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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Teure Schweizer Immobilien
In der Schweiz steigen die Immobilienpreise schneller als die Einkommen. In den Nachbarländern ist das anders.
Wohnen wird in der Schweiz immer mehr zum Luxus. Darauf weist auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Wirtschaftsbericht für die Schweiz hin, den sie vergangene Woche veröffentlichte. Dort stellt sie die Schweizer Realität der Entwicklung in den übrigen Industrieländern gegenüber.
Nicht nur sind die realen Immobilienpreise in der Schweiz kontinuierlich gestiegen, wobei die Wachstumsrate seit 2023 über dem OECD-Durchschnitt lag. Immobilien sind für den durchschnittlichen Schweizer Privathaushalt auch immer weniger erschwinglich geworden.
Das Phänomen ist im Chart abgebildet. Er zeigt die Entwicklung des Preis-Einkommen-Verhältnisses von Immobilien anhand eines Index in der Schweiz und ihren drei grossen Nachbarländern. Der Indikator ist als Price to Income Ratio international anerkannt, um die Erschwinglichkeit von Wohneigentum zu messen und ergibt sich aus dem nominalen Immobilienpreis, geteilt durch das nominal verfügbare Pro-Kopf-Einkommen.
Ein steigender Indikator zeigt auf, dass die Preise schneller zunehmen als die Einkommen, die Erschwinglichkeit nimmt also ab. Gemäss OECD-Berechnungen passierte genau das in den Jahren bis 2021 in den aufgeführten Ländern, ausgenommen Italien. Danach entspannte sich die Situation in Deutschland und Frankreich markant. Nur in der Schweiz steigt der Indikator weiter an.
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In der Schweiz steigen die Immobilienpreise schneller als die Einkommen. In den Nachbarländern ist das anders.
Wohnen wird in der Schweiz immer mehr zum Luxus. Darauf weist auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Wirtschaftsbericht für die Schweiz hin, den sie vergangene Woche veröffentlichte. Dort stellt sie die Schweizer Realität der Entwicklung in den übrigen Industrieländern gegenüber.
Nicht nur sind die realen Immobilienpreise in der Schweiz kontinuierlich gestiegen, wobei die Wachstumsrate seit 2023 über dem OECD-Durchschnitt lag. Immobilien sind für den durchschnittlichen Schweizer Privathaushalt auch immer weniger erschwinglich geworden.
Das Phänomen ist im Chart abgebildet. Er zeigt die Entwicklung des Preis-Einkommen-Verhältnisses von Immobilien anhand eines Index in der Schweiz und ihren drei grossen Nachbarländern. Der Indikator ist als Price to Income Ratio international anerkannt, um die Erschwinglichkeit von Wohneigentum zu messen und ergibt sich aus dem nominalen Immobilienpreis, geteilt durch das nominal verfügbare Pro-Kopf-Einkommen.
Ein steigender Indikator zeigt auf, dass die Preise schneller zunehmen als die Einkommen, die Erschwinglichkeit nimmt also ab. Gemäss OECD-Berechnungen passierte genau das in den Jahren bis 2021 in den aufgeführten Ländern, ausgenommen Italien. Danach entspannte sich die Situation in Deutschland und Frankreich markant. Nur in der Schweiz steigt der Indikator weiter an.
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Quelle: www.fuw.ch
