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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Die Zinsen für Festhypotheken in der Schweiz sind im dritten Quartal 2026 deutlich gestiegen. Wie Comparis im aktuellen Hypothekenbarometer schreibt, erhöhte sich der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken zwischen Ende Juni und Ende September von 1,77 auf 2,07 Prozent. Damit überschritt er erstmals in diesem Jahr wieder die 2-Prozent-Marke.
Kapitalmarkt treibt Zinsen
Die Schweizerische Nationalbank beliess ihren Leitzins im September bei 0 Prozent. Dennoch verteuerten sich Festhypotheken, weil die Kapitalmarktzinsen und damit die Refinanzierungskosten der Banken stiegen.
«Das höhere Zinsniveau im Ausland wirkt zunehmend auch auf den Schweizer Kapitalmarkt. Deshalb werden Festhypotheken teurer, obwohl die SNB ihren Leitzins bei 0 Prozent belässt», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert.
Die Rendite zehnjähriger Bundesobligationen stieg zwischen Ende Juni und Ende September von 0,31 auf 0,59 Prozent. Auch die für die Finanzierung von Festhypotheken wichtigen Swap-Sätze legten zu. Diese widerspiegeln vereinfacht die Konditionen, zu denen sich Finanzinstitute gegen Zinsänderungen absichern.
Kürzere Laufzeiten ebenfalls teurer
Der Zinsanstieg betraf auch Festhypotheken mit kürzeren Laufzeiten. Der durchschnittliche Richtsatz für fünfjährige Hypotheken erhöhte sich um 0,38 Prozentpunkte auf 1,90 Prozent. Bei dreijährigen Laufzeiten stieg er von 1,32 auf 1,75 Prozent.
Die Angebotsspannen für erstrangige Saron-Hypotheken lagen Ende September laut Comparis im Durchschnitt zwischen 0,8 und 1,2 Prozent. Damit bewegten sie sich auf demselben Niveau wie zu Jahresbeginn.
Planungssicherheit bleibt gefragt
Bei den Abschlüssen über den Comparis-Hypothekenservice gewannen sowohl Saron-Hypotheken als auch langlaufende Festhypotheken an Bedeutung. Der Anteil der Saron-Hypotheken stieg gegenüber dem Vorquartal von rund 19 auf 21 Prozent. Festhypotheken mit einer Laufzeit von mindestens zehn Jahren machten rund 43 Prozent der Abschlüsse aus, nach 42 Prozent Ende Juni.
Während ein Teil der Kundschaft auf tiefere Zinsen bei Saron-Hypotheken setzt, bevorzugen andere die Planungssicherheit langfristig fixierter Zinsen. Weniger gefragt waren dagegen Festhypotheken mit mittleren Laufzeiten.
Spielraum beim Verhandeln
Die publizierten Richtsätze sind Durchschnittswerte von über 30 Hypothekarinstituten und noch verhandelbar. Tatsächlich vereinbarte Konditionen können deutlich darunter liegen.
So betrug der beste über den Comparis-Hypothekenservice ausgehandelte Zinssatz für eine zehnjährige Festhypothek am 30. September 1,60 Prozent. Der durchschnittliche Richtsatz lag gleichzeitig bei 2,07 Prozent.
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Die Zinsen für Festhypotheken in der Schweiz sind im dritten Quartal 2026 deutlich gestiegen. Wie Comparis im aktuellen Hypothekenbarometer schreibt, erhöhte sich der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken zwischen Ende Juni und Ende September von 1,77 auf 2,07 Prozent. Damit überschritt er erstmals in diesem Jahr wieder die 2-Prozent-Marke.
Kapitalmarkt treibt Zinsen
Die Schweizerische Nationalbank beliess ihren Leitzins im September bei 0 Prozent. Dennoch verteuerten sich Festhypotheken, weil die Kapitalmarktzinsen und damit die Refinanzierungskosten der Banken stiegen.
«Das höhere Zinsniveau im Ausland wirkt zunehmend auch auf den Schweizer Kapitalmarkt. Deshalb werden Festhypotheken teurer, obwohl die SNB ihren Leitzins bei 0 Prozent belässt», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert.
Die Rendite zehnjähriger Bundesobligationen stieg zwischen Ende Juni und Ende September von 0,31 auf 0,59 Prozent. Auch die für die Finanzierung von Festhypotheken wichtigen Swap-Sätze legten zu. Diese widerspiegeln vereinfacht die Konditionen, zu denen sich Finanzinstitute gegen Zinsänderungen absichern.
Kürzere Laufzeiten ebenfalls teurer
Der Zinsanstieg betraf auch Festhypotheken mit kürzeren Laufzeiten. Der durchschnittliche Richtsatz für fünfjährige Hypotheken erhöhte sich um 0,38 Prozentpunkte auf 1,90 Prozent. Bei dreijährigen Laufzeiten stieg er von 1,32 auf 1,75 Prozent.
Die Angebotsspannen für erstrangige Saron-Hypotheken lagen Ende September laut Comparis im Durchschnitt zwischen 0,8 und 1,2 Prozent. Damit bewegten sie sich auf demselben Niveau wie zu Jahresbeginn.
Planungssicherheit bleibt gefragt
Bei den Abschlüssen über den Comparis-Hypothekenservice gewannen sowohl Saron-Hypotheken als auch langlaufende Festhypotheken an Bedeutung. Der Anteil der Saron-Hypotheken stieg gegenüber dem Vorquartal von rund 19 auf 21 Prozent. Festhypotheken mit einer Laufzeit von mindestens zehn Jahren machten rund 43 Prozent der Abschlüsse aus, nach 42 Prozent Ende Juni.
Während ein Teil der Kundschaft auf tiefere Zinsen bei Saron-Hypotheken setzt, bevorzugen andere die Planungssicherheit langfristig fixierter Zinsen. Weniger gefragt waren dagegen Festhypotheken mit mittleren Laufzeiten.
Spielraum beim Verhandeln
Die publizierten Richtsätze sind Durchschnittswerte von über 30 Hypothekarinstituten und noch verhandelbar. Tatsächlich vereinbarte Konditionen können deutlich darunter liegen.
So betrug der beste über den Comparis-Hypothekenservice ausgehandelte Zinssatz für eine zehnjährige Festhypothek am 30. September 1,60 Prozent. Der durchschnittliche Richtsatz lag gleichzeitig bei 2,07 Prozent.
Quelle: schaffhausen24.ch
