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TEXT:
Es kommt Schwung in den Wohnungsbau, sagt eine private Studie.Bild: keystone
In der Schweiz gibt es zu wenige Wohnungen. Laut einer Analyse des Immobilienberatungsunternehmens Wüest Partner könnte sich die Situation aber bald verbessern – zumindest in einigen Regionen.
«Die Talsohle im Wohnungsbau dürfte durchschritten sein», heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. Prognostiziert wird konkret ein Nettowohnungszugang von voraussichtlich rund 45’000 Wohnungen im Jahr 2026 und von rund 50’000 im Jahr 2027.
Zum Vergleich: 2024 gab es laut den Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) unter dem Strich nur 40’000 zusätzliche Wohnungen, laut Schätzungen von Wüest Partner im 2025 sogar nur 39’000, was der tiefste Stand seit 2009 war. Der «deutliche Anstieg» der Wohnungsproduktion werde die Wohnungsknappheit bis Ende 2027 schweizweit zumindest «etwas mildern», so die Studie.
Leerstände sinken rasch
Die Grundlage für die anstehende Belebung des Wohnungsbaus wurde dabei laut Wüest Partner bereits vor mehreren Jahren gelegt: «2020 begannen die zuvor jahrelang gestiegenen Leerstände rasch zu sinken», so die Analyse. Gleichzeitig sei der Marktwert von Wohnimmobilien deutlich gestiegen. «Dieses Marktumfeld schuf Anreize für neue Wohnbauprojekte und stiess zusätzliche Entwicklungsvorhaben an.»
Doch vom Projekt zum fertigen Haus dauert es oft mehrere Jahre. Gründe seien die gestiegene Komplexität bei der Planung und Realisierung von neuen Wohnungen aufgrund zusätzlicher Bauvorgaben, die Bauteuerung oder die Zinsentwicklung. Diese Faktoren hätten einzelne Projekte zwischenzeitlich ausgebremst. Mittlerweile hätten aber viele der seit 2020 entwickelten Projekte die Planungs- und Bewilligungsphasen durchlaufen und stünden vor der Fertigstellung.
Erst 2027 breit spürbar
Die Belebung bleibe 2026 indes regional noch punktuell, so die Studie. Über dem langjährigen Durchschnitt zu liegen kommen, dürfte die Wohnungsproduktion vor allem in einzelnen Westschweizer und alpinen Kantonen.
Im Jahr 2027 gewinne der Aufschwung dann deutlich an Breite. Hier sei insbesondere im Thurgau, in Genf, im Wallis und im Kanton Neuenburg mit einem kräftigen Anstieg der Wohnungszahl zu rechnen. Aber auch weite Teile des Mittellandes dürften profitieren, so die Analyse.
Dennoch bleibe die Wohnungsproduktion in rund der Hälfte der Kantone weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Und gleichzeitig betonen die Immobilien-Experten auch, dass eine breite Entspannung noch nicht in Sicht sei und insbesondere in den Grosszentren die Lage angespannt bleiben dürfte.
Hinzu komme, dass die aktuell registrierten Baugesuche vorerst keine weitere Beschleunigung der Wohnungsproduktion für 2028 erwarten liessen. (sda/awp)
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Es kommt Schwung in den Wohnungsbau, sagt eine private Studie.Bild: keystone
In der Schweiz gibt es zu wenige Wohnungen. Laut einer Analyse des Immobilienberatungsunternehmens Wüest Partner könnte sich die Situation aber bald verbessern – zumindest in einigen Regionen.
«Die Talsohle im Wohnungsbau dürfte durchschritten sein», heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. Prognostiziert wird konkret ein Nettowohnungszugang von voraussichtlich rund 45’000 Wohnungen im Jahr 2026 und von rund 50’000 im Jahr 2027.
Zum Vergleich: 2024 gab es laut den Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) unter dem Strich nur 40’000 zusätzliche Wohnungen, laut Schätzungen von Wüest Partner im 2025 sogar nur 39’000, was der tiefste Stand seit 2009 war. Der «deutliche Anstieg» der Wohnungsproduktion werde die Wohnungsknappheit bis Ende 2027 schweizweit zumindest «etwas mildern», so die Studie.
Leerstände sinken rasch
Die Grundlage für die anstehende Belebung des Wohnungsbaus wurde dabei laut Wüest Partner bereits vor mehreren Jahren gelegt: «2020 begannen die zuvor jahrelang gestiegenen Leerstände rasch zu sinken», so die Analyse. Gleichzeitig sei der Marktwert von Wohnimmobilien deutlich gestiegen. «Dieses Marktumfeld schuf Anreize für neue Wohnbauprojekte und stiess zusätzliche Entwicklungsvorhaben an.»
Doch vom Projekt zum fertigen Haus dauert es oft mehrere Jahre. Gründe seien die gestiegene Komplexität bei der Planung und Realisierung von neuen Wohnungen aufgrund zusätzlicher Bauvorgaben, die Bauteuerung oder die Zinsentwicklung. Diese Faktoren hätten einzelne Projekte zwischenzeitlich ausgebremst. Mittlerweile hätten aber viele der seit 2020 entwickelten Projekte die Planungs- und Bewilligungsphasen durchlaufen und stünden vor der Fertigstellung.
Erst 2027 breit spürbar
Die Belebung bleibe 2026 indes regional noch punktuell, so die Studie. Über dem langjährigen Durchschnitt zu liegen kommen, dürfte die Wohnungsproduktion vor allem in einzelnen Westschweizer und alpinen Kantonen.
Im Jahr 2027 gewinne der Aufschwung dann deutlich an Breite. Hier sei insbesondere im Thurgau, in Genf, im Wallis und im Kanton Neuenburg mit einem kräftigen Anstieg der Wohnungszahl zu rechnen. Aber auch weite Teile des Mittellandes dürften profitieren, so die Analyse.
Dennoch bleibe die Wohnungsproduktion in rund der Hälfte der Kantone weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Und gleichzeitig betonen die Immobilien-Experten auch, dass eine breite Entspannung noch nicht in Sicht sei und insbesondere in den Grosszentren die Lage angespannt bleiben dürfte.
Hinzu komme, dass die aktuell registrierten Baugesuche vorerst keine weitere Beschleunigung der Wohnungsproduktion für 2028 erwarten liessen. (sda/awp)
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TEXT:
Immobilienmarkt
«Familie musste in ein Notzimmer»: Der Kanton Zug verfügt aktuell über fast keine freien Wohnungen
Wer im Kanton Zug eine Wohnung sucht, braucht Geduld. Die aktuelle Leerwohnungsziffer von 0,2 Prozent ist die tiefste der Schweiz. Wie angespannt die Lage ist, zeigen Wartelisten mit Hunderten Interessenten, innert Minuten ausgebuchte Besichtigungen und stark wachsende Mitgliederzahlen der Genossenschaften.
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Immobilienmarkt
«Familie musste in ein Notzimmer»: Der Kanton Zug verfügt aktuell über fast keine freien Wohnungen
Wer im Kanton Zug eine Wohnung sucht, braucht Geduld. Die aktuelle Leerwohnungsziffer von 0,2 Prozent ist die tiefste der Schweiz. Wie angespannt die Lage ist, zeigen Wartelisten mit Hunderten Interessenten, innert Minuten ausgebuchte Besichtigungen und stark wachsende Mitgliederzahlen der Genossenschaften.
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Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.
Bild: Christian Merz/Keystone
Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.
Gemäss der Studie lagen die Angebotsmieten im Zeitraum Juli 2025 bis Juni 2026 im Schnitt um 1,7 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum. Das ist eine deutliche Veränderung. Letztes Jahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.
Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.
Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten zuletzt um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot dürfte somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.
Für Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Instituts, zeigen die Entwicklungen in Zürich, dass eine weitverbreitete Kritik nicht stimmt. Diese besagt, dass die Mieten nicht sinken, auch wenn mehr Wohnungen auf den Markt kommen. Dies, weil die Investoren ihre Wohnungen lieber horteten, statt sie zu tieferen Mietzinsen zu vermieten.
«Würden Investoren Mietwohnungen ‹horten›, wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Sie ist in Zürich jedoch gefallen», sagt Ilg. Er zieht deshalb den Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht «horten», sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.
Der Verweis auf die Leerwohnungsziffer trifft zwar zu, allerdings nur für den Zeitraum 2025. Im laufenden Jahr ist sie nämlich in Zürich wieder leicht angestiegen. Peter Ilg hält dennoch an seiner Argumentation fest. Einerseits sei die Ziffer nur sehr leicht gestiegen. Andererseits sei entscheidend, dass weiterhin mehr Wohnungen inseriert werden, während die durchschnittlichen Angebotsmieten sinken.
Goldküste wird abgelöst
Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.
Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.
Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.
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Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.
Bild: Christian Merz/Keystone
Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.
Gemäss der Studie lagen die Angebotsmieten im Zeitraum Juli 2025 bis Juni 2026 im Schnitt um 1,7 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum. Das ist eine deutliche Veränderung. Letztes Jahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.
Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.
Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten zuletzt um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot dürfte somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.
Für Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Instituts, zeigen die Entwicklungen in Zürich, dass eine weitverbreitete Kritik nicht stimmt. Diese besagt, dass die Mieten nicht sinken, auch wenn mehr Wohnungen auf den Markt kommen. Dies, weil die Investoren ihre Wohnungen lieber horteten, statt sie zu tieferen Mietzinsen zu vermieten.
«Würden Investoren Mietwohnungen ‹horten›, wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Sie ist in Zürich jedoch gefallen», sagt Ilg. Er zieht deshalb den Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht «horten», sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.
Der Verweis auf die Leerwohnungsziffer trifft zwar zu, allerdings nur für den Zeitraum 2025. Im laufenden Jahr ist sie nämlich in Zürich wieder leicht angestiegen. Peter Ilg hält dennoch an seiner Argumentation fest. Einerseits sei die Ziffer nur sehr leicht gestiegen. Andererseits sei entscheidend, dass weiterhin mehr Wohnungen inseriert werden, während die durchschnittlichen Angebotsmieten sinken.
Goldküste wird abgelöst
Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.
Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.
Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.
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TEXT:
Immobilien
Wohnraum bleibt knappes Gut (Symbolbild)
Keystone
Die Lage am Schweizer Wohnungsmarkt bleibt angespannt.
Keystone-SDA
Heute um 13:24
Knapp ist Wohnraum vor allem für Haushalte mit geringer Kaufkraft sowie im Grossraum Zürich, in der Zentralschweiz und in Bergregionen, wie eine Auswertung des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO) zeigt. Mit einer Verbesserung wird beim BWO frühestens im kommenden Jahr gerechnet.
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt habe sich 2025 und im ersten Halbjahr 2026 weiter verschärft und das Angebot sei knapper geworden, schrieb das BWO in einer Mitteilung vom Mittwoch zur jüngsten Ausgabe des Monitors Wohnungsmarkt. Nach wie vor entstehe zu wenig neuer Wohnraum, um mit dem Wachstum der Haushalte Schritt zu halten.
Das Bevölkerungswachstum habe die Nachfrage nach Wohnraum und die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen in die Höhe getrieben. In der Schweiz sei die Bevölkerung in den Jahren 1990 bis 2025 um knapp 37 Prozent gewachsen. Als weiteren Preistreiber nannte das BWO die über die Jahre gestiegenen Einkommen.
Das Wohnungsangebot habe derweil mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten können, so das BWO weiter. Zum Beispiel seien im vergangenen Jahr rund 18 Prozent der neu erstellten Wohnungen Ersatzneubauten gewesen, was den Nettozuwachs an Wohnraum schmälerte. Und in den vergangenen Jahren sei darüber hinaus auch das Bauland knapper geworden.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das BWO weiterhin mit einem zu geringen Wachstum des Wohnungsbestands, um die Nachfrage zu decken. Zwar hätte die seit 2024 gestiegene Zahl der Baugesuche und Baubewilligungen die Perspektiven verbessert. Ein stärkeres Wachstum des Wohnungsbestands werde aber frühestens ab 2027 erwartet, hiess es.
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Immobilien
Wohnraum bleibt knappes Gut (Symbolbild)
Keystone
Die Lage am Schweizer Wohnungsmarkt bleibt angespannt.
Keystone-SDA
Heute um 13:24
Knapp ist Wohnraum vor allem für Haushalte mit geringer Kaufkraft sowie im Grossraum Zürich, in der Zentralschweiz und in Bergregionen, wie eine Auswertung des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO) zeigt. Mit einer Verbesserung wird beim BWO frühestens im kommenden Jahr gerechnet.
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt habe sich 2025 und im ersten Halbjahr 2026 weiter verschärft und das Angebot sei knapper geworden, schrieb das BWO in einer Mitteilung vom Mittwoch zur jüngsten Ausgabe des Monitors Wohnungsmarkt. Nach wie vor entstehe zu wenig neuer Wohnraum, um mit dem Wachstum der Haushalte Schritt zu halten.
Das Bevölkerungswachstum habe die Nachfrage nach Wohnraum und die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen in die Höhe getrieben. In der Schweiz sei die Bevölkerung in den Jahren 1990 bis 2025 um knapp 37 Prozent gewachsen. Als weiteren Preistreiber nannte das BWO die über die Jahre gestiegenen Einkommen.
Das Wohnungsangebot habe derweil mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten können, so das BWO weiter. Zum Beispiel seien im vergangenen Jahr rund 18 Prozent der neu erstellten Wohnungen Ersatzneubauten gewesen, was den Nettozuwachs an Wohnraum schmälerte. Und in den vergangenen Jahren sei darüber hinaus auch das Bauland knapper geworden.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das BWO weiterhin mit einem zu geringen Wachstum des Wohnungsbestands, um die Nachfrage zu decken. Zwar hätte die seit 2024 gestiegene Zahl der Baugesuche und Baubewilligungen die Perspektiven verbessert. Ein stärkeres Wachstum des Wohnungsbestands werde aber frühestens ab 2027 erwartet, hiess es.
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TEXT:
Ein Bild einer Wohnung in der Stadt Zug für 7700 Franken Miete im Monat.Bild: watson/ aylin erol
Der Kanton Zug will unter anderem mit einer befristeten «Weissen Zone» mehr preisgünstigen Wohnraum schaffen. In der am Mittwoch vorgestellten Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes sind in dieser Spezialzone auch grössere Gebäude ausdrücklich zugelassen.
16.09.2026, 14:3016.09.2026, 16:37
Mit der Weissen Zone soll der Bau einer möglichst grossen Zahl von Wohnungen ermöglicht werden, teilte die Zuger Baudirektion am Mittwoch mit. Dabei sollen mindestens 40 Prozent der Wohnungen preisgünstig sein.
Die Spezialzone überlagert befristet eine bestehende Bauzone und muss im kantonalen Richtplan sowie in der kommunalen Bau- und Zonenordnung ausgewiesen sein. Voraussetzung für die Weisse Zone ist laut Mitteilung eine Planungsvereinbarung zwischen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern. Darin sollen auch Regeln festgelegt werden, um die einheimische Bevölkerung zu priorisieren.
Weiter sollen mit der Teilrevision weitere Erleichterungen möglich sein. In bestimmten Wohn- und Mischzonen soll bei der Realisierung mindestens einer preisgünstigen Wohnung ein zusätzliches Vollgeschoss sowie eine Mehrausnützung von bis zu zehn Prozent zulässig sein.
Auch die Verfahren für Bebauungspläne und Baubewilligungen sollen vereinfacht und beschleunigt werden. Zudem sind kürzere Fristen für Beschwerdeverfahren und die Möglichkeit einer digitalen Verfahrensführung vorgesehen. «Physische Eingaben» blieben allerdings weiterhin möglich, hiess es weiter.
Die Teilrevision ist Bestandteil der Wohnpolitischen Strategie 2030. Sie soll im Siedlungsraum die angespannte Wohnsituation entschärfen und preisgünstigen Wohnraum ermöglichen. (sda)
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TEXT:
Ein Bild einer Wohnung in der Stadt Zug für 7700 Franken Miete im Monat.Bild: watson/ aylin erol
Der Kanton Zug will unter anderem mit einer befristeten «Weissen Zone» mehr preisgünstigen Wohnraum schaffen. In der am Mittwoch vorgestellten Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes sind in dieser Spezialzone auch grössere Gebäude ausdrücklich zugelassen.
16.09.2026, 14:3016.09.2026, 16:37
Mit der Weissen Zone soll der Bau einer möglichst grossen Zahl von Wohnungen ermöglicht werden, teilte die Zuger Baudirektion am Mittwoch mit. Dabei sollen mindestens 40 Prozent der Wohnungen preisgünstig sein.
Die Spezialzone überlagert befristet eine bestehende Bauzone und muss im kantonalen Richtplan sowie in der kommunalen Bau- und Zonenordnung ausgewiesen sein. Voraussetzung für die Weisse Zone ist laut Mitteilung eine Planungsvereinbarung zwischen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern. Darin sollen auch Regeln festgelegt werden, um die einheimische Bevölkerung zu priorisieren.
Weiter sollen mit der Teilrevision weitere Erleichterungen möglich sein. In bestimmten Wohn- und Mischzonen soll bei der Realisierung mindestens einer preisgünstigen Wohnung ein zusätzliches Vollgeschoss sowie eine Mehrausnützung von bis zu zehn Prozent zulässig sein.
Auch die Verfahren für Bebauungspläne und Baubewilligungen sollen vereinfacht und beschleunigt werden. Zudem sind kürzere Fristen für Beschwerdeverfahren und die Möglichkeit einer digitalen Verfahrensführung vorgesehen. «Physische Eingaben» blieben allerdings weiterhin möglich, hiess es weiter.
Die Teilrevision ist Bestandteil der Wohnpolitischen Strategie 2030. Sie soll im Siedlungsraum die angespannte Wohnsituation entschärfen und preisgünstigen Wohnraum ermöglichen. (sda)
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TEXT:
Ein Bild einer Wohnung in der Stadt Zug für 7700 Franken Miete im Monat.Bild: watson/ aylin erol
Der Kanton Zug will unter anderem mit einer befristeten «Weissen Zone» mehr preisgünstigen Wohnraum schaffen. In der am Mittwoch vorgestellten Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes sind in dieser Spezialzone auch grössere Gebäude ausdrücklich zugelassen.
16.09.2026, 14:3016.09.2026, 15:24
Mit der Weissen Zone soll der Bau einer möglichst grossen Zahl von Wohnungen ermöglicht werden, teilte die Zuger Baudirektion am Mittwoch mit. Dabei sollen mindestens 40 Prozent der Wohnungen preisgünstig sein.
Die Spezialzone überlagert befristet eine bestehende Bauzone und muss im kantonalen Richtplan sowie in der kommunalen Bau- und Zonenordnung ausgewiesen sein. Voraussetzung für die Weisse Zone ist laut Mitteilung eine Planungsvereinbarung zwischen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern. Darin sollen auch Regeln festgelegt werden, um die einheimische Bevölkerung zu priorisieren.
Weiter sollen mit der Teilrevision weitere Erleichterungen möglich sein. In bestimmten Wohn- und Mischzonen soll bei der Realisierung mindestens einer preisgünstigen Wohnung ein zusätzliches Vollgeschoss sowie eine Mehrausnützung von bis zu zehn Prozent zulässig sein.
Auch die Verfahren für Bebauungspläne und Baubewilligungen sollen vereinfacht und beschleunigt werden. Zudem sind kürzere Fristen für Beschwerdeverfahren und die Möglichkeit einer digitalen Verfahrensführung vorgesehen. «Physische Eingaben» blieben allerdings weiterhin möglich, hiess es weiter.
Die Teilrevision ist Bestandteil der Wohnpolitischen Strategie 2030. Sie soll im Siedlungsraum die angespannte Wohnsituation entschärfen und preisgünstigen Wohnraum ermöglichen. (sda)
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Ein Bild einer Wohnung in der Stadt Zug für 7700 Franken Miete im Monat.Bild: watson/ aylin erol
Der Kanton Zug will unter anderem mit einer befristeten «Weissen Zone» mehr preisgünstigen Wohnraum schaffen. In der am Mittwoch vorgestellten Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes sind in dieser Spezialzone auch grössere Gebäude ausdrücklich zugelassen.
16.09.2026, 14:3016.09.2026, 15:24
Mit der Weissen Zone soll der Bau einer möglichst grossen Zahl von Wohnungen ermöglicht werden, teilte die Zuger Baudirektion am Mittwoch mit. Dabei sollen mindestens 40 Prozent der Wohnungen preisgünstig sein.
Die Spezialzone überlagert befristet eine bestehende Bauzone und muss im kantonalen Richtplan sowie in der kommunalen Bau- und Zonenordnung ausgewiesen sein. Voraussetzung für die Weisse Zone ist laut Mitteilung eine Planungsvereinbarung zwischen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern. Darin sollen auch Regeln festgelegt werden, um die einheimische Bevölkerung zu priorisieren.
Weiter sollen mit der Teilrevision weitere Erleichterungen möglich sein. In bestimmten Wohn- und Mischzonen soll bei der Realisierung mindestens einer preisgünstigen Wohnung ein zusätzliches Vollgeschoss sowie eine Mehrausnützung von bis zu zehn Prozent zulässig sein.
Auch die Verfahren für Bebauungspläne und Baubewilligungen sollen vereinfacht und beschleunigt werden. Zudem sind kürzere Fristen für Beschwerdeverfahren und die Möglichkeit einer digitalen Verfahrensführung vorgesehen. «Physische Eingaben» blieben allerdings weiterhin möglich, hiess es weiter.
Die Teilrevision ist Bestandteil der Wohnpolitischen Strategie 2030. Sie soll im Siedlungsraum die angespannte Wohnsituation entschärfen und preisgünstigen Wohnraum ermöglichen. (sda)
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TEXT:
Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.
Bild: Christian Merz/Keystone
Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.
Gemäss der Studie sanken die Angebotsmieten zwischen dem Juli 2025 und dem Juni 2026 um 1,7 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung. Im Vorjahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.
Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.
Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten aktuell um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot wird somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.
Für Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Instituts, zeigen die Entwicklungen in Zürich, dass die Investoren ihre Wohnungen nicht «horten». Das ist eine weitverbreitete Kritik am überhitzten Wohnungsmarkt: Investoren lassen die Wohnungen lieber leer, als sie zu tieferen Preisen zu vermieten. «Würden Investoren Mietwohnungen ‹horten›, wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Sie ist in Zürich jedoch gefallen. Dies führt zum Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht ‹horten› sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.»
Der Verweis auf die Leerwohnungsziffer trifft zwar zu, allerdings nur für den Zeitraum 2025. Im laufenden Jahr ist sie nämlich in Zürich wieder leicht angestiegen. Peter Ilg
Goldküste wird abgelöst
Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.
Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.
Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
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Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.
Bild: Christian Merz/Keystone
Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.
Gemäss der Studie sanken die Angebotsmieten zwischen dem Juli 2025 und dem Juni 2026 um 1,7 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung. Im Vorjahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.
Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.
Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten aktuell um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot wird somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.
Für Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Instituts, zeigen die Entwicklungen in Zürich, dass die Investoren ihre Wohnungen nicht «horten». Das ist eine weitverbreitete Kritik am überhitzten Wohnungsmarkt: Investoren lassen die Wohnungen lieber leer, als sie zu tieferen Preisen zu vermieten. «Würden Investoren Mietwohnungen ‹horten›, wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Sie ist in Zürich jedoch gefallen. Dies führt zum Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht ‹horten› sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.»
Der Verweis auf die Leerwohnungsziffer trifft zwar zu, allerdings nur für den Zeitraum 2025. Im laufenden Jahr ist sie nämlich in Zürich wieder leicht angestiegen. Peter Ilg
Goldküste wird abgelöst
Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.
Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.
Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.
Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.
Bild: Christian Merz/Keystone
Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.
Gemäss der Studie sanken die Angebotsmieten zwischen dem Juli 2025 und dem Juni 2026 um 1,7 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung. Im Vorjahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.
Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.
Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten aktuell um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot wird somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.
Goldküste wird abgelöst
Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.
Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.
Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:
Trotz Rückgang bleibt Zürich ein teures Pflaster.
Bild: Christian Merz/Keystone
Nach fünf Jahren kommt es zu einer Trendwende am Mietwohnungsmarkt. Erstmals sinken die Angebotsmieten schweizweit wieder, zeigt eine Studie des Immobilienportals Newhome und des Swiss Real Estate Instituts. Bei Angebotsmieten handelt es sich um Wohnungen, die neu ausgeschrieben werden. Bestandesmieten dagegen bezeichnen bestehende Mietverhältnisse.
Gemäss der Studie sanken die Angebotsmieten zwischen dem Juli 2025 und dem Juni 2026 um 1,7 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung. Im Vorjahr waren sie nämlich noch um 2,4 Prozent angestiegen. Die Analyse basiert auf rund 220’000 ausgeschriebenen Mietwohnungen in sechs untersuchten Regionen auf führenden Schweizer Immobilienplattformen.
Je nach Region fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Weiterhin in die Höhe schnellten die Angebotsmieten in der Zentralschweiz (+2,3 Prozent) sowie in der Ostschweiz (+1,4 Prozent). Der Anstieg hat sich jedoch abgebremst.
Umgekehrt hat sich die Entwicklung im Kanton Zürich. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Vorjahr gingen die Angebotsmieten aktuell um 3,3 Prozent auf 2340 Franken zurück. Das ist der Mittelwert aller inserierten Wohnungen. Zudem sind wieder mehr Wohnungen in Zürich auf dem Markt. Das Inserateangebot ist zuletzt auf 50’785 ausgeschriebene Wohnungen gewachsen. «Das höhere Angebot wird somit zur aktuellen Entspannung der Angebotsmieten beigetragen haben», heisst es in der Studie.
Goldküste wird abgelöst
Dennoch bleibt Wohnen in Zürich teuer. Die Region weist weiterhin die höchste Bestandesmiete in der ganzen Schweiz auf. Sie liegt rund 19 Prozent über dem landesweiten Mittel. Gleichzeitig übersteigt die Angebotsmiete die Bestandesmiete um fast einen Viertel – der grösste Abstand im Regionenvergleich. Das heisst: Wer schon lange in einer Wohnung lebt, zahlt also deutlich weniger als solche, die sich neu auf eine bewerben.
Eine Verschiebung gab es bei den teuersten Zürcher Gemeinden. Während an der sogenannten Goldküste die Mieten etwas zurückgingen, ist Geroldswil im Westen der Stadt Zürich an die Spitze aufgestiegen. Dort beträgt die Angebotsnettomiete im Median 3450 Franken pro Monat. Dies liege vor allem an vielen neuen hochpreisigen 4-Zimmer-Wohnungen in Geroldswil, schreiben die Autoren. Die teuerste Miete fällt somit neu ausserhalb der Goldküste an.
Den deutlichsten Rückgang bei den Angebotsmieten verzeichnet das Tessin. Sie gingen um 10,9 Prozent zurück. Auch sind im Südkanton wieder mehr Wohnungen ausgeschrieben. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Angebotsmieten in Zürich am teuersten sind, gefolgt von der Zentralschweiz. Am günstigsten ist Wohnen in der Region Espace Mittelland, also in den Kantonen Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura.
Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
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TEXT:
Zürich – Zwischen Juli 2025 und Juli 2026 sind die Angebotsmieten in der Schweiz erstmals seit 2019/20 wieder gesunken, im Durchschnitt um 1.7 %. Dies zeigt die Rental Home Market Price Analysis des Swiss Real Estate Institutes im Auftrag von newhome. Am deutlichsten fiel der Rückgang im Tessin mit -10.9 % und überraschenderweise im Kanton Zürich mit -3.3 % aus. Auch im Espace Mittelland sinken die Angebotsmieten leicht um 0.9 %. Den stärksten Anstieg verzeichnen die Zentralschweiz mit einem Plus von 2.3 % und die Ostschweiz mit +1.4 %. Teuerste Region bleibt Zürich. Gleichzeitig ist die Leerwohnungsquote auf einem Tiefststand.
Der gesamtschweizerische Rückgang setzt sich aus sehr unterschiedlichen regionalen Entwicklungen zusammen. Besonders deutlich zeigt sich der Richtungswechsel in Zürich: Nachdem die Angebotsmieten im Vorjahr noch um 2.1 % gestiegen waren, gehen sie in der aktuellen Periode um 3.3 % zurück. Parallel dazu nahm das Inseratevolumen im Kanton Zürich über drei Perioden hinweg von 46’226 auf 49’194 und schliesslich auf 50’785 Wohnungen zu. Das zusätzliche Angebot dürfte zur Entspannung des Zürcher Mietmarkts beigetragen haben.
Stärkster Rückgang im Tessin – Zürich bleibt die teuerste Region Den stärksten Rückgang weist erneut das Tessin auf. Nach einem Minus von 5.6 % im Vorjahr sinken die Angebotsmieten nun um 10.9 %. Nach dem vorübergehenden Anstieg zwischen 2022/23 und 2023/24 liegen die Angebotsmieten im Tessin wieder auf dem tieferen Ausgangsniveau von 2022/23. In den übrigen Regionen sind sie seither weiter gestiegen. Gleichzeitig werden im Tessin deutlich mehr Wohnungen ausgeschrieben als 2022/23, passend zum deutlichen Rückgang der Angebotsmieten. An der regionalen Preisrangfolge ändert dies wenig: Zürich bleibt mit durchschnittlich CHF 2’340.– Nettomiete pro Monat die teuerste Region, während das Espace Mittelland mit CHF 1’452.– weiterhin das tiefste Mietniveau aufweist.
Auffällig ist der landesweite Mietrückgang vor allem vor dem Hintergrund des knappen Wohnungsangebots. Die Leerwohnungsquote sank 2025 schweizweit auf 1.00 % und damit auf den tiefsten Stand der betrachteten Zehnjahresreihe. Gleichzeitig wuchs der Wohnungsbestand mit 0.95 % so langsam wie in keinem anderen Jahr dieses Zeitraums. Auch die Zahl der ausgeschriebenen Wohnungen ging auf 219’662 zurück und lag damit unter den Werten der beiden Vorperioden. Grundsätzlich wäre unter diesen Bedingungen eher mit einem zunehmenden Preisdruck zu rechnen. Die rückläufigen Angebotsmieten können deshalb auf eine schwächere Nachfrage in einzelnen Regionen hindeuten.
Dr. Roman Timm, CEO der newhome.ch AG, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: «Die Schlagzeile lautet zwar: Die Angebotsmieten sinken schweizweit. Die wichtigere Erkenntnis ist jedoch, dass sich die regionalen Wohnungsmärkte immer stärker auseinanderentwickeln. Auf newhome sehen wir, dass lokale Angebots- und Nachfragesituationen heute deutlich wichtiger und heterogener sind als nationale Durchschnittswerte. Wer den Markt verstehen will, muss deshalb genauer auf die Regionen schauen.»
«Die Ansicht ist verbreitet, dass Mieten nicht sinken, auch wenn mehr Wohnungen auf dem Markt kommen, denn die Investoren würden lieber Wohnungen «horten», das heisst leerstehend lassen, als sie zu tieferen Mieten zu vermieten», stellt Prof. Dr. Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Institutes, fest. Ilg ist der Ansicht, dass die Fakten in der Region Zürich diese Ansicht widerlegen: «In den letzten 3 Untersuchungsperioden wurden in der Region Zürich mehr und mehr Wohnungen inseriert. Zudem sind die Mieten gefallen. Würden Investoren Mietwohnungen «horten», wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Die Leerwohnungsziffer ist jedoch in der Region Zürich von 0.56 auf 0.48 gefallen. Dies führt zum Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht «horten» sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.» (mc/pg)
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:
Zürich – Zwischen Juli 2025 und Juli 2026 sind die Angebotsmieten in der Schweiz erstmals seit 2019/20 wieder gesunken, im Durchschnitt um 1.7 %. Dies zeigt die Rental Home Market Price Analysis des Swiss Real Estate Institutes im Auftrag von newhome. Am deutlichsten fiel der Rückgang im Tessin mit -10.9 % und überraschenderweise im Kanton Zürich mit -3.3 % aus. Auch im Espace Mittelland sinken die Angebotsmieten leicht um 0.9 %. Den stärksten Anstieg verzeichnen die Zentralschweiz mit einem Plus von 2.3 % und die Ostschweiz mit +1.4 %. Teuerste Region bleibt Zürich. Gleichzeitig ist die Leerwohnungsquote auf einem Tiefststand.
Der gesamtschweizerische Rückgang setzt sich aus sehr unterschiedlichen regionalen Entwicklungen zusammen. Besonders deutlich zeigt sich der Richtungswechsel in Zürich: Nachdem die Angebotsmieten im Vorjahr noch um 2.1 % gestiegen waren, gehen sie in der aktuellen Periode um 3.3 % zurück. Parallel dazu nahm das Inseratevolumen im Kanton Zürich über drei Perioden hinweg von 46’226 auf 49’194 und schliesslich auf 50’785 Wohnungen zu. Das zusätzliche Angebot dürfte zur Entspannung des Zürcher Mietmarkts beigetragen haben.
Stärkster Rückgang im Tessin – Zürich bleibt die teuerste Region Den stärksten Rückgang weist erneut das Tessin auf. Nach einem Minus von 5.6 % im Vorjahr sinken die Angebotsmieten nun um 10.9 %. Nach dem vorübergehenden Anstieg zwischen 2022/23 und 2023/24 liegen die Angebotsmieten im Tessin wieder auf dem tieferen Ausgangsniveau von 2022/23. In den übrigen Regionen sind sie seither weiter gestiegen. Gleichzeitig werden im Tessin deutlich mehr Wohnungen ausgeschrieben als 2022/23, passend zum deutlichen Rückgang der Angebotsmieten. An der regionalen Preisrangfolge ändert dies wenig: Zürich bleibt mit durchschnittlich CHF 2’340.– Nettomiete pro Monat die teuerste Region, während das Espace Mittelland mit CHF 1’452.– weiterhin das tiefste Mietniveau aufweist.
Auffällig ist der landesweite Mietrückgang vor allem vor dem Hintergrund des knappen Wohnungsangebots. Die Leerwohnungsquote sank 2025 schweizweit auf 1.00 % und damit auf den tiefsten Stand der betrachteten Zehnjahresreihe. Gleichzeitig wuchs der Wohnungsbestand mit 0.95 % so langsam wie in keinem anderen Jahr dieses Zeitraums. Auch die Zahl der ausgeschriebenen Wohnungen ging auf 219’662 zurück und lag damit unter den Werten der beiden Vorperioden. Grundsätzlich wäre unter diesen Bedingungen eher mit einem zunehmenden Preisdruck zu rechnen. Die rückläufigen Angebotsmieten können deshalb auf eine schwächere Nachfrage in einzelnen Regionen hindeuten.
Dr. Roman Timm, CEO der newhome.ch AG, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: «Die Schlagzeile lautet zwar: Die Angebotsmieten sinken schweizweit. Die wichtigere Erkenntnis ist jedoch, dass sich die regionalen Wohnungsmärkte immer stärker auseinanderentwickeln. Auf newhome sehen wir, dass lokale Angebots- und Nachfragesituationen heute deutlich wichtiger und heterogener sind als nationale Durchschnittswerte. Wer den Markt verstehen will, muss deshalb genauer auf die Regionen schauen.»
«Die Ansicht ist verbreitet, dass Mieten nicht sinken, auch wenn mehr Wohnungen auf dem Markt kommen, denn die Investoren würden lieber Wohnungen «horten», das heisst leerstehend lassen, als sie zu tieferen Mieten zu vermieten», stellt Prof. Dr. Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Institutes, fest. Ilg ist der Ansicht, dass die Fakten in der Region Zürich diese Ansicht widerlegen: «In den letzten 3 Untersuchungsperioden wurden in der Region Zürich mehr und mehr Wohnungen inseriert. Zudem sind die Mieten gefallen. Würden Investoren Mietwohnungen «horten», wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Die Leerwohnungsziffer ist jedoch in der Region Zürich von 0.56 auf 0.48 gefallen. Dies führt zum Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht «horten» sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.» (mc/pg)
Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
Medienmitteilung: Rental Home Market Price Analysis (ReMPA) 2025/2026
Schweizer Mietwohnungsmarkt: Angebotsmieten sinken erstmals nach fünf Jahren wieder
Zwischen Juli 2025 und Juli 2026 sanken die Angebotsmieten in der Schweiz erstmals seit 2019/20 wieder, im Durchschnitt um 1.7 %. Dies zeigt die Rental Home Market Price Analysis des Swiss Real Estate Institutes im Auftrag von newhome. Am deutlichsten fiel der Rückgang im Tessin mit -10.9 % und überraschenderweise im Kanton Zürich mit -3.3 % aus. Auch im Espace Mittelland sinken die Angebotsmieten leicht um 0.9 %. Den stärksten Anstieg verzeichnen die Zentralschweiz mit einem Plus von 2.3 % und die Ostschweiz mit +1.4 %. Teuerste Region bleibt Zürich. Gleichzeitig ist die Leerwohnungsquote auf einem Tiefststand.
Starke regionale Unterschiede schaffen ein heterogenes Bild.
Grosse Unterschiede zwischen Angebots- und Bestandesmieten: Am grössten ist der Unterschied in Zürich und der Zentralschweiz, den beiden Regionen mit den höchsten Mieten.
In Oberägeri und Geroldswil sind die Mieten am höchsten, am tiefsten fallen sie im Berner Jura aus.
Zürich, 16. September 2026 – Der gesamtschweizerische Rückgang setzt sich aus sehr unterschiedlichen regionalen Entwicklungen zusammen. Besonders deutlich zeigt sich der Richtungswechsel in Zürich: Nachdem die Angebotsmieten im Vorjahr noch um 2.1 % gestiegen waren, gehen sie in der aktuellen Periode um 3.3 % zurück. Parallel dazu nahm das Inseratevolumen im Kanton Zürich über drei Perioden hinweg von 46’226 auf 49’194 und schliesslich auf 50’785 Wohnungen zu. Das zusätzliche Angebot dürfte zur Entspannung des Zürcher Mietmarkts beigetragen haben. Den stärksten Rückgang weist erneut das Tessin auf. Nach einem Minus von 5.6 % im Vorjahr sinken die Angebotsmieten nun um 10.9 %. Nach dem vorübergehenden Anstieg zwischen 2022/23 und 2023/24 liegen die Angebotsmieten im Tessin wieder auf dem tieferen Ausgangsniveau von 2022/23. In den übrigen Regionen sind sie seither weiter gestiegen. Gleichzeitig werden im Tessin deutlich mehr Wohnungen ausgeschrieben als 2022/23, passend zum deutlichen Rückgang der Angebotsmieten. An der regionalen Preisrangfolge ändert dies wenig: Zürich bleibt mit durchschnittlich CHF 2’340.– Nettomiete pro Monat die teuerste Region, während das Espace Mittelland mit CHF 1’452.– weiterhin das tiefste Mietniveau aufweist.
Auffällig ist der landesweite Mietrückgang vor allem vor dem Hintergrund des knappen Wohnungsangebots. Die Leerwohnungsquote sank 2025 schweizweit auf 1.00 % und damit auf den tiefsten Stand der betrachteten Zehnjahresreihe. Gleichzeitig wuchs der Wohnungsbestand mit 0.95 % so langsam wie in keinem anderen Jahr dieses Zeitraums. Auch die Zahl der ausgeschriebenen Wohnungen ging auf 219’662 zurück und lag damit unter den Werten der beiden Vorperioden. Grundsätzlich wäre unter diesen Bedingungen eher mit einem zunehmenden Preisdruck zu rechnen. Die rückläufigen Angebotsmieten können deshalb auf eine schwächere Nachfrage in einzelnen Regionen hindeuten.
Dr. Roman Timm, CEO der newhome.ch AG, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: «Die Schlagzeile lautet zwar: Die Angebotsmieten sinken schweizweit. Die wichtigere Erkenntnis ist jedoch, dass sich die regionalen Wohnungsmärkte immer stärker auseinanderentwickeln. Auf newhome sehen wir, dass lokale Angebots- und Nachfragesituationen heute deutlich wichtiger und heterogener sind als nationale Durchschnittswerte. Wer den Markt verstehen will, muss deshalb genauer auf die Regionen schauen.»
«Die Ansicht ist verbreitet, dass Mieten nicht sinken, auch wenn mehr Wohnungen auf dem Markt kommen, denn die Investoren würden lieber Wohnungen «horten», das heisst leerstehend lassen, als sie zu tieferen Mieten zu vermieten», stellt Prof. Dr. Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Institutes, fest. Ilg ist der Ansicht, dass die Fakten in der Region Zürich diese Ansicht widerlegen: «In den letzten 3 Untersuchungsperioden wurden in der Region Zürich mehr und mehr Wohnungen inseriert. Zudem sind die Mieten gefallen. Würden Investoren Mietwohnungen «horten», wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Die Leerwohnungsziffer ist jedoch in der Region Zürich von 0.56 auf 0.48 gefallen. Dies führt zum Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht «horten» sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.»
Weitere Informationen, Daten und Auswertungen zu den einzelnen Regionen finden Sie in den entsprechenden Detailreports im Bereich zu den Immobilienmarkt-Studien von newhome.ch
Die Studie und ihre Ergebnisse sowie die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf die Immobilienbranche werden am newhome Immo Talk mit Prof. Dr. Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute, vertieft besprochen. Zur Anmeldung: geht es hier.
Über die ReMPA-Studie
Die Rental Home Market Price Analysis ist eine jährlich erscheinende Analyse zur Entwicklung von Angebotsmieten. Sie betrachtet fünf Regionen in der Deutschschweiz (Espace Mittelland, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz, Zürich) sowie das Tessin. Die Analyse gibt eine regional differenzierte und nach Marktsegmenten aufgeschlüsselte Auskunft über die Entwicklung der Angebotsmieten in diesen Regionen.
newhome publiziert die Analyse in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Über newhome
newhome positioniert sich als regional stärkstes Immobilienportal und ist im Besitz von über 500 Immobilienunternehmen (Next Property AG), 19 Kantonalbanken (NNH Holding AG), der AXA Versicherungen AG, sowie dem Medienunternehmen CH Media.
Über das Swiss Real Estate Institute
Das Swiss Real Estate Institute (swissrei.ch) ist ein Hochschulinstitut in Form einer Stiftung, ein Stifter ist der SVIT Schweiz. Das Institut konzentriert sich neben der Forschung auf die Bereiche Lehre und Dienstleistung/Beratung für die Schweizer Immobilienwirtschaft.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:
Medienmitteilung: Rental Home Market Price Analysis (ReMPA) 2025/2026
Schweizer Mietwohnungsmarkt: Angebotsmieten sinken erstmals nach fünf Jahren wieder
Zwischen Juli 2025 und Juli 2026 sanken die Angebotsmieten in der Schweiz erstmals seit 2019/20 wieder, im Durchschnitt um 1.7 %. Dies zeigt die Rental Home Market Price Analysis des Swiss Real Estate Institutes im Auftrag von newhome. Am deutlichsten fiel der Rückgang im Tessin mit -10.9 % und überraschenderweise im Kanton Zürich mit -3.3 % aus. Auch im Espace Mittelland sinken die Angebotsmieten leicht um 0.9 %. Den stärksten Anstieg verzeichnen die Zentralschweiz mit einem Plus von 2.3 % und die Ostschweiz mit +1.4 %. Teuerste Region bleibt Zürich. Gleichzeitig ist die Leerwohnungsquote auf einem Tiefststand.
Starke regionale Unterschiede schaffen ein heterogenes Bild.
Grosse Unterschiede zwischen Angebots- und Bestandesmieten: Am grössten ist der Unterschied in Zürich und der Zentralschweiz, den beiden Regionen mit den höchsten Mieten.
In Oberägeri und Geroldswil sind die Mieten am höchsten, am tiefsten fallen sie im Berner Jura aus.
Zürich, 16. September 2026 – Der gesamtschweizerische Rückgang setzt sich aus sehr unterschiedlichen regionalen Entwicklungen zusammen. Besonders deutlich zeigt sich der Richtungswechsel in Zürich: Nachdem die Angebotsmieten im Vorjahr noch um 2.1 % gestiegen waren, gehen sie in der aktuellen Periode um 3.3 % zurück. Parallel dazu nahm das Inseratevolumen im Kanton Zürich über drei Perioden hinweg von 46’226 auf 49’194 und schliesslich auf 50’785 Wohnungen zu. Das zusätzliche Angebot dürfte zur Entspannung des Zürcher Mietmarkts beigetragen haben. Den stärksten Rückgang weist erneut das Tessin auf. Nach einem Minus von 5.6 % im Vorjahr sinken die Angebotsmieten nun um 10.9 %. Nach dem vorübergehenden Anstieg zwischen 2022/23 und 2023/24 liegen die Angebotsmieten im Tessin wieder auf dem tieferen Ausgangsniveau von 2022/23. In den übrigen Regionen sind sie seither weiter gestiegen. Gleichzeitig werden im Tessin deutlich mehr Wohnungen ausgeschrieben als 2022/23, passend zum deutlichen Rückgang der Angebotsmieten. An der regionalen Preisrangfolge ändert dies wenig: Zürich bleibt mit durchschnittlich CHF 2’340.– Nettomiete pro Monat die teuerste Region, während das Espace Mittelland mit CHF 1’452.– weiterhin das tiefste Mietniveau aufweist.
Auffällig ist der landesweite Mietrückgang vor allem vor dem Hintergrund des knappen Wohnungsangebots. Die Leerwohnungsquote sank 2025 schweizweit auf 1.00 % und damit auf den tiefsten Stand der betrachteten Zehnjahresreihe. Gleichzeitig wuchs der Wohnungsbestand mit 0.95 % so langsam wie in keinem anderen Jahr dieses Zeitraums. Auch die Zahl der ausgeschriebenen Wohnungen ging auf 219’662 zurück und lag damit unter den Werten der beiden Vorperioden. Grundsätzlich wäre unter diesen Bedingungen eher mit einem zunehmenden Preisdruck zu rechnen. Die rückläufigen Angebotsmieten können deshalb auf eine schwächere Nachfrage in einzelnen Regionen hindeuten.
Dr. Roman Timm, CEO der newhome.ch AG, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: «Die Schlagzeile lautet zwar: Die Angebotsmieten sinken schweizweit. Die wichtigere Erkenntnis ist jedoch, dass sich die regionalen Wohnungsmärkte immer stärker auseinanderentwickeln. Auf newhome sehen wir, dass lokale Angebots- und Nachfragesituationen heute deutlich wichtiger und heterogener sind als nationale Durchschnittswerte. Wer den Markt verstehen will, muss deshalb genauer auf die Regionen schauen.»
«Die Ansicht ist verbreitet, dass Mieten nicht sinken, auch wenn mehr Wohnungen auf dem Markt kommen, denn die Investoren würden lieber Wohnungen «horten», das heisst leerstehend lassen, als sie zu tieferen Mieten zu vermieten», stellt Prof. Dr. Peter Ilg, Institutsleiter des Swiss Real Estate Institutes, fest. Ilg ist der Ansicht, dass die Fakten in der Region Zürich diese Ansicht widerlegen: «In den letzten 3 Untersuchungsperioden wurden in der Region Zürich mehr und mehr Wohnungen inseriert. Zudem sind die Mieten gefallen. Würden Investoren Mietwohnungen «horten», wäre die Leerwohnungsziffer angestiegen. Die Leerwohnungsziffer ist jedoch in der Region Zürich von 0.56 auf 0.48 gefallen. Dies führt zum Schluss, dass Investoren Mietwohnungen nicht «horten» sondern zu tieferen Mieten auf den Markt geben.»
Weitere Informationen, Daten und Auswertungen zu den einzelnen Regionen finden Sie in den entsprechenden Detailreports im Bereich zu den Immobilienmarkt-Studien von newhome.ch
Die Studie und ihre Ergebnisse sowie die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf die Immobilienbranche werden am newhome Immo Talk mit Prof. Dr. Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute, vertieft besprochen. Zur Anmeldung: geht es hier.
Über die ReMPA-Studie
Die Rental Home Market Price Analysis ist eine jährlich erscheinende Analyse zur Entwicklung von Angebotsmieten. Sie betrachtet fünf Regionen in der Deutschschweiz (Espace Mittelland, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz, Zürich) sowie das Tessin. Die Analyse gibt eine regional differenzierte und nach Marktsegmenten aufgeschlüsselte Auskunft über die Entwicklung der Angebotsmieten in diesen Regionen.
newhome publiziert die Analyse in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Über newhome
newhome positioniert sich als regional stärkstes Immobilienportal und ist im Besitz von über 500 Immobilienunternehmen (Next Property AG), 19 Kantonalbanken (NNH Holding AG), der AXA Versicherungen AG, sowie dem Medienunternehmen CH Media.
Über das Swiss Real Estate Institute
Das Swiss Real Estate Institute (swissrei.ch) ist ein Hochschulinstitut in Form einer Stiftung, ein Stifter ist der SVIT Schweiz. Das Institut konzentriert sich neben der Forschung auf die Bereiche Lehre und Dienstleistung/Beratung für die Schweizer Immobilienwirtschaft.