt und München laut UBS zu den Metropolen mit dem größten Risiko für eine Immobilienblase weltweit. Seitdem sind die Kaufpreise wegen gestiegener Kreditzinsen inflationsbereinigt deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise stark anzogen und auch die Einkommen zulegten.

Immobilienblasen gefährlich für Wirtschaft

Für ihren „Global Real Estate Bubble Index“ analysierte die UBS die Immobilienpreise in 23 Metropolen weltweit. Dafür vergleicht die Bank Kaufpreise und Mieten mit der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaft und schaut, ob es auffällige Abweichungen gibt. Auch die Verschuldung der Haushalte und die Entwicklung am Bau werden berücksichtigt. Übertreibungen waren hier schon öfter ein Alarmsignal, etwa in den USA, wo 2007/2008 eine Immobilienblase platze und die globale Finanzkrise auslöste.

Insgesamt sei das Blasenrisiko weltweit nur wenig verändert, so die UBS. Vor allem in drei Metropolen gibt es aber demnach große Gefahren, dass sich die Preisentwicklung von den tatsächlichen Immobilienwerten entkoppelt hat: Zürich, Tokio und Miami.

Die geringste Gefahr für eine Immobilienblase sieht die UBS derzeit dagegen in Sao Paulo, San Francisco und New York. Auch Paris und London stehen weit unten in dem Index, der 2026 das zwölfte Mal berechnet wurde.

Kaufpreise unter Druck, aber Mieten steigen

Die Immobilienmärkte in Frankfurt und München hätten nach langem Niedrigzins-Boom erheblich korrigiert, sagt Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege in Deutschland. „Inflationsbereinigt liegen die Preise bis zu 25 Prozent unter den Höchstständen von 2021 und 2022.“

In Frankfurt seien die Immobilienpreise 2025 um drei Prozent gefallen. Dort gebe es aber weiter deutlich mehr Nachfrage als Angebot, so die UBS: „Zuwanderung und der Trend zu kleineren Haushalten treiben die Mieten nach oben, während hohe Bau- und Finanzierungskosten die Neubautätigkeit bremsen.“

In München lägen die Immobilienpreise inflationsbereinigt fast ein Viertel unter dem Rekord von 2022. Steigende Kreditzinsen hätten Preisanstiege verhindert.

„Der deutsche Wohnimmobilienmarkt hat einen erheblichen Teil der Überbewertungen aus der Niedrigzinsphase abgebaut“, sagt UBS-Manager Sükriya Aclan. Das knappe Wohnungsangebot in Frankfurt und München ergebe solide Aussichten für langfristig orientierte Käufer. Ein neuer Immobilienboom sei wegen der gestiegenen Zinsen aber nicht zu erwarten.

Auch mit einem Mythos räumt die UBS auf: „In mehr als der Hälfte der untersuchten Städte bot Wohneigentum in den vergangenen fünf Jahrenkeinen wirksamen Schutz vor Inflation“, schreibt die Bank. In Märkten, in denen es 2021 ein sehr hohes Risiko für eine Preisblase gab, seien seither die Immobilienpreise preisbereinigt besonders stark gesunken mit im Schnitt rund 15 Prozent.

In München gibt es nach Einschätzung der UBS kein akutes Risiko mehr für eine Immobilienblase – anders als 2022 (Archivfoto).
Foto: Peter Kneffel/dpa

Quelle: www.suedkurier.de

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Zürich mit weltweit höchstem Risiko für Immobilienblase

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Bild: KEYSTONE

22.09.2026, 10:4222.09.2026, 10:57

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22.09.2026, 10:4222.09.2026, 10:57

Quelle: www.watson.ch

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Comparis lanciert Immobiliensuche in ChatGPT

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Comparis erweitert seine Immobiliensuche um ein ChatGPT-Plug-In. Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom 22. September mitteilt, können Nutzerinnen und Nutzer damit Immobilienangebote von Comparis direkt über eine freie Texteingabe in ChatGPT suchen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das erste solche Angebot eines Schweizer Immobilienportals.

Suche ohne klassische Filter

Statt Suchkriterien über einzelne Filterfelder einzugeben, können Interessierte ihre Wünsche im Gespräch mit ChatGPT formulieren. Das Plug-In greift dabei auf die Immobilieninserate von Comparis zu und zeigt passende Angebote an.

Berücksichtigt werden können laut Comparis auch Merkmale, für die Immobilienplattformen üblicherweise keine eigenen Suchfilter anbieten. Dazu gehören beispielsweise eine Kücheninsel, Holzböden, besonders helle Räume oder ein Badezimmer mit Granitstein.

Möglich wird dies durch die Bildanalyse von Comparis. Sie erkennt bestimmte Eigenschaften auf den Bildern der Immobilieninserate und macht diese für die Suche nutzbar. Dadurch sollen auch vergleichsweise spezifische Wohnwünsche in die Auswahl einfliessen können.

Im Browser und auf dem Handy

Das Comparis-Plug-In steht nach Unternehmensangaben sowohl in der Browser-Version als auch in der mobilen App von ChatGPT zur Verfügung. Wer zusätzlich die Comparis-Immobilien-App installiert hat, kann ein im Chat gefundenes Inserat auf dem Mobilgerät direkt darin öffnen.

«Mit dem Plug-In in ChatGPT sind wir dort präsent, wo Konsumentinnen und Konsumenten heute nach Antworten suchen», wird Comparis-CEO Ingo Kopido in der Medienmitteilung zitiert.

Comparis-Plug-In verbinden

Für die Nutzung muss das Comparis-Plug-In zunächst über das Plug-In-Menü von ChatGPT gesucht und mit dem eigenen Konto verbunden werden. Anschliessend können Suchanfragen in natürlicher Sprache eingegeben werden. Als Beispiel nennt Comparis die Suche nach einer 3-Zimmer-Wohnung in Zürich mit Kücheninsel und Holzboden.

Die Lancierung erfolgt im Jahr des 30-jährigen Bestehens von Comparis. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und verzeichnet nach eigenen Angaben jährlich mehr als 80 Millionen Besuche auf seiner Website.

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Comparis erweitert seine Immobiliensuche um ein ChatGPT-Plug-In. Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom 22. September mitteilt, können Nutzerinnen und Nutzer damit Immobilienangebote von Comparis direkt über eine freie Texteingabe in ChatGPT suchen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das erste solche Angebot eines Schweizer Immobilienportals.

Suche ohne klassische Filter

Statt Suchkriterien über einzelne Filterfelder einzugeben, können Interessierte ihre Wünsche im Gespräch mit ChatGPT formulieren. Das Plug-In greift dabei auf die Immobilieninserate von Comparis zu und zeigt passende Angebote an.

Berücksichtigt werden können laut Comparis auch Merkmale, für die Immobilienplattformen üblicherweise keine eigenen Suchfilter anbieten. Dazu gehören beispielsweise eine Kücheninsel, Holzböden, besonders helle Räume oder ein Badezimmer mit Granitstein.

Möglich wird dies durch die Bildanalyse von Comparis. Sie erkennt bestimmte Eigenschaften auf den Bildern der Immobilieninserate und macht diese für die Suche nutzbar. Dadurch sollen auch vergleichsweise spezifische Wohnwünsche in die Auswahl einfliessen können.

Im Browser und auf dem Handy

Das Comparis-Plug-In steht nach Unternehmensangaben sowohl in der Browser-Version als auch in der mobilen App von ChatGPT zur Verfügung. Wer zusätzlich die Comparis-Immobilien-App installiert hat, kann ein im Chat gefundenes Inserat auf dem Mobilgerät direkt darin öffnen.

«Mit dem Plug-In in ChatGPT sind wir dort präsent, wo Konsumentinnen und Konsumenten heute nach Antworten suchen», wird Comparis-CEO Ingo Kopido in der Medienmitteilung zitiert.

Comparis-Plug-In verbinden

Für die Nutzung muss das Comparis-Plug-In zunächst über das Plug-In-Menü von ChatGPT gesucht und mit dem eigenen Konto verbunden werden. Anschliessend können Suchanfragen in natürlicher Sprache eingegeben werden. Als Beispiel nennt Comparis die Suche nach einer 3-Zimmer-Wohnung in Zürich mit Kücheninsel und Holzboden.

Die Lancierung erfolgt im Jahr des 30-jährigen Bestehens von Comparis. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und verzeichnet nach eigenen Angaben jährlich mehr als 80 Millionen Besuche auf seiner Website.

Quelle: www.zuerioberland24.ch

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Schweizer Hypothekarzinsen legen im September kräftig zu

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Schweizer Hypozinsen legen im September kräftig zu

Der Zinsanstieg an den Anleihenmärkten hinterlässt Spuren. Anbieter verlangen deutlich höhere Richtwerte als vor zwei Wochen.

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Der Zinsanstieg an den Anleihenmärkten hinterlässt Spuren. Anbieter verlangen deutlich höhere Richtwerte als vor zwei Wochen.

Quelle: www.fuw.ch

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Teure Schweizer Immobilien

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Teure Schweizer Immobilien

In der Schweiz steigen die Immobilienpreise schneller als die Einkommen. In den Nachbarländern ist das anders.

Wohnen wird in der Schweiz immer mehr zum Luxus. Darauf weist auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Wirtschaftsbericht für die Schweiz hin, den sie vergangene Woche veröffentlichte. Dort stellt sie die Schweizer Realität der Entwicklung in den übrigen Industrieländern gegenüber.

Nicht nur sind die realen Immobilienpreise in der Schweiz kontinuierlich gestiegen, wobei die Wachstumsrate seit 2023 über dem OECD-Durchschnitt lag. Immobilien sind für den durchschnittlichen Schweizer Privathaushalt auch immer weniger erschwinglich geworden.

Das Phänomen ist im Chart abgebildet. Er zeigt die Entwicklung des Preis-Einkommen-Verhältnisses von Immobilien anhand eines Index in der Schweiz und ihren drei grossen Nachbarländern. Der Indikator ist als Price to Income Ratio international anerkannt, um die Erschwinglichkeit von Wohneigentum zu messen und ergibt sich aus dem nominalen Immobilienpreis, geteilt durch das nominal verfügbare Pro-Kopf-Einkommen.

Ein steigender Indikator zeigt auf, dass die Preise schneller zunehmen als die Einkommen, die Erschwinglichkeit nimmt also ab. Gemäss OECD-Berechnungen passierte genau das in den Jahren bis 2021 in den aufgeführten Ländern, ausgenommen Italien. Danach entspannte sich die Situation in Deutschland und Frankreich markant. Nur in der Schweiz steigt der Indikator weiter an.

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Wohnen wird in der Schweiz immer mehr zum Luxus. Darauf weist auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Wirtschaftsbericht für die Schweiz hin, den sie vergangene Woche veröffentlichte. Dort stellt sie die Schweizer Realität der Entwicklung in den übrigen Industrieländern gegenüber.

Nicht nur sind die realen Immobilienpreise in der Schweiz kontinuierlich gestiegen, wobei die Wachstumsrate seit 2023 über dem OECD-Durchschnitt lag. Immobilien sind für den durchschnittlichen Schweizer Privathaushalt auch immer weniger erschwinglich geworden.

Das Phänomen ist im Chart abgebildet. Er zeigt die Entwicklung des Preis-Einkommen-Verhältnisses von Immobilien anhand eines Index in der Schweiz und ihren drei grossen Nachbarländern. Der Indikator ist als Price to Income Ratio international anerkannt, um die Erschwinglichkeit von Wohneigentum zu messen und ergibt sich aus dem nominalen Immobilienpreis, geteilt durch das nominal verfügbare Pro-Kopf-Einkommen.

Ein steigender Indikator zeigt auf, dass die Preise schneller zunehmen als die Einkommen, die Erschwinglichkeit nimmt also ab. Gemäss OECD-Berechnungen passierte genau das in den Jahren bis 2021 in den aufgeführten Ländern, ausgenommen Italien. Danach entspannte sich die Situation in Deutschland und Frankreich markant. Nur in der Schweiz steigt der Indikator weiter an.

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