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Referenzzinssatz dürfte dieses Jahr weiter sinken


Was zunächst wie ein Déjà-vu wirkte, war tatsächlich ein Novum: Am 19. Juni 2025 senkte die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Leitzins erstmals auf exakt null Prozent. Zuvor hatte es stets entweder einen positiven oder negativen Leitzins gegeben. Vertraut hingegen ist die Rückkehr zu einem Umfeld niedriger Zinsen. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf den Referenzzinssatz aus, der auf dem durchschnittlichen Zins aller ausstehenden Hypotheken basiert. Besonders SARON-Hypotheken, die direkt vom Leitzins abhängen, tragen dazu bei, dass der Referenzzinssatz nach seinem kurzen Höhenflug nun wieder nach unten tendiert. Bereits im März dieses Jahres fiel er nach zwei raschen Anstiegen wieder auf 1,5 Prozent. Bis Ende des Jahres erwarten wir einen weiteren Rückgang auf 1,25 Prozent. Danach dürfte der Referenzzinssatz erst einmal stabil bleiben, da die SNB ihren Leitzins bei den kommenden Lagebeurteilungen voraussichtlich unverändert lassen wird.



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«Bremsende Effekte»? Wie sich der US-Zollhammer auf Schweizer Immobilien auswirkt


«Rund 12’500 Stellen stehen über die nächsten Jahre auf dem Spiel», heisst es in der BAK-Econmics-Einschätzung, die kurz nach dem US-Zollhammer erschien. Gemäss weiteren Schätzungen dürfte das BIP-Wachstum zollbedingt um 0,3 bis 0,7 Prozentpunkte zurückgehen, wie Thomas Rühl, Anlagechef der Schwyzer Kantonalbank, in einer aktuellen Publikation des Innerschweizer Geldinstituts schreibt.



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Immobilien Schweiz: Mehrheit für Abschaffung von Eigenmietwert wahrscheinlich




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Immobilien: Wohneigentum in der Schweiz: Preise steigen weiter rasant


Häuser und Wohnungen sind im ersten Semester erneut teurer geworden. Besonders im zweiten Quartal 2025 nahm die Dynamik wegen der hohen Nachfrage und der tiefen Zinsen schweizweit zu.

Im ersten Halbjahr stiegen die Preise für Einfamilienhäuser schweizweit durchschnittlich um 3,4 Prozent und für Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble am Dienstag mitteilten. Im Jahresvergleich ergab sich bei den Einfamilienhäusern ein Plus von 7,4 und bei den Eigentumswohnungen von 4,2 Prozent.

Preise steigen in Westschweiz stärker

Dabei seien die für Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr in der Westschweiz um 3,6 Prozent und in der Deutschschweiz um 3,2 Prozent gestiegen. Dabei habe sich die Preisentwicklung nach einem verhaltenen Jahresauftakt im zweiten Quartal deutlich beschleunigt.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen seit Jahresanfang in der Deutschschweiz um 2,4 Prozent und in der Westschweiz um 2,3 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt der Anstieg in der Westschweiz 4,5 Prozent und in der Deutschschweiz 3,8 Prozent.

Kürzere Hypotheken bevorzugt

Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige Laufzeiten von fünf bis neun Jahren und weniger langfristige Hypotheken. Dabei seien Saron-Hypotheken derzeit in der Deutschschweiz stärker gefragt als in der Westschweiz, wo ihr Anteil gegenüber dem letzten Halbjahr gar leicht zurückgegangen sei. Auf Saron-Hyotheken entfällt in der Deutschschweiz ein Anteil von 19 Prozent und in der Romandie von nur 7 Prozent.

Hypothekarnehmende neigten aufgrund der unsicheren Zinsentwicklung vermehrt zu Saron-Hypotheken – entweder als Alternative zu kurzen Laufzeiten oder als zweite Tranche neben einer Festhypothek. Bei den Ersthypotheken betrage der Saron-Anteil gut 10 Prozent und bei Zweithypotheken über 20 Prozent. Damit wahrten sie sich eine gewisse Flexibilität und profitierten aktuell vom tiefen Leitzins.

Banken profitieren von Nachfrage nach Saron-Hypotheken

Die Banken konnten ihren Marktanteil auf 67 Prozent ausweiten, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Sie profitierten von der gestiegenen Nachfrage nach Saron-Hypotheken. Denn diese werden von Versicherungen und Pensionskassen nicht angeboten. Der Marktanteil der Versicherungen beträgt 19 Prozent (-39%) und auf Pensionskassen kommen 14 Prozent (+56%).



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Helvetic Immobilien AG übernimmt PNEU Bösiger AG


EQS-News: Helvetic Immobilien AG

/ Schlagwort(e): Firmenübernahme/Immobilien

Helvetic Immobilien AG übernimmt PNEU Bösiger AG

12.08.2025 / 10:45 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Helvetic Immobilien AG übernimmt PNEU Bösiger AG

Kastanienbaum, Schweiz. Die Helvetic Immobilien AG mit Sitz in Kastanienbaum hat 100 Prozent der Aktien der PNEU Bösiger AG von der bisherigen Inhaberfamilie erworben. Mit der Übernahme setzt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung auf die Akquisition von Schweizer Gewerbe- und Wohnimmobilien konsequent fort.

Die PNEU Bösiger AG wurde vor fast 50 Jahren gegründet und feiert im kommenden Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. 1997 erfolgte die Umwandlung in die heutige Aktiengesellschaft, die seither kontinuierlich gewachsen ist. Ursprünglich als Auto- und Reifenhändler gestartet, entwickelte sich das Unternehmen rasch zu einem führenden Anbieter von Luxusfahrzeugen in der deutschsprachigen Schweiz. Unter der Führung der Gründerfamilie entstand zudem ein umfangreiches und werthaltiges Immobilienportfolio, das heute 47 gewerbliche und privatwirtschaftliche Liegenschaften im Kanton Bern umfasst.

David Gysel, Verwaltungsratspräsident der Helvetic Immobilien AG, erklärt:

“Wir freuen uns auf unser Investment in die PNEU Bösiger, um unsere Position als Immobilienbestandshalter zu stärken und unsere Akquisitionsstrategie im Bereich deutschschweizerischer Immobilien umzusetzen. Wir danken Markus Bösiger für den erfolgreichen Aufbau des Immobilienportfolios und wollen den eingeschlagenen Kurs – insbesondere bei den Entwicklungsprojekten in der Region Bern – fortsetzen.”

Markus Bösiger, Gründer und bisheriger Inhaber der PNEU Bösiger AG, äussert sich positiv zum Abschluss:

“Ich danke David Gysel und dem Team der Helvetic Immobilien AG für den professionellen und reibungslosen Prozess. Ich bin überzeugt, dass die Helvetic Immobilien AG mit ihrer Erfahrung und ihren Investoren- sowie Finanzierungsmöglichkeiten wesentlich zur erfolgreichen Fortführung der eingeschlagenen Wachstumsstrategie beitragen wird.”

Die Helvetic Immobilien AG ist ein Schweizer Immobilienbestandshalter mit Fokus auf Wohn- und Gewerbeliegenschaften in der Deutschschweiz. Neben Bestandsimmobilien investiert das Unternehmen auch in Projektentwicklungen, basierend auf einer Asset-orientierten Anlage- und Beteiligungsstrategie.

Kontakt:

Helvetic Immobilien AG

St. Niklausenstrasse 59

CH-6047 Kastanienbaum

E-Mail: event@helvetic-realestate.com

web: www.helvetic-realestate.com

ISIN: CH1468561167

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12.08.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
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Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Immobilien Schweiz: Preisanstieg bei Wohneigentum geht weiter




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Häuser und Wohnungen sind erneut teurer geworden


Besonders im zweiten Quartal 2025 nahm die Dynamik wegen der hohen Nachfrage und der tiefen Zinsen schweizweit zu.Bild: Shutterstock

12.08.2025, 08:2012.08.2025, 08:20

Häuser und Wohnungen sind im ersten Semester erneut teurer geworden. Besonders im zweiten Quartal 2025 nahm die Dynamik wegen der hohen Nachfrage und der tiefen Zinsen schweizweit zu.

Im ersten Halbjahr stiegen die Preise für Einfamilienhäuser schweizweit durchschnittlich um 3,4 Prozent und für Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble am Dienstag mitteilten. Im Jahresvergleich ergab sich bei den Einfamilienhäusern ein Plus von 7,4 und bei den Eigentumswohnungen von 4,2 Prozent.

Preise steigen in Westschweiz stärker

Dabei seien die für Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr in der Westschweiz um 3,6 Prozent und in der Deutschschweiz um 3,2 Prozent gestiegen. Dabei habe sich die Preisentwicklung nach einem verhaltenen Jahresauftakt im zweiten Quartal deutlich beschleunigt.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen seit Jahresanfang in der Deutschschweiz um 2,4 Prozent und in der Westschweiz um 2,3 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt der Anstieg in der Westschweiz 4,5 Prozent und in der Deutschschweiz 3,8 Prozent.

Kürzere Hypotheken bevorzugt

Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige Laufzeiten von fünf bis neun Jahren und weniger langfristige Hypotheken. Dabei seien Saron-Hypotheken derzeit in der Deutschschweiz stärker gefragt als in der Westschweiz, wo ihr Anteil gegenüber dem letzten Halbjahr gar leicht zurückgegangen sei. Auf Saron-Hyotheken entfällt in der Deutschschweiz ein Anteil von 19 Prozent und in der Romandie von nur 7 Prozent.

Hypothekarnehmende neigten aufgrund der unsicheren Zinsentwicklung vermehrt zu Saron-Hypotheken – entweder als Alternative zu kurzen Laufzeiten oder als zweite Tranche neben einer Festhypothek. Bei den Ersthypotheken betrage der Saron-Anteil gut 10 Prozent und bei Zweithypotheken über 20 Prozent. Damit wahrten sie sich eine gewisse Flexibilität und profitierten aktuell vom tiefen Leitzins.

Banken profitieren von Nachfrage nach Saron-Hypotheken

Die Banken konnten ihren Marktanteil auf 67 Prozent ausweiten, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Sie profitierten von der gestiegenen Nachfrage nach Saron-Hypotheken. Denn diese werden von Versicherungen und Pensionskassen nicht angeboten. Der Marktanteil der Versicherungen beträgt 19 Prozent (-39%) und auf Pensionskassen kommen 14 Prozent (+56%). (sda/awp)

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Immobilien Schweiz: Preise bei Wohneigentum steigen weiter




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Schweizer Hypotheken: Strengere Regeln & höhere Kosten für Kunden


Eigentlich hätten diese sinken sollen, da die für die Berechnung der Festhypothek relevanten Rendite für zehnjährige Bundesobligationen im gleichen Zeitraum auf 0,24 von zuvor 0,41 Prozent gesunken ist. Die Swap-Sätze – der zweite Richtmesser für die Zinssätze von Festhypotheken – haben sich ebenfalls leicht zurückgebildet und stehen 0,1 Prozent unter dem Niveau vom 21. Juni 2025, als die Schweizerische Nationalbank die letzte Leitzinssenkung auf 0,00 Prozent vorgenommen hatte. 



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Immobilien: Wie entwickeln sich die Preise 2025 und darüber hinaus?


Die Preise für Immobilien in der Schweiz kennen nur eine Richtung: nach oben. Daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Immobilienpreise sind im Jahr 2024 um 3,4 Prozent gestiegen.

  • Aufgrund der sinkenden Zinsen dürfte die Nachfrage weiter steigen.

Wer auf sinkende Immobilienpreise in der Schweiz hofft, wird enttäuscht. Der Erwerb von Immobilien ist hierzulande nach wie vor sehr teuer und nur für wenige Menschen erschwinglich.

Besitzen Sie schon Immobilien?

Preisanstieg bei Einfamilienhäusern besonders hoch

Im Jahr 2024 stiegen die Immobilienpreise in der Schweiz im Durchschnitt um 3,4 Prozent. Diese Zahlen ermittelte die PWC-Immospektive im Februar 2025 auf Grundlage von Metaanalysen der FPRE. Besonders stark war der Anstieg bei Einfamilienhäusern, die im Schnitt 4,8 Prozent mehr kosteten.

Die Gründe dafür sind bekannt: In beliebten Regionen ist die Nachfrage nach Wohneigentum wesentlich höher als das Angebot. Doch obwohl die Wohnungsnot hinlänglich bekannt ist, fiel die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt um 25 Prozent.

Wie die NZZ berichtete, soll die Zahl der fehlenden Wohnungen bis 2026 auf über 50’000 steigen. Dies entspricht einer mittelgrossen Stadt wie Luzern. Erschwerend hinzu kommt die Nettozuwanderung, die die Nachfrage zusätzlich anheizt.

Immobilien: Sinkende SARON-Zinsen erleichtern den Kauf

Im Juni 2025 senkte die Schweizerische Nationalbank den Leitzins erneut um 25 Basispunkte. Dies ist die sechste Zinssenkung in Folge – und eine Rückkehr zum Nullzins. Damit will die SNB der sehr tiefen Inflation begegnen und das Land vor einer Deflation schützen.

Die Senkung des Leitzinses hat direkten Einfluss auf die für Immobilien so wichtigen SARON-Hypotheken. Bei einer regulären Festhypothek wird über die gesamte Laufzeit hinweg ein bestimmter Zinssatz vereinbart.

Dies gibt Planungssicherheit. Wer Immobilien mit einer Festhypothek zu einem niedrigen Zinssatz kauft, muss sich nicht vor steigenden Zinsen fürchten. Allerdings profitieren diese Käufer nicht von sinkenden Zinsen, wenn sie die Festhypothek mit hohem Zinssatz vereinbart haben.

Viele Immobilienkäufer setzen darum bei schwankenden Zinsen auf SARON-Hypotheken: Diese nutzen den Referenzzinssatz (Swiss Average Rate Overnight), der sich am Leitzins orientiert. Der Zinssatz der Hypothek wird dann alle drei Monate angepasst.

Weil die Prognosen derzeit eher weiter fallende Zinsen erwarten, steigt die Nachfrage nach SARON-Hypotheken. Dazu machen fallende Zinsen allgemein den Kauf von Immobilien natürlich günstiger und damit attraktiver.

Vorerst keine Besserung der Lage in Sicht

Die Experten erwarten für die nächsten Jahre keine Besserung der Situation – im Gegenteil. Immobilien werden vermutlich noch teurer werden. Dies betrifft insbesondere Grossstädte wie Zürich und Bern. Allerdings hängt dies von zahlreichen Faktoren ab.

So ist derzeit beispielsweise nicht abzusehen, wie lange die Schweizerische Nationalbank den Niedrigzins beibehalten wird. Steigende Zinsen würden die Nachfrage nach Immobilien schwächen, da dann auch die Hypotheken teurer würden.

Ein weiterer Faktor ist der Arbeitsmarkt in der Schweiz, der zuletzt schwächelte. Steigende Arbeitslosenzahlen würden ebenfalls zu einer sinkenden Nachfrage nach Immobilien führen. Allerdings kann sich das Blatt auch schnell wenden.

Auf der anderen Seite hält zudem der Einwanderungsdruck an. Selbst im pessimistischsten Szenario prognostiziert das Bundesamt für Statistik ein Bevölkerungswachstum um 650’000 Personen bis 2030, im Referenzszenario sind es sogar 1,4 Millionen Menschen. Diese werden natürlich auch Wohnraum benötigen. Dies dürfte sich wiederum auf die Preise, vor allem in den Städten, auswirken.

Menschen, die Immobilien kaufen wollen, können daher nicht auf sinkende Preise setzen. Besser ist es, die aktuelle Niedrigzinsphase auszunutzen.



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