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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:
Die effektiven Hypothekarzinsen stabilisieren sich Mitte September
Der zehnjährige FuW-Hypo-Index fällt leicht im Vergleich zur Vorwoche.
Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.
Illustration: Marco Tancredi
Mitte September zahlen Schweizer Hypothekarkunden für zehnjährige Festhypotheken im Schnitt 1,64%. Das zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit beträgt der Zinssatz 1,43%. Innerhalb einer Woche sanken die Zinsen für die längere Laufzeit wie in der Vorwoche um 0,03 Prozentpunkte; sie liegen damit 0,11 Prozentpunkte unter dem Jahreshoch. Bei der kürzeren Laufzeit stiegen die Sätze um 0,07 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche und notieren damit weiterhin 0,09 Prozentpunkte unter ihrem Jahreshoch von Anfang August. Die effektiven Hypozinsen stiegen im Sommer auf das höchste Niveau seit 2024.
Im September hat sich der Ausverkauf an den Anleihenmärkten verstärkt – die Papiere verzinsen sich entsprechend höher. Diese Woche haben sich die Renditen allerdings etwas stabilisiert, nachdem sie in Deutschland und der Schweiz teils auf die höchsten Stände seit März 2025 gestiegen sind. Die Anleger sorgen sich weiterhin um die Staatsfinanzen. Zudem normalisiert sich der Anleihenmarkt: Die Notenbanken ziehen sich schon seit Jahren als Käufer zurück. Deshalb kletterten die langfristigen Renditen an den Staatsanleihenmärkten sowie die Swap-Sätze.
Swap-Sätze bestimmen mit, zu welchen Konditionen Banken Hypotheken refinanzieren. Der FuW-Hypo-Index erfasst die Durchschnittszinsen aller Abschlüsse bei Credit Exchange (CredEx), der führenden Schweizer Digitalplattform für Hypotheken. Interessenten können sich auf der Plattform einen Zinssatz für wenige Tage reservieren. Deshalb reagieren die effektiven Sätze mitunter verzögert, wenn es an Anleihen- und Swapmärkten aufwärtsgeht. Diese Woche sinken jedoch die Zinsen.
Mit dem FuW-Hypo-Index publiziert die «Finanz und Wirtschaft» seit Mai den ersten Schweizer Zins, der auf real abgeschlossenen Hypothekargeschäften basiert. Haus- und Wohneigentümer können ihre eigenen Konditionen damit direkt mit dem Markt vergleichen. Bisher dienten dazu meist nur die Richtsätze der Anbieter. Diese entsprechen jedoch selten den tatsächlichen Verträgen und fallen oft höher aus.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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Die effektiven Hypothekarzinsen stabilisieren sich Mitte September
Der zehnjährige FuW-Hypo-Index fällt leicht im Vergleich zur Vorwoche.
Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.
Illustration: Marco Tancredi
Mitte September zahlen Schweizer Hypothekarkunden für zehnjährige Festhypotheken im Schnitt 1,64%. Das zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit beträgt der Zinssatz 1,43%. Innerhalb einer Woche sanken die Zinsen für die längere Laufzeit wie in der Vorwoche um 0,03 Prozentpunkte; sie liegen damit 0,11 Prozentpunkte unter dem Jahreshoch. Bei der kürzeren Laufzeit stiegen die Sätze um 0,07 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche und notieren damit weiterhin 0,09 Prozentpunkte unter ihrem Jahreshoch von Anfang August. Die effektiven Hypozinsen stiegen im Sommer auf das höchste Niveau seit 2024.
Im September hat sich der Ausverkauf an den Anleihenmärkten verstärkt – die Papiere verzinsen sich entsprechend höher. Diese Woche haben sich die Renditen allerdings etwas stabilisiert, nachdem sie in Deutschland und der Schweiz teils auf die höchsten Stände seit März 2025 gestiegen sind. Die Anleger sorgen sich weiterhin um die Staatsfinanzen. Zudem normalisiert sich der Anleihenmarkt: Die Notenbanken ziehen sich schon seit Jahren als Käufer zurück. Deshalb kletterten die langfristigen Renditen an den Staatsanleihenmärkten sowie die Swap-Sätze.
Swap-Sätze bestimmen mit, zu welchen Konditionen Banken Hypotheken refinanzieren. Der FuW-Hypo-Index erfasst die Durchschnittszinsen aller Abschlüsse bei Credit Exchange (CredEx), der führenden Schweizer Digitalplattform für Hypotheken. Interessenten können sich auf der Plattform einen Zinssatz für wenige Tage reservieren. Deshalb reagieren die effektiven Sätze mitunter verzögert, wenn es an Anleihen- und Swapmärkten aufwärtsgeht. Diese Woche sinken jedoch die Zinsen.
Mit dem FuW-Hypo-Index publiziert die «Finanz und Wirtschaft» seit Mai den ersten Schweizer Zins, der auf real abgeschlossenen Hypothekargeschäften basiert. Haus- und Wohneigentümer können ihre eigenen Konditionen damit direkt mit dem Markt vergleichen. Bisher dienten dazu meist nur die Richtsätze der Anbieter. Diese entsprechen jedoch selten den tatsächlichen Verträgen und fallen oft höher aus.
Quelle: www.fuw.ch
