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Andermatt statt Aspen | BILANZ


Kron sieht zwei Kundengruppen in der Schweiz: zum einen diejenige, die sich bewusst einen Zugang zur Schweiz schaffen möchte – ohne gleich umzuziehen. «Gerade für diese Gruppe ist unser Angebot bei Andermatt Swiss Alps von besonderem Interesse; es ist einer der wenigen Orte in der Schweiz, wo Lex-Koller-befreite Immobilien erworben werden können.» Das macht Andermatt einzigartig – auch für internationale Käufer ohne Wohnsitz in der Schweiz. «Zum anderen betreuen wir Kundinnen und Kunden, die sich aus steuerlichen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Gründen dauerhaft neu orientieren», so Kron weiter. «Sie suchen ein Land mit hoher individueller Freiheit, starker Demokratie, exzellentem Gesundheitsund Bildungssystem – und einem verlässlichen Rechtsrahmen.» Bevorzugt werden alpine Regionen mit internationalem Renommee, etwa Gstaad oder St. Moritz, aber auch urbane Lagen wie Zürich oder Luzern. «Generell lässt sich sagen, dass eher Luxusimmobilien gesucht werden – einzigartige Liegenschaften, die viel Privatsphäre und dennoch Anschluss an das gesellschaftliche Leben bieten.» Kron und seine Partner sehen ihren Schwerpunkt bei der diskreten Vermittlung herausragender Immobilien – oft für Personen mit starker öffentlicher Sichtbarkeit und besonderen Ansprüchen bezüglich Vertrauen, Integrität und Effizienz.



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SPS Swiss Prime Site mit gutem Ergebnis – Sonderfaktoren bremsen


Zug – Swiss Prime Site hat im ersten Halbjahr 2025 operativ gut gearbeitet. Aber Sonderfaktoren bremsten den Immobilienkonzern. Zu den weiteren Aussichten äussert sich SPS aber optimistisch und bestätigt die Prognosen. Keine Sorgen bereiten dem Unternehmen die US-Strafzölle. Die Mieter von SPS seien Dienstleister und keine Exportunternehmen.

Der grösste börsenkotierte Schweizer Immobilienkonzern hat nach Angaben vom Donnerstag in den ersten sechs Monaten einen Mietertrag von 225,5 Millionen Franken vereinnahmt. Das ist ein Minus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Grund dafür sind Immobilienverkäufe sowie neu begonnene Bauprojekte und die Schliessung des Warenhauses Jelmoli im Februar.

Dennoch konnte der Betriebsgewinn (EBITDA vor NB und Verkäufen) mit rund 200 Millionen Franken stabil gehalten werden. Ohne diese Sonderfaktoren hätte SPS weiter zugelegt. Der EBIT beispielsweise stieg um 30 Prozent auf 301,2 Million Franken.

Deutlich höher als im Vorjahr waren auch die Portfolioaufwertungen, die 102,0 nach 30,4 Millionen Franken im Vorjahreshalbjahr betrugen. Der Wert des Portfolios belief sich per Ende Juni auf 13,3 Milliarden Franken nach 13,1 Milliarden Ende 2024. Die Leerstandsquote wurde mit 4,0 Prozent (Ende 2024: 3,8%) angegeben.

Unter dem Strich stand dabei ein Reingewinn von 164,2 Millionen Franken. Dass dieser praktisch gleich hoch ist wie im Vorjahres-Semester liegt vor allem an einer Abwertung im Zusammenhang mit einem ausstehenden Wandeldarlehen.

Starkes Asset Management
Dank der hohen Nachfrage nach Immobilienanlagen und dank Synergieeffekten, die der grösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern durch die Übernahme des Asset Managers Fundamenta heben kann, lief es im Bereich Asset Management von SPS Solutions sehr erfreulich.

SPS Solutions konnte für die verschiedenen Gefässe insgesamt 540 Millionen Franken an Neuzeichnungen einwerben und die verwalteten Vermögen (AuM) auf insgesamt 13,7 Milliarden Franken (Ende 2024: 13,3 Mrd) steigern. Der Ertrag stieg gar um über 40 Prozent auf 38 Millionen.

Positive Aussichten
Das Management blickt entsprechend zuversichtlich auf das Gesamtjahr und bestätigt die Prognosen. Das Ziel, die Assets under Management bis zum Jahresende über die Schwelle von 14 Milliarden zu hieven, scheine angesichts des attraktiven Immobilienmarktes mehr als nur realistisch, hiess es. Zudem prognostizierte SPS trotz temporär wegfallender Mieten einen knapp stabilen Mietertrag.

SPS will auch durch Akquisitionen wachsen. Dazu dienen die Anfang Jahr mit einer Kapitalerhöhung aufgenommenen 300 Millionen Franken. Erste Käufe in Genf und in Lausanne-West wurden bereits getätigt. Bis Ende des ersten Halbjahres 2026 sollen weitere «Prime» Immobilien gekauft werden.

Mittelfristig strebt SPS bis Ende 2027 bei SPS Solutions Assets von 16 bis 17 Milliarden Franken an (von derzeit 13,7 Mrd). Zudem sollen die Mieterträge bis Ende 2028 auf über 500 Millionen steigen. Im vergangenen Jahr vereinnahmte SPS 463,5 Millionen Mieterträge. (awp/mc/ps)



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Epic Suisse steigert Mietzinseinnahmen im ersten Halbjahr


Zürich – Epic Suisse hat im ersten Halbjahr 2025 die Mieteinnahmen gesteigert. Dank höherer Bewertungsgewinne lagen auch die Gewinnziffern über dem Vorjahr. Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2025 werden bestätigt.

Die Mieteinnahmen legten in der Zeit zwischen Januar und Juni um 2,3 Prozent auf 33,4 Millionen Franken zu, wie das überwiegend in Schweizer Einkaufszentren investierte Unternehmen am Montag mitteilte. Der Leerstand reduzierte sich dabei auf 3,8 Prozent gegenüber 4,2 Prozent Ende 2024.

Hauptgrund für die höheren Mieteinnahmen sind Neuvermietungen in den kürzlich fertiggestellten Liegenschaften «Pulse» und «Campus Leman Building C». Ausserdem haben inflationsbedingt höhere Mieten dazu beigetragen, wie es heisst.

Die Neubewertung der Liegenschaften führte zu einem Aufwertungsgewinn von 13,8 Millionen Franken. Der Wert des Immobilienportfolios stieg auch dank Projektfortschritten per Mitte Jahr um 2,6 Prozent auf 1,66 Milliarden Franken.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) inklusive Neubewertungen stieg um knapp 17 Prozent auf 40,6 Millionen, der Reingewinn um gut 30 Prozent auf 30,0 Millionen Franken. Ohne die Neubewertungseffekte und bereinigt um weitere Effekte wie Währungsentwicklung lag der Reingewinn bei 20,5 Millionen und damit um 2,8 Prozent über dem Vorjahr.

Bisherige Prognosen bestätigt
Für das Gesamtjahr 2025 bestätigt Epic die bisherigen Prognosen. Demnach wird mit einer Steigerung der Mietzinseinnahmen um 2 bis 3 Prozent gerechnet. Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Vermietung der kürzlich fertiggestellten Projekte ab 2026 spürbar auf den Mietertrag niederschlagen werden.

Darüber hinaus sei man weiterhin auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten in Immobilien, heisst es. (awp/mc/ps)



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SPSS Investment Fund Commercial wächst und plant Börsenkotierung auf Ende 2025 — TradingView News


Swiss Prime Site Solutions / Schlagwort(e): Immobilien/Börsengang

SPSS Investment Fund Commercial wächst und plant Börsenkotierung auf Ende 2025

25.08.2025 / 07:05 CET/CEST

MEDIENMITTEILUNG

Die Fondsleitung der Swiss Prime Site Solutions AG prüft derzeit eine Kotierung des SPSS Investment Fund Commercial (SPSS IFC) an der SIX Swiss Exchange mit geplanter Umsetzung bis Ende 2025. Die Kotierung erfolgt vorbehältlich der Marktbedingungen, der Genehmigung der Fondsvertragsänderungen durch die FINMA und der Genehmigung des Kotierungsgesuchs durch die SIX Swiss Exchange. Ziel der geplanten Kotierung ist es, die Marktpräsenz zu stärken, den Zugang für neue Investoren zu öffnen und die Liquidität des Fonds langfristig zu fördern.

Bis zur Anpassung des Fondsvertrags steht der SPSS IFC ausschliesslich qualifizierten Anlegern offen. Zum Zeitpunkt der genehmigten Fondsvertragsanpassung als Publikumsfonds wird der SPSS IFC für alle Anleger zugänglich sein. Es ist vorgesehen, dass der Fonds mit der Kotierung an der SIX Swiss Exchange in die Indices «SXI Real Estate Broad» und «SXI Real Estate Funds Broad» aufgenommen wird.

Portfolioausbau erfolgreich umgesetzt

Im Vorfeld der geplanten Kotierung konnten die Mittel aus der jüngsten Kapitalerhöhung strategiekonform in zwei attraktive Light-Industrial-Liegenschaften mit einem jährlichen Nettomietertrag von rund CHF 2.4 Mio. investiert werden. Damit wurde die Anlagepolitik konsequent umgesetzt und eine zentrale Voraussetzung für die strukturelle Weiterentwicklung des Fonds geschaffen.

«Mit den Mitteln aus der letzten Kapitalerhöhung haben wir das Portfolio mit zwei attraktiven Light-Industrial-Liegenschaften optimal ausgebaut, die Eigenkapitalbasis nachhaltig gestärkt und das Produkt konsequent auf die Anforderungen einer Börsenkotierung ausgerichtet», sagt Maximilian Hoffmann, CIO Funds (Commercial).

Die Fondsleitung ist überzeugt, mit der geplanten Kotierung einen wesentlichen Meilenstein in der Entwicklung des SPSS IFC zu erreichen – im Sinne einer langfristig werthaltigen und liquiden Immobilienanlage.

Wir danken allen bestehenden Investoren für ihr Vertrauen und freuen uns, gemeinsam den nächsten Entwicklungsschritt zu gestalten.

Fondsportrait

Der Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial (SPSS IFC) richtet sich an qualifizierte Investoren und investiert mit Fokus auf Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich etablierten Lagen in der ganzen Schweiz. Dabei stehen eine breite Diversifikation, hohe Cashflow-Stabilität und attraktive Rendite-Risiko-Profile im Investmentfokus. Mit einer antizyklischen Ausrichtung der Anlagestrategie auf kommerzielle Liegenschaften nutzt der SPSS IFC attraktive Investmentopportunitäten und bietet erhöhten Schutz gegenüber Inflationsausprägungen aufgrund seiner hohen Indexierungsquoten von 95%. Der SPSS IFC hält die Immobilien im direkten Besitz, somit werden die Erträge und Kapitalgewinne beim Fonds selbst besteuert und sind beim Anleger (Privat- und Geschäftsvermögen) mit Wohnsitz in der Schweiz steuerfrei. 

Die Zürcher Kantonalbank begleitet die Kotierung als Sole Lead Managerin. 

Die Fondsunterlagen sind auf www.swissfunddata.ch bzw. www.spssolutions.swiss verfügbar.

VALOR / ISIN: 113 909 906 / CH1139099068

Weitere Informationen zum SPSS Investment Fund Commercial finden Sie auf unserer Website.

Medienmitteilung (PDF)

Zug, 25. August 2025

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Maximilian Hoffmann, Chief Investment Officer Funds (Commercial)

Tel. +41 58 317 16 57, maximilian.hoffmann@sps.swiss

Monika Gadola Hug, Head Client Relations

Tel. +41 58 317 16 31, monika.gadolahug@sps.swiss

Swiss Prime Site Solutions AG

Swiss Prime Site Solutions ist eine Gruppengesellschaft der börsenkotierten Swiss Prime Site AG. Der Real Estate Asset Manager verfügt über CHF 13.7 Mrd. Assets under Management sowie eine Entwicklungspipeline von CHF 1.5 Mrd. und entwickelt massgeschneiderte Dienstleistungen und Immobilienlösungen für Kunden. Die Swiss Prime Site Solutions AG verfügt über eine Zulassung der FINMA als Fondsleitung nach Art. 2 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 5 Abs. 1 FINIG.

THIS PRESS RELEASE IS NOT BEING ISSUED IN THE UNITED STATES OF AMERICA AND SHOULD NOT BE DISTRIBUTED TO UNITED STATES PERSONS OR PUBLICATIONS WITH A GENERAL CIRCULATION IN THE UNITED STATES. THIS DOCUMENT DOES NOT CONSTITUTE AN OFFER OR INVITATION TO SUBSCRIBE FOR OR PURCHASE ANY SECURITIES. IN ADDITION, THE SECURITIES OF SWISS PRIME SITE AG HAVE NOT BEEN REGISTERED UNDER THE UNITED STATES SECURITIES LAWS AND MAY NOT BE OFFERED, SOLD OR DELIVERED WITHIN THE UNITED STATES OR TO U.S. PERSONS ABSENT FROM REGISTRATION UNDER OR AN APPLICABLE EXEMPTION FROM THE REGISTRATION REQUIREMENTS OF THE UNITED STATES SECURITIES LAWS.

Ende der Medienmitteilungen

Sprache: Deutsch
Unternehmen: Swiss Prime Site Solutions
Prime Tower, Hardstrasse 201
8005 Zürich
Schweiz
ISIN: CH1139099068
Valorennummer: 11390990
EQS News ID: 2187692
 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

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Luxusimmobilien: Schweizer Markt verlangsamt sich


Die Preisentwicklung im Luxussegment wurde vor allem von Eigentumswohnungen verursacht, deren Preise im Durchschnitt um 3 Prozent zulegten, während die Preise von Einfamilienhäusern nahezu stagnierten, wie die Immobilienfachleute der UBS in ihrer Analyse erläutern. Ausserdem entwickle sich das Luxussegment schwächer als die Eigenheimpreise auf dem Gesamtmarkt, die sich im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 3,2 Prozent verteuert haben.



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Swiss Central City Real Estate Fund erzielt wichtige Portfoliofortschritte im ersten Halbjahr 2025 — TradingView News


Swiss Central City Real Estate Fund, c/o Nova Property Fund Management AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

22.08.2025 / 06:45 CET/CEST

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Medienmitteilung, 22. August 2025

Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

  • Erfolgreiche Mietvertragsverlängerungen einhergehend mit zukünftiger Ertragssicherung umgesetzt
  • WAULT der befristeten Mietverträge von 7.8 auf 8.5 Jahre per 30. Juni 2025 erhöht
  • Leerstandsquote erneut gesenkt um 0.3 Prozentpunkte auf 2.1% per 30. Juni 2025
  • Portfoliooptimierung durch strategische Devestition einer Liegenschaft in Lausanne vollzogen
  • Marktwert des Portfolios CHF 502.7 Mio. per 30. Juni 2025; exkl. Transaktionen +0.2% vs. 31.12.2024 
  • Mietertrag aus Umnutzungsprojekt Amerbachstrasse 45 in Basel per 1. April 2025 sichergestellt

Der Swiss Central City Real Estate Fund (SIX Swiss Exchange: CITY) hat im ersten Halbjahr 2025 die laufenden Projekte in Basel weiter vorangetrieben und erfolgreich verschiedene Mietvertragsverlängerungen umgesetzt, einhergehend mit zukünftiger Ertragssicherung. Per Ende Januar 2025 wurde zudem der strategische Verkauf der gemischt genutzten Liegenschaft an der Avenue du Léman 23A, B, C in Lausanne mit einem Verkaufsvolumen von CHF 31.2 Mio. vollzogen. Das Immobilienportfolio umfasst per 30. Juni 2025 insgesamt 33 Liegenschaften an innenstädtischen Lagen und weist einen Marktwert von CHF 502.7 Mio. aus.

Weitere Erhöhung des WAULT auf 8.5 Jahre; erneut Senkung der Leerstandsquote auf 2.1%

Die Fondsleitung Nova Property Fund Management AG konnte hinsichtlich der geplanten Revitalisierung der Liegenschaft an der Greifengasse 36, 38 / Rebgasse 6 in Basel die bestehenden Mietverträge mit den drei kommerziellen Mietern H&M Hennes & Mauritz, PostFinance und Läderach erfolgreich, um jeweils 10 bzw. für PostFinance 5 Jahre, verlängern. Der Fonds erreicht damit frühzeitig eine langfristige Ertragssicherung mit wichtigen Ankermietern dieser Liegenschaft. Des Weiteren konnte der Mietvertrag mit dem Universitätsspital Basel am Standort Vogesenstrasse 132, 136 in Basel frühzeitig um zehn Jahre verlängert werden. Durch diese Mietvertragsverlängerungen erhöhte sich der WAULT der befristet abgeschlossenen Mietverhältnisse im Portfolio insgesamt auf 8.5 Jahre (31.12.2024: 7.8 Jahre).

Des Weiteren konnte die deutliche Senkung der Leerstandsquote über die vergangenen Jahre auch in der Berichtsperiode 2025 durch erfolgreiche Vermietungsaktionen weitergeführt werden, sodass sich die Leerstandsquote per 30. Juni 2025 gegenüber dem Jahresende 2024 erneut um 0.3 Prozentpunkte auf sehr tiefe 2.1% reduziert hat.

Soll-Mietzinseinnahmen Gesamtportfolio um 0.3% erhöht

Die Soll-Mietzinseinnahmen der Renditeliegenschaften lagen per 30. Juni 2025 bei CHF 18.4 Mio. (31.12.2024 exkl. Transaktionen: CHF 18.4 Mio.). Im Rahmen der Umnutzung an der Amerbachstrasse 45 in Basel (Projekt per Ende Juli 2025 fertiggestellt) konnte ein Mietsteigerungspotenzial von CHF 0.1 Mio. bereits ab 1. April 2025 gesichert werden, wodurch sich die Soll-Mietzinseinnahmen des Gesamtportfolios im Vergleich zum Jahresende 2024 um 0.3% auf insgesamt CHF 18.64 Mio. erhöhten (31.12.2024 exkl. Transaktionen: CHF 18.58 Mio.). Der Mietertragsanteil aus Wohnnutzung belief sich per 30. Juni 2025 auf 48% (31.12.2024: 49%).

Ergebnis 1. Halbjahr 2025 im Detail

Erfolgsrechnung

Aufgrund der im 2024 und im ersten Halbjahr 2025 erfolgten Verkäufe lagen die Mietzinseinnahmen im Vergleich leicht tiefer als in der Vorjahresperiode und erreichten CHF 9.0 Mio. (H1 2024: CHF 9.7 Mio.). Der Nettoertrag des Fonds hat sich im ersten Halbjahr 2025 auf CHF 4.8 Mio. erhöht (H1 2024: CHF 3.8 Mio.). Der Anstieg ist insbesondere auf tiefere Hypothekarzinsaufwendungen von CHF 0.8 Mio. (H1 2024: CHF 1.7 Mio.) in Folge des gesunkenen Zinsumfelds im 2025 sowie auf die Reduktion der Fondsleitungskommission auf 0.35% per 1. Januar 2025 (H1 2024: 0.45%) zurückzuführen.

Nach Berücksichtigung von realisierten Kapitalverlusten von CHF -2.0 Mio. (H1 2024: CHF -1.3 Mio.) und nicht realisierten Kapitalgewinnen von CHF 1.4 Mio. (H1 2024: CHF -2.0 Mio.) verbesserte sich der Gesamterfolg des Fonds im ersten Halbjahr 2025 auf CHF 3.7 Mio. (H1 2024: CHF 0.5 Mio.). 

Vermögensrechnung

Der Marktwert des Immobilienportfolios hat sich exklusive Transaktionen in der Berichtsperiode 2025 um 0.2% auf CHF 502.7 Mio. erhöht (31.12.2024: CHF 532.7 Mio.; exkl. Transaktionen CHF 501.5 Mio.). Das Gesamtfondsvermögen lag per Bilanzstichtag bei CHF 515.2 Mio. (31.12.2024: CHF 541.6 Mio.), das Nettofondsvermögen bei CHF 362.7 Mio. (31.12.2024: CHF 383.1 Mio.). Der Nettoinventarwert pro Fondsanteil bezifferte sich per 30. Juni 2025 auf CHF 99.54, bei 3’644’006 ausstehenden Fondsanteilen (31.12.2024: CHF 100.77; 3’802’070 Fondsanteile).

Per 30. Juni 2025 wird eine Fremdfinanzierungsquote von 28.59% ausgewiesen (31.12.2024: 27.21%). Die geschätzten Liquidationssteuern beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf CHF 4.1 Mio. respektive 0.8% des Gesamtfondsvermögens.

Ausblick

Aufgrund der Ungewissheiten im Zusammenhang mit der internationalen Wirtschafts- und Handelspolitik, geopolitischen Risiken sowie der andauernden Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine gestaltet sich eine Einschätzung der künftigen Entwicklung der Wirtschaftslage weiterhin schwierig. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und die Schweizerische Nationalbank («SNB») gehen für das Jahr 2025 von einem unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum in der Schweiz aus. 

Die Stimmung am Schweizer Immobilienmarkt hat sich hingegen weiter aufgehellt und die Zinssenkungen der SNB dürften sich auf die Dynamik am Immobilienmarkt sowohl auf der Kapitalmarktseite als auch im Transaktionsmarkt weiter positiv auswirken. Die Nachfrage im Wohnungsmarkt dürfte durch die anhaltende Zuwanderung in die Schweiz und die limitierte Bautätigkeit weiterhin hoch bleiben. Der Swiss Central City Real Estate Fund verfügt mit seinem diversifizierten Immobilienportfolio und einem Wohnanteil von rund 50% über ein robustes Geschäftsmodell. Aus Sicht der Fondsleitung unterstützen die Zentrumslagen der Liegenschaften und die anhaltend hohe Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum eine positive Entwicklung. Der Fonds bleibt auf Liegenschaften an Top-Lagen fokussiert und strebt mit einem aktiven Portfoliomanagement-Ansatz eine weitere Optimierung des Liegenschaftsportfolios und eine nettoertragsbasierte und langfristig steigende Ausschüttung an.

Kontaktpersonen  
Marcel Schneider Marcel Denner
CEO COO
marcel.schneider@novaproperty.ch marcel.denner@novaproperty.ch

Nova Property Fund Management AG

Zentrum Staldenbach 3

8808 Pfäffikon SZ

+41 58 255 37 37

info@novaproperty.ch

www.novaproperty.ch

Kennzahlen 1. Halbjahr 2025

Vermögensrechnung

 

30.06.2025

31.12.2024

Verkehrswert der Liegenschaften

CHF

502 736 000

532 718 000

Verkehrswert Liegenschaften exkl. Transaktionen

CHF

502 736 000

501 518 000

Soll-Mietzinseinnahmen Renditeliegenschaften exkl. Transaktionen 1

CHF

18 375 949

18 425 912

Durchschnittlicher Diskontierungssatz

%

2.54

2.55

Gesamtfondsvermögen (GAV)

CHF

515 152 525

541 625 181

Nettofondsvermögen (NAV)

CHF

362 712 000

383 140 358

Inventarwert pro Anteil

CHF

99.54

100.77

Ausschüttung pro Anteil (jeweils im März ausbezahlt)

CHF

2.25

2.10

Anteile im Umlauf

Stück

3 644 006

3 802 070

Fremdfinanzierungsquote

%

28.59

27.21

Fremdkapitalquote

%

29.59

29.26

Verzinsung Fremdfinanzierungen

%

0.96

1.51

Restlaufzeit Fremdfinanzierungen

Jahre

0.77

0.62

Erfolgsrechnung

01.01.-30.06.2025

01.01.-30.06.2024

Mietzinseinnahmen

CHF

8 988 368

9 669 143

Total Erträge

CHF

8 992 732

9 699 399

Total Aufwendungen

CHF

4 194 974

5 945 666

Nettoertrag

CHF

4 797 758

3 753 733

Nicht realisierte Kapitalgewinne/-verluste

CHF

1 398 687

-2 042 075

Gesamterfolg

CHF

3 698 764

461 259

1 Soll-Mietzinseinnahmen basierend auf Jahresmieten.

 

Der Halbjahresbericht 2025 sowie ein Kurzbericht sind auf der Website der Fondsleitung Nova Property Fund Management AG verfügbar unter

https://www.novaproperty.ch/de/produkte-und-mandate/swiss-central-city-real-estate-fund/downloads/

Der Halbjahresbericht 2025 ist zudem verfügbar unter www.swissfunddata.ch

Swiss Central City Real Estate Fund

Der Swiss Central City Real Estate Fund investiert in Liegenschaften an Top-Lagen in den grossen Wirtschaftszentren. Massgebende Kriterien sind Zentralität der Liegenschaft, gute Erreichbarkeit, stabiler Cashflow und ein an die Bedürfnisse der Mieter ausgerichtetes Produkteprofil.

SIX Swiss Exchange kotiert; Valorennummer 44414255; ISIN ; Symbol CITY

Nova Property Fund Management AG

Die Nova Property Fund Management AG ist eine von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA am 5. November 2018 bewilligte Fondsleitung mit Sitz in Pfäffikon SZ und seit diesem Zeitpunkt im Fondsgeschäft tätig. Dazu gehören die Gründung, Leitung und Verwaltung von kollektiven Kapitalanlagen nach schweizerischem Recht und der Vertrieb der eigenverwalteten Fonds. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Bereich der Anlageberatung für Immobilieninvestmentgesellschaften sowie Anlagestiftungen mit Fokus Immobilien tätig. Die inhabergeführte Fondsleitung deckt mit aktuell fünf betreuten Portfolios den gesamten Schweizer Immobilienmarkt für Wohnliegenschaften und kommerzielle Liegenschaften ab. Diese Portfolios beinhalten Novavest Real Estate AG (SIX Swiss Exchange: NREN), Swiss Central City Real Estate Fund (SIX Swiss Exchange: CITY), zwei Anlagegruppen der 1291 Die Schweizer Anlagestiftung (Mitglied KGAST) und Central Real Estate Holding AG (inklusive deren Tochtergesellschaft Rhystadt AG), die zusammen rund CHF 3.8 Milliarden an Schweizer Immobilienwerten halten.

Disclaimer

Diese Medienmitteilung stellt weder einen Prospekt noch ein Basisinformationsblatt im Sinne des schweizerischen Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) noch einen vereinfachten Prospekt oder wesentliche Informationen für Anlegerinnen und Anleger nach den Schlussbestimmungen der schweizerischen Kollektivanlagenverordnung (KKV) dar. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Empfehlung zur Zeichnung oder Rückgabe von Fondsanteilen bzw. zum Erwerb oder Verkauf von anderen Finanzinstrumenten oder Dienstleistungen dar, sondern dient ausschliesslich zu Informationszwecken. Diese Medienmitteilung kann Aussagen enthalten, die in die Zukunft gerichtet und mit Unsicherheiten und Risiken behaftet sind und sich ändern können. Wir weisen darauf hin, dass zudem die historische Performance keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance darstellt. Sämtliche auf die Zukunft bezogene Aussagen beruhen auf Daten, die der Fondsgesellschaft Nova Property Fund Management AG zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Medienmitteilung vorlagen. Nova Property Fund Management AG übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsorientierte Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder Ähnlichem zu aktualisieren. Entscheide zum Kauf oder zur Zeichnung neuer Anteile des Swiss Central City Real Estate Fund sollten ausschliesslich aufgrund des relevanten Prospekts mit integriertem Fondsvertrag erfolgen, welcher kostenlos bei der Fondsleitungsgesellschaft bestellt werden kann.

Diese Medienmitteilung ist nur für das Territorium der Schweiz bestimmt.

Swiss Central City Real Estate Fund, Zentrum Staldenbach 3, CH-8808 Pfäffikon SZ

Ende der Adhoc-Mitteilung

Sprache: Deutsch
Unternehmen: Swiss Central City Real Estate Fund, c/o Nova Property Fund Management AG
Zentrum Staldenbach 3
8808 Pfäffikon SZ
Schweiz
Telefon: +41 58 255 37 37
E-Mail: info@novaproperty.ch
Internet: www.novaproperty.ch
ISIN:
Börsen: SIX Swiss Exchange
EQS News ID: 2187022
 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

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Pratteln: Richtfest für Quartierprojekt der Logis Suisse


Das Projekt „Zentrale Pratteln“, das Logis Suisse zusammen mit fünf anderen gemeinnützigen Bauträgern verwirklicht, umfasst 470 Wohnungen und 10.000 qm Gewerbefläche.

–

Die gemeinnützigen Bauträger Logis Suisse, Habitare, Gewona, WGN, Mietshäusersyndikat und Homebase haben das Richtfeste für das Projekt «Zentrale Pratteln» gefiert. Der Rohbau für den Komplex mit 470 Wohnungen wurde in etwas mehr als einem Jahr erstellt. Die ersten Wohnungen können voraussichtlich ab Ende 2026 bezogen werden.

Das Projekt beinhaltet den Bau eines Eisspeichers – den Angaben zufolge der grösste der Schweiz – und die Dächer werden mit einer Solaranlage bestückt. Die Überbauung soll rd. 80 % der benötigten Energie selbst produzieren. In der Mitte der Bebauung entsteht ein 7.600 qm grosser grosser Innenhof.

Nach dem Abschluss der ersten Sanierungsetappe des Gewerberiegels sind die ersten Vermietungen erfolgt. Die rund 10.000 qm Fläche sind für lokale Dienstleistungen, Produktion, Handwerk, Gastronomie und Kultur vorgesehen.

Das Quartier entsteht auf dem rd. 43.000 qm grossen Areal eines früheren Verteilzentrums der Coop in Pratteln (BL). Logis Suisse hat das Industriegelände 2016 erworben und entwickelt es gemeinsam mit fünf anderen Bauträgern, an die sie Baufelder abgegeben hat, zu einem Stadtquartier. Der Quartierplan basiert auf dem städtebaulichen Konzept von Bachelard Wagner Architekten aus Basel und Raderschall Landschaftsarchitektur aus Meilen. (aw)

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Andermatt statt Aspen | Handelszeitung


Kron sieht zwei Kundengruppen in der Schweiz: zum einen diejenige, die sich bewusst einen Zugang zur Schweiz schaffen möchte – ohne gleich umzuziehen. «Gerade für diese Gruppe ist unser Angebot bei Andermatt Swiss Alps von besonderem Interesse; es ist einer der wenigen Orte in der Schweiz, wo Lex-Koller-befreite Immobilien erworben werden können.» Das macht Andermatt einzigartig – auch für internationale Käufer ohne Wohnsitz in der Schweiz. «Zum anderen betreuen wir Kundinnen und Kunden, die sich aus steuerlichen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Gründen dauerhaft neu orientieren», so Kron weiter. «Sie suchen ein Land mit hoher individueller Freiheit, starker Demokratie, exzellentem Gesundheitsund Bildungssystem – und einem verlässlichen Rechtsrahmen.» Bevorzugt werden alpine Regionen mit internationalem Renommee, etwa Gstaad oder St. Moritz, aber auch urbane Lagen wie Zürich oder Luzern. «Generell lässt sich sagen, dass eher Luxusimmobilien gesucht werden – einzigartige Liegenschaften, die viel Privatsphäre und dennoch Anschluss an das gesellschaftliche Leben bieten.» Kron und seine Partner sehen ihren Schwerpunkt bei der diskreten Vermittlung herausragender Immobilien – oft für Personen mit starker öffentlicher Sichtbarkeit und besonderen Ansprüchen bezüglich Vertrauen, Integrität und Effizienz.



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Eigenmietwert: Abschaffung hilft kaum gegen Immobilienschulden






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Swiss Prime Site steigert FFO im 1. Halbjahr


Die Mieteinnahmen der grössten Schweizer Immobilien-AG sind – auch wegen der Jelmoli-Schliessung – etwas gesunken, aber die wichtige operative Kennzahl FFO1 legt zu. Neuigkeiten gibt es u.a. auch zum Thema Globus.

–

Swiss Prime Site hat im 1. Halbjahr 2025 die Mieteinnahmen auf vergleichbarer Basis (EPRA Like-for-Like) um 2,2% gesteigert. Davon sind nach Angaben der grössten Schweizer Immobilien-AG rund 1,4%-Punkte auf real höhere Mieterträge zurückzuführen – also ohne Berücksichtigung von Indexierung und Leerstandreduktion. Absolut reduzierte sich der Mietertrag im ersten Halbjahr um 2,8% auf 225,5 Mio. CHF, was mit neu begonnen Bauprojekten und der Schliessung des Warenhauses Jelmoli sowie mit Verkäufen begründet wird. Von 17 Mio. CHF entfallener Soll-Mieten sei der überwiegende Grossteil kompensiert worden, so das Unternehmen. Die Leerstandsquote hat sich seit Jahresende von 3,8 auf 4,0% erhöht und soll bis Ende des Jahres wieder unter 3,8% liegen.

Das Ergebnis aus Neubewertung hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 33,0 auf 102,0 Mio. CHF erhöht, was einer Aufwertung des Portfolios um 0,8% entspricht. Es erreicht zur Jahresmitte einen Wert von 13,3 Mrd. CHF. Der Diskontsatz bei der Bewertung hat sich den Angaben zufolge leicht reduziert, das positive Bewertungsresultat sei zu über 60% auf höhere Neuabschlüsse und weitere Vermietungseffekte zurückzuführen. Verkauft wurden sechs Liegenschaften für insgesamt 70 Mio. CHF, davon drei nach Stichtag. Wie CEO René Zahnd auf der Bilanz-Medienkonferenz weiter ausführte, lagen die Verkaufspreise durchschnittlich 4% über dem letzten Fair Value, was er als Beleg für die Richtigkeit der Buchwerte deutete.

Der konsolidierte Betriebsgewinn (EBITDA) vor Neubewertungen und Verkäufen blieb trotz des Wegfalls der Jelmoli-Mieteinnahmen mit 199,5 Mio. Mio. (Vj.: 201,3 Mio. CHF) nahezu konstant. Der direkte Immobilienaufwand reduzierte sich um 8% – den Angaben zufolge «aufgrund des optimierten Portfolios und stringentem Kostenmanagement».

Zum ersten Mal seit der Zinswende von 2022 gingen die totalen Zinsaufwände zurück, und zwar um fast 17% auf 27,5 Mio. CHF. Dies begünstigte einen Anstieg der Funds from Operations ohne Verkäufe, die um 3,4% auf 2,10 CHF pro Aktie zulegten, obwohl sich die Zahl der Anteile durch die 300 Mio. CHF schwere Kapitalerhöhung im Februar etwas erhöht hat.

Jelmoli-Umbau etwa teurer

Zahnd verkündete auch einige Updates zu den laufenden Projekten. Bei Jelmoli etwa erhöht sich die geplante Investition von 130 Mio. auf 150 Mio. CHF. Grund dafür sei in erster Linie ein neuer Sachstand zur Bausubstanz und nötiger statischer Ertüchtigung, insbesondere mit Blick auf Vorgaben zur Erdbebensicherheit. Und beim Projekt Yond sei ein Vorvermietungsstand von 50% erreicht. Auch zum Zürcher Grossprojekt «Maaglive» in unmittelbarer Nähe zum Unternehmenssitz gab Zahnd ein Statement ab (siehe dazu mehr hier).

«Globus bleibt Mieter»

Dass auslaufende Mietverträge zu Leerständen im Bestandesportfolio führen, sei derzeit nicht absehbar, sagte auf der Veranstaltung Chief Portfolio Officer Karin Voigt. Auf die Liegenschaft Müllerstrasse angesprochen, die für Google aufwändig refurbished und bis dato nicht bezogen wurde, sagte sie: «Google zahlt Miete und möchte die Liegenschaft nicht zurückgeben». Eine wichtige Neuigkeit gibt es auch zum Thema Globus-Warenhäuser: Laut Zahnd haben die Betreiber die klare Absicht, alle Standorte weiter zu betreiben. Die Details der Mietverträge seien noch nicht unter Dach und Fach, sagte er. «Schon heute steht für mich aber fest, dass der Fair Value der Liegenschaften unverändert bleibt», sagte er. Ihm sei inbesondere wichtig gewesen, dass die Mietverträge künftig zu unterschiedlichen Zeitpunkten ablaufen. In Genf werde dies in zehn Jahren der Fall sein, in Lausanne in acht und in Luzern in sieben.

«Portfolio-Umbau vor dem Abschluss»

Der Umbau des Portfolios mit Abverkäufen an peripheren Standorten zugunsten von «Capital-Upcycling» für Projekte in besseren Lagen – ist nahezu abgeschlossen. Zahnd gab an, dass noch rd 1% des Portfolios mittelfristig verkauft werden soll. Dies soll in den nächsten beiden Jahren geschehen. Aus der 300 Millionen CHF schweren Kapitalerhöhung stehen nach zwei Zukäufen – in Genf und Lausanne (IB berichtete) – einschliesslich Fremdkapital noch 200 Millionen CHF zur Verfügung.

«Kapitalerhöhungen als Zeichen des Vertrauens»

Einschliesslich der Assetmanagement-Sparte hat SPS 840 Mio. CHF frisches Kapital an Land gezogen. «Das ist ein Zeichen für das Vertrauen, das der Markt in diese Firma hat», betonte Zahnd. Das Drittgeschäft der Tochter Solutions verzeichnete übrigens einen Umsatzsprung um 41% auf 38 Mio. CHF. Das EBITDA stieg aufgrund der Vollintegration von Fundamenta um 64% auf 23,9 Mio. CHF an. Die realisierten Synergien gibt SPS mit rd. 4 Mio. CHF im ersten Halbjahr allein an.

FFO-Zuwachs «materiell über Guidance»

Die Ziele des Gesamtunternehmens für das Gesamtjahr bestätigt das SPS-Management. Die Leerstandsquote soll auf unter 3,8% sinken und die Assets under Management im Drittgeschäft sollen auf über 14 bis 14,5 Mrd. CHF steigen. Der FFO I pro Aktie werde «am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 4,10 und 4,15 CHF realisiert», hiess es. Dies sei nur formell eine Bestätigung der Guidance, sagte Zahnd. In Anbetracht der höheren Aktienzahl – bei Bekanntgabe der Prognose sei noch nicht über eine Kapitalerhöhung entschieden gewesen – handele es sich daher «materiell» um eine Erhöhung. (aw)

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