Hypo-Broker GmbH

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Besser finanzieren beginnt bei Hypo Broker…

14. October 2026

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Month: August 2026

361122 Keine Kommentare

SVP und SP wollen Lex Koller zurück auf Stand von 1985 setzen

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Unheilige Allianz bei Immobilien

Die Nationalratskommission will die Lex Koller deutlich verschärfen. Investoren aus dem Ausland sollen Schweizer Immobilien wieder schwerer kaufen können.

Darum geht’s

  • Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die Lex Koller auf den Stand von 1985 zurücksetzen.
  • Ausländische Investoren sollen Geschäftsliegenschaften und Anteile an Immobiliengesellschaften nicht mehr frei kaufen können.
  • SVP und SP unterstützen die Verschärfung aus unterschiedlichen Motiven. Die SVP will Mieten und Immobilienpreise bremsen, die SP den renditegetriebenen Ausverkauf von Schweizer Boden stoppen.
  • FDP und Mitte lehnen den Vorstoss ab und warnen vor höheren Finanzierungskosten und Nachteilen für Pensionskassen.
Zusammenfassung erstellt mit

Was ist die Lex Koller überhaupt?

Hinter dem Namen steckt das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland. Es bestimmt, wer aus dem Ausland in der Schweiz Wohnungen, Häuser und Geschäftsliegenschaften kaufen darf. Offiziell soll es die «Überfremdung des einheimischen Bodens» verhindern.

Der streng formulierte Zweck täuscht allerdings. Das Parlament hat über die Jahre eine Ausnahme nach der anderen beschlossen. Längst braucht nicht mehr jeder Kauf eine Bewilligung. Wer zudem über einen Fonds investiert, kommt am Gesetz ohnehin vorbei. Durch diese Lücken fliessen Milliarden aus dem Ausland in den Schweizer Immobilienmarkt.

Warum heisst das Gesetz «Lex Koller»?

Weil es bei jeder grossen Revision den Namen des zuständigen Bundesrats erbte. Beschlossen wurde es am 16. Dezember 1983 und trat 1985 in Kraft – damals als Lex Friedrich, nach Bundesrat Rudolf Friedrich. Zur Lex Koller wurde es erst 1997, unter Bundesrat Arnold Koller.

2005 hätte es unter SVP-Justizminister Christoph Blocher zur Lex Blocher werden sollen. Der Name hat sich aber nie etabliert.

Wenn heute von einer «Rückkehr zur Lex Friedrich» die Rede ist, ist damit dasselbe Gesetz gemeint, nur in seiner ursprünglichen Fassung.

Wer darf laut Lex Koller was kaufen?

Entscheidend ist in erster Linie der Wohnsitz. Wer aus einem EU- oder EFTA-Staat kommt und eine Aufenthaltsbewilligung B oder C hat, darf wie Schweizerinnen und Schweizer Boden kaufen.

Für alle anderen gilt: Ohne C-Bewilligung ist der Erwerb nur eingeschränkt möglich. Und wer gar keinen Wohnsitz in der Schweiz hat, darf überhaupt keine Wohnliegenschaft kaufen, mit wenigen Ausnahmen wie Ferienwohnungen.

Was hat die Kommission genau beschlossen?

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats empfiehlt mit 14 zu 8 Stimmen, die Hauptforderung von SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi anzunehmen: Zurück zum Stand von 1985.

Damals durften Personen aus dem Ausland grundsätzlich nur den eigenen Hauptwohnsitz oder das eigene Geschäftsgebäude erwerben und auch das nur mit Bewilligung.

Seitheb gab es aber mehrere Verschärfungen, die rückgängig gemacht werden sollten. 1997 gab das Parlament etwa den Kauf von Geschäftsliegenschaften vollständig frei, um die Konjunktur anzukurbeln. Seither kann sie jede Person erwerben, egal wo sie wohnt. 2005 kam die Öffnung für Anteile an börsenkotierten Schweizer Immobiliengesellschaften dazu.

Wichtig dabei: «Geschäftsliegenschaft» klingt nach Lagerhalle, meint aber Büros, Hotels oder Mischobjekte, wobei zum Beispiel unten ein Restaurant ist und sich oben Büros befinden. Solche Häuser stehen in Städten oft an den besten Lagen.

Warum spannen ausgerechnet SVP, SP und Grüne zusammen?

Linke und Rechte wollen dasselbe, aber aus unterschiedlichen Gründen.

Für Aeschi ist der Vorstoss die Antwort auf eine verlorene Abstimmung. «Nachdem die Schweizer Bevölkerung am 14. Juni die Initiative ‹Keine 10-Millionen-Schweiz› abgelehnt hat, braucht es andere Massnahmen, um die Explosion der Mieten und Immobilienpreise zu stoppen», sagt er dem «Tages-Anzeiger».

Thomas Aeschi und Jacqueline Badran ziehen selten am gleichen Strick (Archivbild aus dem Jahr 2015).

KEYSTONE

Die SP kritisiert nicht die Zuwanderung, sondern die Rendite, welche mit Schweizer Boden und Immobilien gemacht werde. «Wir müssen dem Ausverkauf unseres Zuhauses ein Ende setzen», sagt Jacqueline Badran in einer Mitteilung ihrer Partei. Die SP kritisiert schon länger, dass ausländisches Fondskapital Mieten und Immobilienpreise hochgetrieben habe.

Wie viel Geld auf dem Spiel steht, ist umstritten. Eine Studie des Immobilienberaters Fahrländer Partner im Auftrag des Bundesrats schätzt das ausländische Kapital in Anteilen an Immobiliengesellschaften und Fonds auf bis zu 6,5 Milliarden Franken. Genau weiss es aber niemand, weil nicht öffentlich ist, wem welche Fondsanteile gehören.

FDP und Mitte beantragen die Ablehnung. «Eine Verschärfung der Lex Koller schafft keine einzige neue Wohnung, im Gegenteil», sagt FDP-Nationalrat Beat Walti gegenüber «Blick». In einer Mitteilung wird seine Partei schärfer und titelt: «SP diktiert, SVP marschiert.»

Auch die Immobilienbranche wehrt sich. Dutzende Firmen warnten bei einer Vernehmlassung zu einem Verschärfungsprojekt des Bundesrates: Wer bei jedem Verkauf nachweisen muss, woher der Käufer kommt, kann seine Anteile kaum noch an der Börse handeln. Ein Rückzug von der Börse wäre die Folge. Konsequenz wären tiefere Werte von Fonds. Betroffen davon wären auch die Pensionskassen, die stark in solche Anlagen investiert haben.

Als Nächstes entscheidet der Nationalrat. Im Ständerat dürfte es aber eng werden. Dort haben FDP und die Mitte das Sagen.

Dazu kommt ein praktisches Problem. Seit 1985 hat die Schweiz zahlreiche internationale Verträge unterzeichnet, darunter das Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Eine Rückkehr zum alten Recht liesse sich kaum eins zu eins umsetzen, so der Bundesrat.

Für den Fall einer Niederlage hat Badran bereits eine Volksinitiative angekündigt. Aeschi unterstützt das Anliegen grundsätzlich, bleibt aber vorsichtig: «Ob ich die Initiative aber unterschreiben werde, hängt von der konkreten Formulierung und dem Initiativkomitee ab», sagt er gegenüber dem «Blick».


Video aus dem Ressort

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi fordert Entschuldigung von Beat Jans

Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG) forderte eine Entschuldigung von Jans: «Sie haben behauptet, die SVP habe keine Lösungen. Doch wir reichen heute die Volksinitiative ‹Asylmissbrauch stoppen!› ein, die sogenannte Grenzschutz-Initiative.»

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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Unheilige Allianz bei Immobilien

Die Nationalratskommission will die Lex Koller deutlich verschärfen. Investoren aus dem Ausland sollen Schweizer Immobilien wieder schwerer kaufen können.

Darum geht’s

  • Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die Lex Koller auf den Stand von 1985 zurücksetzen.
  • Ausländische Investoren sollen Geschäftsliegenschaften und Anteile an Immobiliengesellschaften nicht mehr frei kaufen können.
  • SVP und SP unterstützen die Verschärfung aus unterschiedlichen Motiven. Die SVP will Mieten und Immobilienpreise bremsen, die SP den renditegetriebenen Ausverkauf von Schweizer Boden stoppen.
  • FDP und Mitte lehnen den Vorstoss ab und warnen vor höheren Finanzierungskosten und Nachteilen für Pensionskassen.
Zusammenfassung erstellt mit

Was ist die Lex Koller überhaupt?

Hinter dem Namen steckt das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland. Es bestimmt, wer aus dem Ausland in der Schweiz Wohnungen, Häuser und Geschäftsliegenschaften kaufen darf. Offiziell soll es die «Überfremdung des einheimischen Bodens» verhindern.

Der streng formulierte Zweck täuscht allerdings. Das Parlament hat über die Jahre eine Ausnahme nach der anderen beschlossen. Längst braucht nicht mehr jeder Kauf eine Bewilligung. Wer zudem über einen Fonds investiert, kommt am Gesetz ohnehin vorbei. Durch diese Lücken fliessen Milliarden aus dem Ausland in den Schweizer Immobilienmarkt.

Warum heisst das Gesetz «Lex Koller»?

Weil es bei jeder grossen Revision den Namen des zuständigen Bundesrats erbte. Beschlossen wurde es am 16. Dezember 1983 und trat 1985 in Kraft – damals als Lex Friedrich, nach Bundesrat Rudolf Friedrich. Zur Lex Koller wurde es erst 1997, unter Bundesrat Arnold Koller.

2005 hätte es unter SVP-Justizminister Christoph Blocher zur Lex Blocher werden sollen. Der Name hat sich aber nie etabliert.

Wenn heute von einer «Rückkehr zur Lex Friedrich» die Rede ist, ist damit dasselbe Gesetz gemeint, nur in seiner ursprünglichen Fassung.

Wer darf laut Lex Koller was kaufen?

Entscheidend ist in erster Linie der Wohnsitz. Wer aus einem EU- oder EFTA-Staat kommt und eine Aufenthaltsbewilligung B oder C hat, darf wie Schweizerinnen und Schweizer Boden kaufen.

Für alle anderen gilt: Ohne C-Bewilligung ist der Erwerb nur eingeschränkt möglich. Und wer gar keinen Wohnsitz in der Schweiz hat, darf überhaupt keine Wohnliegenschaft kaufen, mit wenigen Ausnahmen wie Ferienwohnungen.

Was hat die Kommission genau beschlossen?

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats empfiehlt mit 14 zu 8 Stimmen, die Hauptforderung von SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi anzunehmen: Zurück zum Stand von 1985.

Damals durften Personen aus dem Ausland grundsätzlich nur den eigenen Hauptwohnsitz oder das eigene Geschäftsgebäude erwerben und auch das nur mit Bewilligung.

Seitheb gab es aber mehrere Verschärfungen, die rückgängig gemacht werden sollten. 1997 gab das Parlament etwa den Kauf von Geschäftsliegenschaften vollständig frei, um die Konjunktur anzukurbeln. Seither kann sie jede Person erwerben, egal wo sie wohnt. 2005 kam die Öffnung für Anteile an börsenkotierten Schweizer Immobiliengesellschaften dazu.

Wichtig dabei: «Geschäftsliegenschaft» klingt nach Lagerhalle, meint aber Büros, Hotels oder Mischobjekte, wobei zum Beispiel unten ein Restaurant ist und sich oben Büros befinden. Solche Häuser stehen in Städten oft an den besten Lagen.

Warum spannen ausgerechnet SVP, SP und Grüne zusammen?

Linke und Rechte wollen dasselbe, aber aus unterschiedlichen Gründen.

Für Aeschi ist der Vorstoss die Antwort auf eine verlorene Abstimmung. «Nachdem die Schweizer Bevölkerung am 14. Juni die Initiative ‹Keine 10-Millionen-Schweiz› abgelehnt hat, braucht es andere Massnahmen, um die Explosion der Mieten und Immobilienpreise zu stoppen», sagt er dem «Tages-Anzeiger».

Thomas Aeschi und Jacqueline Badran ziehen selten am gleichen Strick (Archivbild aus dem Jahr 2015).

KEYSTONE

Die SP kritisiert nicht die Zuwanderung, sondern die Rendite, welche mit Schweizer Boden und Immobilien gemacht werde. «Wir müssen dem Ausverkauf unseres Zuhauses ein Ende setzen», sagt Jacqueline Badran in einer Mitteilung ihrer Partei. Die SP kritisiert schon länger, dass ausländisches Fondskapital Mieten und Immobilienpreise hochgetrieben habe.

Wie viel Geld auf dem Spiel steht, ist umstritten. Eine Studie des Immobilienberaters Fahrländer Partner im Auftrag des Bundesrats schätzt das ausländische Kapital in Anteilen an Immobiliengesellschaften und Fonds auf bis zu 6,5 Milliarden Franken. Genau weiss es aber niemand, weil nicht öffentlich ist, wem welche Fondsanteile gehören.

FDP und Mitte beantragen die Ablehnung. «Eine Verschärfung der Lex Koller schafft keine einzige neue Wohnung, im Gegenteil», sagt FDP-Nationalrat Beat Walti gegenüber «Blick». In einer Mitteilung wird seine Partei schärfer und titelt: «SP diktiert, SVP marschiert.»

Auch die Immobilienbranche wehrt sich. Dutzende Firmen warnten bei einer Vernehmlassung zu einem Verschärfungsprojekt des Bundesrates: Wer bei jedem Verkauf nachweisen muss, woher der Käufer kommt, kann seine Anteile kaum noch an der Börse handeln. Ein Rückzug von der Börse wäre die Folge. Konsequenz wären tiefere Werte von Fonds. Betroffen davon wären auch die Pensionskassen, die stark in solche Anlagen investiert haben.

Als Nächstes entscheidet der Nationalrat. Im Ständerat dürfte es aber eng werden. Dort haben FDP und die Mitte das Sagen.

Dazu kommt ein praktisches Problem. Seit 1985 hat die Schweiz zahlreiche internationale Verträge unterzeichnet, darunter das Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Eine Rückkehr zum alten Recht liesse sich kaum eins zu eins umsetzen, so der Bundesrat.

Für den Fall einer Niederlage hat Badran bereits eine Volksinitiative angekündigt. Aeschi unterstützt das Anliegen grundsätzlich, bleibt aber vorsichtig: «Ob ich die Initiative aber unterschreiben werde, hängt von der konkreten Formulierung und dem Initiativkomitee ab», sagt er gegenüber dem «Blick».


Video aus dem Ressort

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi fordert Entschuldigung von Beat Jans

Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG) forderte eine Entschuldigung von Jans: «Sie haben behauptet, die SVP habe keine Lösungen. Doch wir reichen heute die Volksinitiative ‹Asylmissbrauch stoppen!› ein, die sogenannte Grenzschutz-Initiative.»

Quelle: www.bluewin.ch

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Stadt Biel will ihre Immobilien einheitlich steuern

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:


Keystone-SDA

Der Bieler Gemeinderat will die städtischen Gebäude und Liegenschaften künftig nach einheitlichen strategischen Vorgaben steuern. Die Planung von Unterhaltsarbeiten, Sanierungen und Neubauten soll stadtweit koordiniert werden.

(Keystone-SDA) Die Stadtregierung präsentierte am Freitag ein entsprechendes Strategiepapier. Sie reagiert damit auf den steigenden Raumbedarf sowie strengere Vorgaben beim Energie- und Klimaschutz. Gleichzeitig strebt Biel eine aktivere Grund- und Bodenpolitik sowie eine transparentere Immobilienverwaltung an.

Die Liegenschaften werden auch in Biel finanzrechtlich in zwei verschiedenen Vermögensarten geführt, so wie dies der Kanton vorgibt. Während das Verwaltungsvermögen der öffentlichen Aufgabenerfüllung dient, sollen Objekte im Finanzvermögen eine Rendite erzielen oder strategische Ziele sichern. Bei Abgaben von Grundstücken setzt die Stadt künftig primär auf das Baurecht.

Zur Umsetzung der Strategie wurden 14 Handlungsfelder definiert. Dazu gehören der Aufbau einer zentralen Datengrundlage, eine langfristige Schulraumplanung sowie Massnahmen zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bei städtischen Bauten bis 2040.

Die Stadt will die Rollen zwischen Verwaltung, Eigentümervertretung und Betrieb klar trennen. Die Verantwortlichkeiten werden nach einem dreistufigen Modell organisiert. Für die Umsetzung sind Finanzdirektor Beat Feurer (SVP) und Baudirektorin Lena Frank (Grüne) zuständig, wie aus den Unterlagen der Stadt hervorgeht.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:


Keystone-SDA

Der Bieler Gemeinderat will die städtischen Gebäude und Liegenschaften künftig nach einheitlichen strategischen Vorgaben steuern. Die Planung von Unterhaltsarbeiten, Sanierungen und Neubauten soll stadtweit koordiniert werden.

(Keystone-SDA) Die Stadtregierung präsentierte am Freitag ein entsprechendes Strategiepapier. Sie reagiert damit auf den steigenden Raumbedarf sowie strengere Vorgaben beim Energie- und Klimaschutz. Gleichzeitig strebt Biel eine aktivere Grund- und Bodenpolitik sowie eine transparentere Immobilienverwaltung an.

Die Liegenschaften werden auch in Biel finanzrechtlich in zwei verschiedenen Vermögensarten geführt, so wie dies der Kanton vorgibt. Während das Verwaltungsvermögen der öffentlichen Aufgabenerfüllung dient, sollen Objekte im Finanzvermögen eine Rendite erzielen oder strategische Ziele sichern. Bei Abgaben von Grundstücken setzt die Stadt künftig primär auf das Baurecht.

Zur Umsetzung der Strategie wurden 14 Handlungsfelder definiert. Dazu gehören der Aufbau einer zentralen Datengrundlage, eine langfristige Schulraumplanung sowie Massnahmen zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bei städtischen Bauten bis 2040.

Die Stadt will die Rollen zwischen Verwaltung, Eigentümervertretung und Betrieb klar trennen. Die Verantwortlichkeiten werden nach einem dreistufigen Modell organisiert. Für die Umsetzung sind Finanzdirektor Beat Feurer (SVP) und Baudirektorin Lena Frank (Grüne) zuständig, wie aus den Unterlagen der Stadt hervorgeht.

Quelle: www.swissinfo.ch

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Wohnung ohne Kaution: Mit diesem Trick locken Schweizer Vermieter

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Viele Mietinteressenten haben das Geld für Kautionen nicht flüssig.Bild: APA

Immer mehr Schweizer Vermieter bieten Wohnungen ohne Kaution an. Das sind die Gründe dafür.

21.08.2026, 11:1721.08.2026, 11:17

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Viele Mietinteressenten haben das Geld für Kautionen nicht flüssig.Bild: APA

Immer mehr Schweizer Vermieter bieten Wohnungen ohne Kaution an. Das sind die Gründe dafür.

21.08.2026, 11:1721.08.2026, 11:17

Quelle: www.watson.ch

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Novavest steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich

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Novavest steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich

Das Immobilienunternehmen verdient 20,1 Mio. Fr. und senkt die Leerstandsquote auf 1,9%.

Für das zweite Semester rechnet das Unternehmen mit weiterhin positiver Marktlage.

Bild: ZVG/Novavest

Die Immobilienfirma Novavest hat im ersten Halbjahr 2026 den Gewinn deutlich gesteigert. Für das zweite Semester ist das Unternehmen optimistisch.

Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg kletterte laut der Mitteilung vom Mittwochnachmittag um ein Viertel auf 20,1 Mio. Fr. Ohne Neubewertungserfolg, der sich im ersten Semester auf 6 Mio. belief, verbesserte sich das Ergebnis um knapp ein Fünftel auf 15,2 Mio..

Der Mietertrag fiel auf 20,7 Mio. Fr. von 21,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Auf vergleichbarer Basis legten die Mieterträge der weiterhin gehaltenen Liegenschaften allerdings um 3,1% zu, wie es im Communiqué heisst. Dabei half die leicht tiefere Leerstandsquote von 1,9% ; per Ende 2025 hatte sie noch bei 2% gelegen.

Aus dem Verkauf von sieben Liegenschaften erzielte Novavest zudem einen Gewinn von 3,6 Mio. Fr. Der Wert des Immobilienportfolios sank per Ende Juni auf 946,1 Mio. Fr. nach gut 1 Mrd. Ende 2025.

Novavest weist zudem einen Net Asset Value (Nav) von 43.74 Fr. pro Aktie aus (Ende 2025: 43.22 Fr.). Zudem wurde die Fremdbelehnungsquote auf 48,8 von 51,8% reduziert.

Positive Lage

Für das zweite Halbjahr 2026 geht Novavest von einer weiterhin positiven Lage im Schweizer Immobilienmarkt aus. Die Strategie mit Fokus auf «Wohnen für Jung und Alt» soll es der Gesellschaft ermöglichen, von der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum und der demografischen Entwicklung zu profitieren, heisst es in der Mitteilung.

Das bestehende Portfolio beinhalte zudem Entwicklungsreserven, die weiteres organisches Wachstum und Ertragsverbesserungen ermöglichten. Gleichzeitig sollen Liegenschaften weiterhin gezielt und selektiv veräussert werden, wenn deren Ertrags- und Wertentwicklung ihren Zenit erreicht habe oder sie mittel- bis langfristig nicht mehr zur Strategie passten.

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Novavest steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich

Das Immobilienunternehmen verdient 20,1 Mio. Fr. und senkt die Leerstandsquote auf 1,9%.

Für das zweite Semester rechnet das Unternehmen mit weiterhin positiver Marktlage.

Bild: ZVG/Novavest

Die Immobilienfirma Novavest hat im ersten Halbjahr 2026 den Gewinn deutlich gesteigert. Für das zweite Semester ist das Unternehmen optimistisch.

Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg kletterte laut der Mitteilung vom Mittwochnachmittag um ein Viertel auf 20,1 Mio. Fr. Ohne Neubewertungserfolg, der sich im ersten Semester auf 6 Mio. belief, verbesserte sich das Ergebnis um knapp ein Fünftel auf 15,2 Mio..

Der Mietertrag fiel auf 20,7 Mio. Fr. von 21,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Auf vergleichbarer Basis legten die Mieterträge der weiterhin gehaltenen Liegenschaften allerdings um 3,1% zu, wie es im Communiqué heisst. Dabei half die leicht tiefere Leerstandsquote von 1,9% ; per Ende 2025 hatte sie noch bei 2% gelegen.

Aus dem Verkauf von sieben Liegenschaften erzielte Novavest zudem einen Gewinn von 3,6 Mio. Fr. Der Wert des Immobilienportfolios sank per Ende Juni auf 946,1 Mio. Fr. nach gut 1 Mrd. Ende 2025.

Novavest weist zudem einen Net Asset Value (Nav) von 43.74 Fr. pro Aktie aus (Ende 2025: 43.22 Fr.). Zudem wurde die Fremdbelehnungsquote auf 48,8 von 51,8% reduziert.

Positive Lage

Für das zweite Halbjahr 2026 geht Novavest von einer weiterhin positiven Lage im Schweizer Immobilienmarkt aus. Die Strategie mit Fokus auf «Wohnen für Jung und Alt» soll es der Gesellschaft ermöglichen, von der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum und der demografischen Entwicklung zu profitieren, heisst es in der Mitteilung.

Das bestehende Portfolio beinhalte zudem Entwicklungsreserven, die weiteres organisches Wachstum und Ertragsverbesserungen ermöglichten. Gleichzeitig sollen Liegenschaften weiterhin gezielt und selektiv veräussert werden, wenn deren Ertrags- und Wertentwicklung ihren Zenit erreicht habe oder sie mittel- bis langfristig nicht mehr zur Strategie passten.

Quelle: www.fuw.ch

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Swiss Prime Site steigert Erträge – Ausblick bestätigt

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Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
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TEXT:

Abo

Swiss Prime Site auf gutem Weg für Jahresziele

Bei einer wichtigen Mittelflusskennzahl ist der Immobilienkonzern auf Kurs. Die zwei Säulen Immobilienportfolio und Asset Management legen insgesamt zu, wobei der Ertrag unter den Erwartungen zu stehen kommt.

Die Leerstandsquote von SPS liegt unverändert bei 3,7%.

Bild: Gaetan Bally/Keystone

Ersteinschätzung von Marc Forster um 8 Uhr

Der Mietertrag mit knapp 231 Mio. Fr. liegt höher als im Vorjahr, aber etwas tiefer als von Analysten geschätzt. Der Ertrag aus dem Asset Management mit 40 Mio. Fr. liegt deutlicher unter den Erwartungen. Operativ ist Swiss Prime Site ein ansprechendes Ergebnis gelungen.

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Abo

Swiss Prime Site auf gutem Weg für Jahresziele

Bei einer wichtigen Mittelflusskennzahl ist der Immobilienkonzern auf Kurs. Die zwei Säulen Immobilienportfolio und Asset Management legen insgesamt zu, wobei der Ertrag unter den Erwartungen zu stehen kommt.

Die Leerstandsquote von SPS liegt unverändert bei 3,7%.

Bild: Gaetan Bally/Keystone

Ersteinschätzung von Marc Forster um 8 Uhr

Der Mietertrag mit knapp 231 Mio. Fr. liegt höher als im Vorjahr, aber etwas tiefer als von Analysten geschätzt. Der Ertrag aus dem Asset Management mit 40 Mio. Fr. liegt deutlicher unter den Erwartungen. Operativ ist Swiss Prime Site ein ansprechendes Ergebnis gelungen.

Quelle: www.fuw.ch

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Swisscanto-Immobilienfonds steigern Mieterträge im Halbjahr | News | Aktuell

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Swisscanto-Immobilienfonds haben in der ersten Jahreshälfte 2026 mehr eingenommen (Bild: ZKB)

Der Swisscanto Real Estate Fund Responsible IFCA und der Swisscanto Real Estate Fund Responsible Swiss Commercial haben in der ersten Jahreshälfte 2026 mehr eingenommen. Für das Gesamtjahr streben beide Fonds weiterhin eine attraktive Ausschüttung an.

Beim Real Estate Fund Responsible IFCA stiegen die Mieterträge auf 43,4 von 43,0 Millionen Franken, wie die Zürcher Kantonalbank am Donnerstagabend mitteilte. Dabei sei die Mietzinsausfallrate auf 1,3 von 1,5 Prozent gesunken.

Neben Mietzinsanpassungen profitierte der Fonds laut den Angaben von Mehrerträgen aus getätigten Bestandesinvestitionen. Im ersten Halbjahr 2026 sei ein Neubauprojekt in Uster abgeschlossen worden. Mit dem Neubau sei zusätzlicher Wohnraum erstellt worden. Die Anzahl der Wohneinheiten stieg von 68 auf 94.

Auch der Real Estate Fund Responsible Swiss Commercial steigerte die Mieterträge, auf 18,2 von 16,6 Millionen Franken. Der Fonds habe von der auf 4,2 von 5,2 Prozent reduzierten Mietzinsausfallrate profitiert.

Der Fonds führte zudem laut den Angaben im ersten Semester eine Kapitalerhöhung im Umfang von 55,5 Millionen Franken durch. In Zusammenhang mit diesem Wachstumsschritt habe sich die Verwaltungskommission des Fonds per 1. Juli 2026 von 0,45% auf 0,40% reduziert.

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Swisscanto-Immobilienfonds haben in der ersten Jahreshälfte 2026 mehr eingenommen (Bild: ZKB)

Der Swisscanto Real Estate Fund Responsible IFCA und der Swisscanto Real Estate Fund Responsible Swiss Commercial haben in der ersten Jahreshälfte 2026 mehr eingenommen. Für das Gesamtjahr streben beide Fonds weiterhin eine attraktive Ausschüttung an.

Beim Real Estate Fund Responsible IFCA stiegen die Mieterträge auf 43,4 von 43,0 Millionen Franken, wie die Zürcher Kantonalbank am Donnerstagabend mitteilte. Dabei sei die Mietzinsausfallrate auf 1,3 von 1,5 Prozent gesunken.

Neben Mietzinsanpassungen profitierte der Fonds laut den Angaben von Mehrerträgen aus getätigten Bestandesinvestitionen. Im ersten Halbjahr 2026 sei ein Neubauprojekt in Uster abgeschlossen worden. Mit dem Neubau sei zusätzlicher Wohnraum erstellt worden. Die Anzahl der Wohneinheiten stieg von 68 auf 94.

Auch der Real Estate Fund Responsible Swiss Commercial steigerte die Mieterträge, auf 18,2 von 16,6 Millionen Franken. Der Fonds habe von der auf 4,2 von 5,2 Prozent reduzierten Mietzinsausfallrate profitiert.

Der Fonds führte zudem laut den Angaben im ersten Semester eine Kapitalerhöhung im Umfang von 55,5 Millionen Franken durch. In Zusammenhang mit diesem Wachstumsschritt habe sich die Verwaltungskommission des Fonds per 1. Juli 2026 von 0,45% auf 0,40% reduziert.

Quelle: investrends.ch

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Immobilienfinanzierung Schweiz: So vermeidest du teure Zinsfehler – Cash


Die letzte Hochzinsphase in der Schweiz 2023 war eigentlich ein «Witz». Nicht einmal als drei Jahre, nämlich von 2022 bis 2025, lag das Leitzinsniveau der Schweizer Nationalbank (SNB) überhaupt über der Marke von 0 Prozent, davon lediglich neun Monate auf dem Mehrjahreshoch von 1,75 Prozent. 

Eigentümerinnen und Eigentümer, die in dieser kurzen Phase aus Angst vor dauerhaft höheren Zinsen langfristig refinanziert haben, zahlen diesen Entscheid heute teuer. Wurde eine 10-jährige Festhypothek über 1 Million Franken zu 2,5 bis 3 Prozent abgeschlossen, zahlt man heute durchschnittlich 18’000 Franken pro Jahr mehr, als wenn man bei einer Saron-Hypothek oder einer Festhypothek mit sehr kurzer Laufzeit geblieben wäre.

Dieses plakative Beispiel zeigt zwei zentrale Punkte: Eigenheimkredite gehören zu den grössten Schuldpositionen von Privathaushalten. Und Fehlentscheide können die persönlichen finanziellen Rahmenbedingungen für Jahrzehnte beeinflussen. Nachfolgend die wichtigsten Punkte bei der Wahl der Immobilienfinanzierung. 

Flexibilität vs. Planbarkeit

Die Laufzeit einer Hypothek richtig auf die eigenen Bedürfnisse und die Risikotoleranz abzustimmen, gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Entscheidungen einer Eigenheimbesitzerin oder eines Eigenheimbesitzers. Dabei geht es weniger um reine Kostenoptimierung als um die Abwägung zwischen Flexibilität und Budgetsicherheit.

Auf der einen Seite bietet eine Saron-Hypothek die höchste Flexibilität. Der Saron wird alle drei Monate erneuert, kann dabei verlängert, in eine Festhypothek gewandelt oder, je nach Kreditvertrag, mit kurzer Frist gekündigt werden. Auf der anderen Seite bietet eine langfristige Festhypothek über zehn oder 15 Jahren die maximale Planungssicherheit. Je nach Anbieter sind sogar längere Laufzeiten möglich. Schuldner können dabei mit fixen Zinskosten über die gesamte Laufzeit rechnen.

Im aktuellen Zinsumfeld sind kurzfristige Zinsen günstiger als langfristige. Laut Hypothekenberater Resolve liegen die Saron-Angebote im Markt zwischen 0,9 und 1,2 Prozent, die 10-Jahres-Fest-Hypotheken befinden sich bei 1,6 bis 2,3 Prozent. Der Zinssatz für ein 25-jähriges Darlehen beträgt 2,2 Prozent.

Saron übertrumpft Langzeithypotheken

Die Unterschiede mögen klein erscheinen, über die gesamte Laufzeit einer langen Festhypothek verursacht die Zinsdifferenz jedoch erhebliche Mehrkosten. Bei einer zehnjährigen Hypothek über 1 Million Franken betragen die Mehrkosten rund 75’000 Franken – vorausgesetzt, der Leitzins bleibt bei 0 Prozent.

Die Angst vor einem abrupten Zinsanstieg oder das Bedürfnis nach Planbarkeit lässt dabei viele Hypothekarnehmende längere Fristigkeiten abschliessen. Dabei war dieser Entscheid im letzten Vierteljahrhundert nicht nur teurer, sondern auch risikoreicher.

Während der vergangenen 26 Jahren lag der Leitzins der SNB weniger als 60 Monate über 2 Prozent. Das Zinsumfeld war entweder geprägt von Zinssenkungen oder Negativzinsen. Kurzfristige Festhypotheken oder der Saron waren damit über weite Strecken seit der Jahrtausendwende günstiger.

Flexibilität wird unterschätzt

Zwar ist die vergangene Entwicklung kein Garant für die Zukunft, doch bietet die Flexibilität einer Saron-Hypothek Vorteile, die über die reinen Zinskosten hinausgehen. Die Frage, was passiert, wenn in einem Paar eine Person plötzlich nicht mehr arbeitsfähig oder nicht mehr da ist (Tod oder Trennung), wird laut Immobilien- und Hypothekenexperten vielfach nicht thematisiert. In den meisten Fällen wird die Liegenschaft aus Sicht der Bank dann untragbar – ein Verkauf ist nötig.

Lastet eine Saron-Hypothek auf dem Objekt, ist der finanzielle Einfluss gering. Aufgrund des Dreimonatsrhythmus kann sie – abhängig vom Kreditvertrag – innert weniger Monate gekündigt werden. Bei einer Langzeithypothek hingegen wird eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig: Der Schuldner muss sämtliche ausstehenden Zinsen bis zum Laufzeitende bezahlen. Bei einer zehnjährigen Hypothek über 1 Million Franken beträgt das Maximalrisiko derzeit schnell 175’000 bis 200’000 Franken. Je länger die Restlaufzeit, desto grösser das finanzielle Risiko.

Benötigtes Fachwissen

Ein weiterer Vorteil des Saron ist seine transparente Berechnungsgrundlage. Meist erhebt der Kreditgeber lediglich eine Marge auf den Leitzins. Je nach Kreditgeber fällt diese höher oder niedriger aus. Die Saron-Hypothek passt sich somit automatisch an die SNB-Geldpolitik an.

Festhypotheken basieren indes auf einem angebots- und nachfragebestimmenden Markt. Faktoren wie die Höhe der Renditen der zehnjährigen Bundesobligationen, die Zinskurve oder die Swap-Sätze haben mehr Bedeutung als der SNB-Leitzins. Diese Faktoren können von der Nationalbank nur begrenzt beeinflusst werden. Zudem spielt das Verhandlungsgeschick der Schuldner eine Rolle: Je besser verhandelt wird, desto günstiger der Zins. Wer nicht verhandelt, landet schnell bei «Schaufensterpreisen». Das sind überhöhte Ausgangsofferten, die es in einem zweiten Schritt ermöglichen sollten, grosszügige Rabatte vorzutäuschen.

Je nach Umfeld können diese Einflussfaktoren die Aufschläge einer Festhypothek vergrössern oder reduzieren. Für eine fundierte Einschätzung über den richtigen Zeitpunkt einer Refinanzierung und deren Laufzeit wird deshalb vertieftes Fachwissen vorausgesetzt.

Bedürfnis nach Sicherheit

Langzeithypotheken bieten jedoch etwas, das der Saron nicht bieten kann: absolute Planbarkeit. Für Hypothekarnehmende, für die Budgetsicherheit oberste Priorität hat oder die Zinsschwankungen finanziell oder psychologisch nicht verkraften, ist eine Festhypothek klar die bessere Wahl. Sie schützten sich vor spontanen Fehlentscheiden in turbulenten Marktphasen.

Zur zusätzlichen Risikoreduktion können Hypotheken in unterschiedliche Laufzeiten gesplittet werden. Dies verringert das Klumpenrisiko beim Verfall und dämpft Zinsveränderungen. Allerdings bindet sich der Schuldner damit eng an den Darlehensgeber. Denn ein Wechsel einzelner Tranchen zu einem anderen Anbieter ist meist nicht möglich.

Zudem wird damit die eigene Verhandlungsposition während einer Refinanzierung geschwächt. Dem Darlehensgeber ist es bewusst, dass der Kunde nicht wechseln kann. Beim Saron, aufgrund der Berechnungsgrundlage, ist dies weniger relevant, für die Preissetzung bei der Festhypothek dagegen schon.

Wer davon ausgeht, dass sich das Tiefzinsumfeld der letzten 25 Jahre hierzulande fortsetzt – ähnlich wie lange Zeit in Japan -, dürfte sich vom Preisvorteil und der Flexibilität des Saron respektive kurzen Laufzeiten überzeugen lassen. Für sicherheitsorientierte Eigentümerinnen und Eigentümer bietet sich neben einer langfristigen Festhypothek eine kurzfristige Alternative mit einer Wertschwankungsreserve an.

In Zeiten tiefer Zinsen wird eine kurzfristige Hypothek abgeschlossen und eine Reserve aufgebaut. Steigen die Zinsen, kann dank der kurzen Laufzeiten rasch in längere, planbare Fristen gewechselt werden. Die Reserve fängt die anschliessende Mehrbelastung der teureren Laufzeiten ab. Bleiben die Zinsen dagegen permanent niedrig, profitieren Hypothekarnehmende weiterhin von den niedrigen Zinskosten. Die aufgebaute Reserve lässt sich später – etwa zur Pensionierung – für eine Teilamortisation einsetzen.

Dieser Artikel erschien erstmals auf cash.ch am 26. November 2025.

Luca NiederkoflerMehr erfahren



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Immobilien Schweiz: Effektive Hypozinsen ziehen im Sog der globalen Anleihenmärkte wieder an

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Effektive Hypozinsen ziehen im Sog der globalen Anleihenmärkte wieder an

Der FuW-Hypo-Index liegt in der dritten Augustwoche wieder auf Rekordkurs. Die höchsten Sätze seit 2024 sind in Sichtweite.

Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.

Illustration: Marco Tancredi

In der dritten Augustwoche erhalten Immobilienkäufer in der Schweiz eine zehnjährige Festhypothek zu einem durchschnittlichen Zins von 1,7%. Das zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit beträgt der Zins 1,31%. Innerhalb einer Woche stiegen die Zinsen für die längere Laufzeit um 0,13 Prozentpunkte; sie liegen 0,06 Prozentpunkte unter dem Jahreshoch. Bei den fünfjährigen Krediten gab der Zins hingegen erneut um 0,03 Prozentpunkte nach. Damit notiert er nun 0,21 Prozentpunkte unter seinem jüngsten Jahreshoch von Anfang Woche (vgl. Grafik).

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Swiss Prime Site mit Kratzer im Asset Management

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Die Wachstumsstory der Immobiliengruppe bekommt leichte Risse. Das Halbjahresresultat ist alles im allem solide, FuW senkt aber die Empfehlung auf «Halten».

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Hypotheken von Pensionskassen: Wann sie günstiger sind als Bankhypotheken

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Ratgeber

Hypotheken von Pensionskassen sind oft günstiger als Bankhypotheken: So können Sie profitieren

Meine Festhypothek läuft Ende Jahr ab. Bei der Suche nach günstigen Hypotheken habe ich entdeckt, dass auch Pensionskassen Hypotheken fürs Eigenheim an Privatpersonen vergeben. Wie komme ich an eine solche Hypothek? Was sind die Unterschiede zu einer Bank?

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Quelle: www.schweizheute.ch

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