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Nachfrage nach Schweizer Immobilien dürfte 2026 sinken

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Die Nachfrage nach Immobilien dürfte im kommenden Jahr nachlassen.

Symbolbild: Keystone

Steigende Bauinvestitionen treffen auf sinkende Nachfrage: Der Schweizer Immobilienmarkt steuert 2026 auf eine Phase der Konsolidierung zu.

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Nachfrage nach Wohnungen in der Schweiz geht gemäss einer Analyse 2026 zurück.
  • Gleichzeitig ziehen die Bauinvestitionen nach jahrelanger Flaute wieder an, mit einem prognostizierten Plus von 5,3 Prozent für 2026.
  • Während Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen teurer werden, sinken die Mieten für Büros leicht und die Preisdynamik bei Wohnimmobilien schwächt sich insgesamt ab.

Der Schweizer Immobilienmarkt steht 2026 vor einer Konsolidierungsphase. Laut einer neuen Studie wird die Nachfrage nach Wohnungen voraussichtlich abnehmen, während die Bautätigkeit nach langer Flaute wieder anzieht.

Derzeit suchen weniger Einzelpersonen eine eigene Wohnung, wie aus dem am Montag veröffentlichten «Immo-Monitoring» von Wüest Partner hervorgeht. Grund dafür sind das fehlende Angebot und die hohen Mieten. Viele bleiben daher länger im Elternhaus oder in WGs.

Konkret sind im Jahr 2024 rund 22’400 neue Einpersonenhaushalte entstanden. Im Jahr 2021 waren es 35’500 gewesen.

Dazu kommt eine Abkühlung am Arbeitsmarkt. Im laufenden Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten laut der Studie kaum und lag auf dem tiefsten Stand seit der Pandemie. Folglich nimmt auch die «Zusatznachfrage» nach Wohnraum ab, etwa von zugezogenen Arbeitskräften.

Teurere Einfamilienhäuser, günstigere Büros

Bei den Preisen erwartet die Immobilienberatungsfirma im kommenden Jahr eine moderate Entwicklung: Die Angebotsmieten dürften sich um 0,7 Prozent verteuern, die Bestandesmieten um 0,8 Prozent sinken.

Teurer werden wohl weiterhin Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, und zwar um 2,8 Prozent respektive 3,1 Prozent. Allerdings schwäche sich auch dort die Dynamik ab.

Die Angebotsmieten für Büroflächen dürften 2026 leicht zurückgehen (-0,6 Prozent). Nach wie vor gefragt sind aber hochwertige, bezugsfertige Flächen an guten Lagen.

Erholung im Baumarkt

Schliesslich steigen gemäss der Studie nach sieben Jahren die Bauinvestitionen wieder: Für 2026 geht Wüest Partner von einem Plus von 5,3 Prozent aus.

Die baldige Abschaffung des Eigenmietwerts dürfte Renovationen ankurbeln. Diese wird 2028 oder 2029 erwartet. Auch Investitionen in Neubauten dürften 2026 wieder zunehmen, vor allem im Bereich der Mehrfamilienhäuser.

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Die Nachfrage nach Immobilien dürfte im kommenden Jahr nachlassen.

Symbolbild: Keystone

Steigende Bauinvestitionen treffen auf sinkende Nachfrage: Der Schweizer Immobilienmarkt steuert 2026 auf eine Phase der Konsolidierung zu.

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Nachfrage nach Wohnungen in der Schweiz geht gemäss einer Analyse 2026 zurück.
  • Gleichzeitig ziehen die Bauinvestitionen nach jahrelanger Flaute wieder an, mit einem prognostizierten Plus von 5,3 Prozent für 2026.
  • Während Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen teurer werden, sinken die Mieten für Büros leicht und die Preisdynamik bei Wohnimmobilien schwächt sich insgesamt ab.

Der Schweizer Immobilienmarkt steht 2026 vor einer Konsolidierungsphase. Laut einer neuen Studie wird die Nachfrage nach Wohnungen voraussichtlich abnehmen, während die Bautätigkeit nach langer Flaute wieder anzieht.

Derzeit suchen weniger Einzelpersonen eine eigene Wohnung, wie aus dem am Montag veröffentlichten «Immo-Monitoring» von Wüest Partner hervorgeht. Grund dafür sind das fehlende Angebot und die hohen Mieten. Viele bleiben daher länger im Elternhaus oder in WGs.

Konkret sind im Jahr 2024 rund 22’400 neue Einpersonenhaushalte entstanden. Im Jahr 2021 waren es 35’500 gewesen.

Dazu kommt eine Abkühlung am Arbeitsmarkt. Im laufenden Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten laut der Studie kaum und lag auf dem tiefsten Stand seit der Pandemie. Folglich nimmt auch die «Zusatznachfrage» nach Wohnraum ab, etwa von zugezogenen Arbeitskräften.

Teurere Einfamilienhäuser, günstigere Büros

Bei den Preisen erwartet die Immobilienberatungsfirma im kommenden Jahr eine moderate Entwicklung: Die Angebotsmieten dürften sich um 0,7 Prozent verteuern, die Bestandesmieten um 0,8 Prozent sinken.

Teurer werden wohl weiterhin Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, und zwar um 2,8 Prozent respektive 3,1 Prozent. Allerdings schwäche sich auch dort die Dynamik ab.

Die Angebotsmieten für Büroflächen dürften 2026 leicht zurückgehen (-0,6 Prozent). Nach wie vor gefragt sind aber hochwertige, bezugsfertige Flächen an guten Lagen.

Erholung im Baumarkt

Schliesslich steigen gemäss der Studie nach sieben Jahren die Bauinvestitionen wieder: Für 2026 geht Wüest Partner von einem Plus von 5,3 Prozent aus.

Die baldige Abschaffung des Eigenmietwerts dürfte Renovationen ankurbeln. Diese wird 2028 oder 2029 erwartet. Auch Investitionen in Neubauten dürften 2026 wieder zunehmen, vor allem im Bereich der Mehrfamilienhäuser.

Quelle: www.bluewin.ch

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Immobilienexperte Jörg Schläpfer: «Besonders beliebt ist weiterhin das Segment der Mietwohnungen»

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Quelle: www.fuw.ch

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Hypothekarzinsen nach SNB-Zinsentscheid leicht gesunken


Die Zinsen für Hypotheken in der Schweiz haben sich im dritten Quartal 2025 ganz leicht nach unten bewegt.

Nach dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), ihren Zinssenkungszyklus zu beenden, zeigt sich der Hypothekarmarkt weitgehend stabil. Im September hatte die SNB, wie im Vorfeld von den Marktteilnehmenden erwartet, den Leitzins bei 0 Prozent belassen.

Deshalb habe es auch keine grossen Veränderungen bei den Hypothekenzinsen gegeben, hält Comparis in seinem am Donnerstag veröffentlichten Hypothekenbarometer fest.

Demnach kosteten zehnjährige Festhypotheken per Ende September 1,3 bis 1,8 Prozent. Im zweiten Quartal hatten sich deren Sätze zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent bewegt. Fünfjährige Festhypotheken wurden unverändert für 1,0 bis 1,5 Prozent angeboten.

Günstigere Saron-Hypthoheken und stabile Richtsätze

Gleichzeitig waren Saron-Hypotheken zuletzt mit 0,7 bis 1,2 Prozent nochmals etwas günstiger – Ende Juni hatten sie im Durchschnitt noch bei 0,9 bis 1,2 Prozent gelegen.

Der Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken lag Ende September bei etwa um die gleiche Zeit bei 1,68 Prozent und damit 0,09 Prozentpunkte tiefer. Für fünfjährige Festhypotheken war der Richtsatz mit 1,39 Prozent ähnlich hoch wie Ende Juni mit 1,40 Prozent.

Hintergrund für den leichten Abwärtstrend seien die weiter gesunkenen Kapitalmarktzinsen. Die Rendite für zehnjährige Bundesobligationen lag Ende September mit 0,20 Prozent um 0,21 Prozentpunkte tiefer als Ende Juni. Im Vergleich hatte die Rendite zu Beginn des Jahres bei etwa um die gleiche Zeit bei rund einem Viertel gelegen.

Stabilität trotz geopolitischer Spannungen

«Trotz aller Turbulenzen um die Zollpolitik der USA und den zunehmenden geopolitischen Spannungen hat sich der Schweizer Hypothekarmarkt unbeeindruckt gezeigt», wird Comparis-Experte Dirk Renkert in der Mitteilung zitiert.

In der aktuellen Situation sei zudem nicht zu erwarten, dass die Hypothekarzinsen noch weiter deutlich fielen. Bei der Wahl der Laufzeiten waren Festhypotheken mit zehn Jahren und mehr am gefragtesten – sie machten rund ein Drittel aller Abschlüsse aus.

Gleichzeitig zeigte sich eine leichte Verschiebung in Richtung mittelfristiger Festhypotheken zu Lasten von Saron-Hypotheken.

Verschiebung der Laufzeiten und sinkende Attraktivität von Saron-Hypotheken

Hypotheken mit Laufzeiten von vier bis sieben Jahren haben rund ein Drittel aller Abschlüsse ausgemacht. In den ersten beiden Quartalen sei es noch jeder Vierte gewesen.

Der Anteil von Hypotheken mit bis zu drei Jahren Laufzeit ist dagegen leicht gesunken und lag bei 18 Prozent nach 20 Prozent im Vorquartal. Derjenige der Saron-Hypotheken büsste gar gut ein Drittel ein und betrug zirka sieben Prozent aller Abschlüsse.

«Die Attraktivität von Saron-Hypotheken hat sich etwas abgeschwächt, da die Anbieter höhere Margen verlangten», erklärte Renkert. Zudem suchten Hypothekarnehmende im aktuellen Umfeld wieder mehr Planbarkeit.



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Intershop-Aktie: Starker Anstieg trotz Gewerbeimmobilien

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Der Reingewinn stieg im ersten Halbjahr auf 175,9 Millionen Franken. Im Vorjahreszeitraum waren es 52,7 Millionen Franken. Für den Anstieg waren insbesondere Neubewertungen von Immobilien verantwortlich. Der Wert der Rendite- und Entwicklungsliegenschaften von Intershop, die sich überwiegend im Raum Zürich befinden, beträgt 1,8 Milliarden Franken. Der Nettoliegenschaftsertrag stieg um 7,4 Prozent auf 39,5 Millionen Franken. Insgesamt will Intershop in den nächsten Jahren rund 525 Millionen Franken investieren.

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Der Reingewinn stieg im ersten Halbjahr auf 175,9 Millionen Franken. Im Vorjahreszeitraum waren es 52,7 Millionen Franken. Für den Anstieg waren insbesondere Neubewertungen von Immobilien verantwortlich. Der Wert der Rendite- und Entwicklungsliegenschaften von Intershop, die sich überwiegend im Raum Zürich befinden, beträgt 1,8 Milliarden Franken. Der Nettoliegenschaftsertrag stieg um 7,4 Prozent auf 39,5 Millionen Franken. Insgesamt will Intershop in den nächsten Jahren rund 525 Millionen Franken investieren.

Quelle: www.bilanz.ch

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Schweizer Büroimmobilien: Trotz US-Zöllen robust

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Quelle: www.fuw.ch

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Eigenmietwert: Lohnt sich jetzt die Amortisation der Hypothek?

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Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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«Vom Kredit zur Klimawirkung: Drei Hebel für mehr Nachhaltigkeit» | Advertorials | Services


«Die Zurich Invest AG verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die auf drei zentralen Prinzipien basiert: ESG-Integration, Impact Investing und gemeinsamer Fortschritt. Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf Massnahmen für den Klimaschutz, über alle Anlageklassen hinweg», schreibt Dr. Marvin Simoni, Leiter Hypotheken Schweiz bei der Zurich Invest AG.

2050 gestrandet: Das Risiko bei ausbleibender Dekarbonisierung

Mit den aktuellen CO₂-Gesetzgebungen verfolgt die Schweiz ehrgeizige Klimaziele. Der Gebäudesektor bietet viel Potenzial, um Emissionen zu senken. Doch es ist anspruchsvoll, den CO₂-Fussabdruck eines Hypothekenportfolios zu steuern: Eigentümerinnen und Eigentümer entscheiden selbst über Sanierungsmassnahmen. Die Sanierungsbereitschaft hängt stark von regulatorischen Vorgaben, finanziellen Anreizen sowie individuellen Entscheidungen ab. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass Immobilien mit unzureichender Energieeffizienz an Marktwert verlieren.

Diese Gefahr ist reell: Spätestens bis 2050 müssen Hypothekenportfolios die zulässigen Emissionsgrenzwerte einhalten – gemäss dem 1,5 Grad-Ziel des CRREM. Ist das nicht der Fall, würden die Portfolios als «gestrandet» gelten. Das würde erhebliche Risiken bergen für die Performance, die Besicherungsbonität der Pfandliegenschaften und die regulatorische Konformität.

Zur Bewältigung der Klimarisiken in den Schweizer Hypothekenanlagen hat Zurich Invest einen dreistufigen Massnahmenplan entwickelt. So wird Nachhaltigkeit direkt im Portfolio verankert:

  1. CO₂-Portfolioanalyse für mehr Transparenz

Im November 2024 wurde erstmals das gesamte Hypothekenportfolio hinsichtlich CO₂-Emissionen und energetischem Zustand analysiert. Grundlage waren öffentlich zugängliche Gebäudedaten sowie interne Hypothekeninformationen. Diese Analyse hat Transparenz bezüglich des ökologischen Fussabdrucks der finanzierten Liegenschaften geschaffen. Sie bildet die Basis, um das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele zu messen. Ausserdem lassen sich so Risiken und Potenziale identifizieren.

  1. Sanierungsrechner für Kreditnehmer

Zur aktiven Förderung energetischer Sanierungen stellt Zurich Invest ihren Kreditnehmern bei jeder Produktfälligkeit einen individuellen Sanierungsplan zur Verfügung. Dieser wird mit einem digitalen Tool von Wüest Partner erstellt und bildet das Herzstück eines wirkungsorientierten Engagements: Die Zurich Invest AG begleitet ihre Kundinnen und Kunden gezielt auf dem Weg zu klimafreundlicheren Liegenschaften.

Der Plan zeigt die aktuellen CO₂-Emissionen, prognostiziert deren Reduktion infolge von Sanierungsmassnahmen über die Zeit und macht sichtbar, wann Schwellenwerte unterschritten und bessere Energieeffizienzklassen erreicht werden. Zusätzlich werden Wärmebedarf, Fördergelder und Steuerersparnisse ausgewiesen. So entsteht ein ganzheitlicher Überblick, der Investitionsentscheidungen erleichtert und die Nachhaltigkeit sowie den Werterhalt des Portfolios stärkt.

  1. Hypotheken-Vorteile für energieeffiziente Liegenschaften

Ab Januar 2026 profitieren Hypothekarschuldnerinnen und -schuldner von einem finanziellen Vorteil, wenn ihre Liegenschaften der Energieeffizienzklasse A bis C entsprechen. So entstehen starke Anreize für energetische Verbesserungen, unabhängig von Laufzeit oder Hypothekenmodell. Die Kriterien basieren auf dem Wüest Partner Refurb-Standard, der bereits für die Portfoliobewertung verwendet wird.

Mit diesem Massnahmenplan geht die Zurich Invest AG über klassische ESG-Integration hinaus: Sie schafft konkrete Anreize und fördert aktiv Massnahmen für den Klimaschutz.



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Die 15 eigenartigsten Häuser der Schweiz

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
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Wer träumt nicht manchmal davon, ganz anders zu leben als alle anderen – beispielsweise in einem Baumhaus?


swissinfo.ch

Die meisten Menschen in der Schweiz wohnen ganz normal – in einer Mietwohnung oder einem Einfamilienhaus. Doch manche leben spektakulär: in Höhlen, Bunkern oder unter einem goldenen Dach.

Alles in allem leben Schweizerinnen und Schweizer also recht gewöhnlich. Aber nicht alle: Wir haben für Sie die eigenartigsten Behausungen der Schweiz zusammengetragen:

1. Wohnen im Berg


Die Villa Vals ist in den Hang hinein gebaut.


Iwan Baan/SeARCH icw CMA

Die Architekten dieser VillaExterner Link in der Nähe von Vals (GR) wollten die schöne Berglandschaft unberührt lassen. Sie bauten das Betonhaus daher komplett in den Berg hinein.

Nur eine runde Glasfassade ist von aussen sichtbar, die auf eine 60 m2 grosse Terrasse mündet. Zur Villa gelangt man durch einen unterirdischen Tunnel, der von einem nahe gelegenen Bündner Holzhaus durch den Berg führt.

Die 2009 fertiggestellte Villa umfasst 160 m2 und wird aktuell als Hotel genutzt. Es gibt Platz für 10 PersonenExterner Link.

2. Wohnen in der Autobahnraststätte


Im «Fressbalken» in Würenlos hat es auch eine Wohnung.


RDB

Im westlich von Zürich gelegenen Würenlos im Kanton Aargau erstreckt sich die älteste Autobahnraststätte der Schweiz (Baujahr 1972) über die Autobahn.

Im Volksmund wird sie «Fressbalken» genannt, da sich darin nebst 19 Läden und zwei Tankstellen auch Restaurants befinden. Weniger bekannt dürfte sein, dass zuoberst im «Fressbalken» auch eine 4,5-ZimmerwohnungExterner Link mit Terrasse vermietet wird.

3. Wohnen auf 8m2 neben den Bahngeleisen


Über ein Jahr lebte ein Paar in diesem Häuschen. Heute ist es eine öffentliche Bibliothek.


Corinne Glanzmann/Neue Luzerner Zeitung

Dieses acht Quadratmeter grosse Haus in Luzern ist eigentlich nicht zum Wohnen gedacht. Bis in die 1970-er Jahre sass darin tagsüber ein Bahnwärter, um die Barriere manuell zu bedienen. Trotzdem lebte dort vor einigen Jahren ein Paar unbemerktExterner Link und relativ komfortabel mit Strom, fliessendem Wasser und einem WC, bevor es vertrieben wurde.

Für das denkmalgeschützte Häuschen interessieren sich viele potenzielle Mieter. Doch die Zentralbahn und die Schweizerischen Bundesbahnen SBB (Eigentümer von Haus beziehungsweise Boden) vermieten das Bahnwärterhäuschen nicht, sondern stellten es einem Gärtnerverein als Abstellkammer zur Verfügung. Heute beherbergt es die BücherhalleExterner Link; eine kleine Bibliothek, in der Bücher getauscht werden können.

4. Ein Märchenhaus? Nein!


Ein anthroposophisch gestaltetes Haus in der Nachbarschaft zum Goetheanum.


Keystone

Auf dem Hügel im solothurnischen Dornach nahe der Stadt Basel haben auffallend viele Wohnhäuser abgerundete Ecken und asymmetrische Dächer.

Die märchenhaft wirkende Architektur ist auf das GoetheanumExterner Link zurückzuführen, das auf dem Hügel thront. Der Sitz der Anthroposophischen Gesellschaft wurde in den 1920-er Jahren nach Plänen von Rudolf Steiner (1861-1925) errichtet, über 170 weitere anthroposophische GebäudeExterner Link folgten.

In der anthroposophischen Architektur sollen Häuser der Natur nachempfunden sein und natürliche Baumaterialien wie Holz verwendet werden.

5. Wohnen wie die Pfahlbauer


Im Hotel Palafitte in Neuenburg schlafen Gäste über dem See.


AFP

Im Rahmen der Schweizerischen Nationalausstellung 2002 (Expo 02) wurden in Neuenburg (NE) Pavillons auf Stelzen in den See gebaut. Damit wollte man die PfahlbautenExterner Link imitieren, wie man sie sich zur Zeit der Romantik vorstellte.

Heute werden die Pavillons in Neuenburg als LuxushotelExterner Link (Fünf Sterne) genutzt.

6. Wohnen in der Erde


Ein Erdhaus in Untersiggenthal AG.


AURA Fotoagentur

Der bekannte Schweizer Schauspieler Walter Andreas Müller aus Madetswil (Zürcher Oberland) hat eines, und in Dietikon (ZH) gibt es gar eine ganze Siedlung: ErdhäuserExterner Link erregen in der Schweiz grosse Aufmerksamkeit.

Das Haus wird dabei in die Erde gebaut, so dass die Erde vor Kälte, Regen und Wind schützt. Die von Pflanzen bewachsenen Dächer sind in der Regel begehbar.

7. Das kleinste Haus der Schweiz


Das kleinste Haus der Stadt Winterthur im Kanton Zürich.


Marc Dahinden/Landbote

Welches ist das kleinste bewohnte Haus der Schweiz? Wir wissen es nicht.

Aber dieses hier liegt nicht schlecht im Rennen: Ein Wohnhaus in Winterthur aus dem Jahr 1810 mit 33 m2 Wohnfläche und 11 m2 Garten.

8. Wohnen im Bunker


Ein ehemaliger Artilleriebunker auf dem St. Gotthardpass wurde in ein Hotel umfunktioniert.


Reuters

Hier wohnten Schweizer nicht ganz freiwillig: Während des Zweiten Weltkriegs mussten Soldaten in diesem Artilleriebunker unter dem Gotthardpass in Airolo (Tessin) Aktivdienst leisten.

Heute ist «la ClaustraExterner Link» (das Kloster) ein «Seminar-Erlebnishotel» mit Restaurant, Wellnessbereich und Bibliothek. Die Räume auf 2’050 m.ü.M. sind klimatisiert, es gibt fliessend Wasser und Toiletten.

Trotzdem bleibt das «Höhlenfeeling» erhalten: Angeblich kann man in den fensterlosen Katakomben Moder riechen und Niesel kondensieren sehen.

9. Wohnen unter goldenem Dach


Dieses Haus im solothurnischen Olten hat ein goldenes Dach – zum Ärger von Behörden und Nachbarschaft.


SRF

Wer im Zug an Olten im Kanton Solothurn vorbeifährt, sieht ein goldenes Dach am Fluss glitzern. Das 2009 erstellte Haus ist in der ganzen Schweiz bekanntExterner Link.

Nach einem aufsehenerregenden Rechtsstreit hat das Bundesgericht als letzte Instanz entschieden, dass das Dach nicht so goldig glänzen darf. Es wurde unterdessen mattiert. Die auffällige Dachlukarne war ebenfalls Teil des Streits, sie musste verkleinert werdenExterner Link.

10. Wohnen in der Höhle


Im unteren Teil der Felswand ist der Eingang zum Haus sichtbar, links die Spur der Standseilbahn.


SWI swissinfo.ch

Im Krauchthal (BE) wurden Holzhäuser im lokalen Bauernhausstil direkt in zwei Felshöhlen hinein gebaut. Die Höhlen sind seit Langem bewohnt, ein erstes «Baugesuch» für ein Haus in der Höhle wurde im Jahr 1565 gestellt.

Die FelsenwohnungenExterner Link sind so bekannt, dass der Schweizer Schriftsteller Jeremias Gotthelf (1797-1854) sie in einer seiner ErzählungenExterner Link erwähnte.

Erreichbar sind die Wohnungen nur über einen Wanderweg oder mit einer Standseilbahn.

11. Wohnen in einer ehemaligen Kirche


Diese alte Kapelle in Teufen AR wurde zu einem Wohnhaus umgebaut.


Markus Bertschi

In der Schweiz gehen immer weniger Leute in die Kirche. Die Folge: Leerstehende Kirchen werden verkauft und zu Wohnhäusern umgebaut. Familie Koller zum Beispiel wohnt in Teufen AR in einer ehemaligen methodistischen Kapelle mit Baujahr 1908.

Doch eine Umnutzung einer Kirche zu Wohnraum ist ein schwieriger Prozess, wie dieser Beitrag der Sendung 10 vor 10 aus RorschachExterner Link zeigt.

12. Wohnen am Abgrund


Das Berggasthaus Aescher im Kanton Appenzell-Innerrhoden.


Keystone

Spätestens, seitdem dieses Haus das Cover eines Buchs von «National Geographic» über die schönsten Reiseziele zierte, ist der Berggasthof Aescher weltberühmtExterner Link.

Das Haus wurde 1846 unter den Fels gebaut und seither mehrmals renoviert. Hier finden Sie ein VideoExterner Link von Appenzellerland Tourismus, dass die einmalige Lage des Aeschers zeigt.

13. Wohnen im Schloss


Das «Château de Bavois» steht zurzeit zum Verkauf.


swisscastles.ch

Dieses Märchenschloss aus dem 19. Jahrhundert wurde im Jahr 2018 versteigertExterner Link. Es befindet sich in Bavois (Waadt) zwischen Lausanne und Yverdon.

Es umfasst ein Grundstück von 28’457 m2, 18 Zimmer und einen Swimming-Pool.

14. Wohnen auf der Brücke


Eines der vier Zollhäuser auf der Nydeggbrücke in Bern.


swissinfo.ch

Die vier Pavillons auf der Nydeggbrücke wurden 1843 gebaut, um von Durchreisenden Zölle einzuziehen. Nur zehn Jahre später wurden die Brückenzölle abgeschafft und die Zollhäuser verloren ihren Zweck.

Sie wurden daher teilweise als Wohnungen vermietet – in einer können Hotelgäste übernachtenExterner Link.

15. Wohnen im Wolkenkratzer


In Chavannes-Près-Renens (Waadt) wird bald ein bewaldetes Hochhaus gebaut.


Stefano Boeri Architetti

Das bewaldete HochhausExterner Link von Chavannes-près-Renens in der Nähe von Lausanne rückt nach über einer Dekade Hin und Her in greifbare Nähe. Weil das Projekt umstritten war, konnten sich die Stimmberechtigten der Gemeinde 2014 zu dem aussergewöhnlichen Wald-Wolkenkratzer äussern – über 60 Prozent stimmten zu.

Doch 140 Einsprachen von Privatpersonen und Umweltverbänden haben das Projekt jahrelang verzögert. Im Sommer 2025 wurde schliesslich die Baubewilligung erteiltExterner Link.

Der Architekt Stefano BoeriExterner Link hat in Mailand zwei ähnliche TürmeExterner Link verwirklicht.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
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Wer träumt nicht manchmal davon, ganz anders zu leben als alle anderen – beispielsweise in einem Baumhaus?


swissinfo.ch

Die meisten Menschen in der Schweiz wohnen ganz normal – in einer Mietwohnung oder einem Einfamilienhaus. Doch manche leben spektakulär: in Höhlen, Bunkern oder unter einem goldenen Dach.

Alles in allem leben Schweizerinnen und Schweizer also recht gewöhnlich. Aber nicht alle: Wir haben für Sie die eigenartigsten Behausungen der Schweiz zusammengetragen:

1. Wohnen im Berg


Die Villa Vals ist in den Hang hinein gebaut.


Iwan Baan/SeARCH icw CMA

Die Architekten dieser VillaExterner Link in der Nähe von Vals (GR) wollten die schöne Berglandschaft unberührt lassen. Sie bauten das Betonhaus daher komplett in den Berg hinein.

Nur eine runde Glasfassade ist von aussen sichtbar, die auf eine 60 m2 grosse Terrasse mündet. Zur Villa gelangt man durch einen unterirdischen Tunnel, der von einem nahe gelegenen Bündner Holzhaus durch den Berg führt.

Die 2009 fertiggestellte Villa umfasst 160 m2 und wird aktuell als Hotel genutzt. Es gibt Platz für 10 PersonenExterner Link.

2. Wohnen in der Autobahnraststätte


Im «Fressbalken» in Würenlos hat es auch eine Wohnung.


RDB

Im westlich von Zürich gelegenen Würenlos im Kanton Aargau erstreckt sich die älteste Autobahnraststätte der Schweiz (Baujahr 1972) über die Autobahn.

Im Volksmund wird sie «Fressbalken» genannt, da sich darin nebst 19 Läden und zwei Tankstellen auch Restaurants befinden. Weniger bekannt dürfte sein, dass zuoberst im «Fressbalken» auch eine 4,5-ZimmerwohnungExterner Link mit Terrasse vermietet wird.

3. Wohnen auf 8m2 neben den Bahngeleisen


Über ein Jahr lebte ein Paar in diesem Häuschen. Heute ist es eine öffentliche Bibliothek.


Corinne Glanzmann/Neue Luzerner Zeitung

Dieses acht Quadratmeter grosse Haus in Luzern ist eigentlich nicht zum Wohnen gedacht. Bis in die 1970-er Jahre sass darin tagsüber ein Bahnwärter, um die Barriere manuell zu bedienen. Trotzdem lebte dort vor einigen Jahren ein Paar unbemerktExterner Link und relativ komfortabel mit Strom, fliessendem Wasser und einem WC, bevor es vertrieben wurde.

Für das denkmalgeschützte Häuschen interessieren sich viele potenzielle Mieter. Doch die Zentralbahn und die Schweizerischen Bundesbahnen SBB (Eigentümer von Haus beziehungsweise Boden) vermieten das Bahnwärterhäuschen nicht, sondern stellten es einem Gärtnerverein als Abstellkammer zur Verfügung. Heute beherbergt es die BücherhalleExterner Link; eine kleine Bibliothek, in der Bücher getauscht werden können.

4. Ein Märchenhaus? Nein!


Ein anthroposophisch gestaltetes Haus in der Nachbarschaft zum Goetheanum.


Keystone

Auf dem Hügel im solothurnischen Dornach nahe der Stadt Basel haben auffallend viele Wohnhäuser abgerundete Ecken und asymmetrische Dächer.

Die märchenhaft wirkende Architektur ist auf das GoetheanumExterner Link zurückzuführen, das auf dem Hügel thront. Der Sitz der Anthroposophischen Gesellschaft wurde in den 1920-er Jahren nach Plänen von Rudolf Steiner (1861-1925) errichtet, über 170 weitere anthroposophische GebäudeExterner Link folgten.

In der anthroposophischen Architektur sollen Häuser der Natur nachempfunden sein und natürliche Baumaterialien wie Holz verwendet werden.

5. Wohnen wie die Pfahlbauer


Im Hotel Palafitte in Neuenburg schlafen Gäste über dem See.


AFP

Im Rahmen der Schweizerischen Nationalausstellung 2002 (Expo 02) wurden in Neuenburg (NE) Pavillons auf Stelzen in den See gebaut. Damit wollte man die PfahlbautenExterner Link imitieren, wie man sie sich zur Zeit der Romantik vorstellte.

Heute werden die Pavillons in Neuenburg als LuxushotelExterner Link (Fünf Sterne) genutzt.

6. Wohnen in der Erde


Ein Erdhaus in Untersiggenthal AG.


AURA Fotoagentur

Der bekannte Schweizer Schauspieler Walter Andreas Müller aus Madetswil (Zürcher Oberland) hat eines, und in Dietikon (ZH) gibt es gar eine ganze Siedlung: ErdhäuserExterner Link erregen in der Schweiz grosse Aufmerksamkeit.

Das Haus wird dabei in die Erde gebaut, so dass die Erde vor Kälte, Regen und Wind schützt. Die von Pflanzen bewachsenen Dächer sind in der Regel begehbar.

7. Das kleinste Haus der Schweiz


Das kleinste Haus der Stadt Winterthur im Kanton Zürich.


Marc Dahinden/Landbote

Welches ist das kleinste bewohnte Haus der Schweiz? Wir wissen es nicht.

Aber dieses hier liegt nicht schlecht im Rennen: Ein Wohnhaus in Winterthur aus dem Jahr 1810 mit 33 m2 Wohnfläche und 11 m2 Garten.

8. Wohnen im Bunker


Ein ehemaliger Artilleriebunker auf dem St. Gotthardpass wurde in ein Hotel umfunktioniert.


Reuters

Hier wohnten Schweizer nicht ganz freiwillig: Während des Zweiten Weltkriegs mussten Soldaten in diesem Artilleriebunker unter dem Gotthardpass in Airolo (Tessin) Aktivdienst leisten.

Heute ist «la ClaustraExterner Link» (das Kloster) ein «Seminar-Erlebnishotel» mit Restaurant, Wellnessbereich und Bibliothek. Die Räume auf 2’050 m.ü.M. sind klimatisiert, es gibt fliessend Wasser und Toiletten.

Trotzdem bleibt das «Höhlenfeeling» erhalten: Angeblich kann man in den fensterlosen Katakomben Moder riechen und Niesel kondensieren sehen.

9. Wohnen unter goldenem Dach


Dieses Haus im solothurnischen Olten hat ein goldenes Dach – zum Ärger von Behörden und Nachbarschaft.


SRF

Wer im Zug an Olten im Kanton Solothurn vorbeifährt, sieht ein goldenes Dach am Fluss glitzern. Das 2009 erstellte Haus ist in der ganzen Schweiz bekanntExterner Link.

Nach einem aufsehenerregenden Rechtsstreit hat das Bundesgericht als letzte Instanz entschieden, dass das Dach nicht so goldig glänzen darf. Es wurde unterdessen mattiert. Die auffällige Dachlukarne war ebenfalls Teil des Streits, sie musste verkleinert werdenExterner Link.

10. Wohnen in der Höhle


Im unteren Teil der Felswand ist der Eingang zum Haus sichtbar, links die Spur der Standseilbahn.


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Im Krauchthal (BE) wurden Holzhäuser im lokalen Bauernhausstil direkt in zwei Felshöhlen hinein gebaut. Die Höhlen sind seit Langem bewohnt, ein erstes «Baugesuch» für ein Haus in der Höhle wurde im Jahr 1565 gestellt.

Die FelsenwohnungenExterner Link sind so bekannt, dass der Schweizer Schriftsteller Jeremias Gotthelf (1797-1854) sie in einer seiner ErzählungenExterner Link erwähnte.

Erreichbar sind die Wohnungen nur über einen Wanderweg oder mit einer Standseilbahn.

11. Wohnen in einer ehemaligen Kirche


Diese alte Kapelle in Teufen AR wurde zu einem Wohnhaus umgebaut.


Markus Bertschi

In der Schweiz gehen immer weniger Leute in die Kirche. Die Folge: Leerstehende Kirchen werden verkauft und zu Wohnhäusern umgebaut. Familie Koller zum Beispiel wohnt in Teufen AR in einer ehemaligen methodistischen Kapelle mit Baujahr 1908.

Doch eine Umnutzung einer Kirche zu Wohnraum ist ein schwieriger Prozess, wie dieser Beitrag der Sendung 10 vor 10 aus RorschachExterner Link zeigt.

12. Wohnen am Abgrund


Das Berggasthaus Aescher im Kanton Appenzell-Innerrhoden.


Keystone

Spätestens, seitdem dieses Haus das Cover eines Buchs von «National Geographic» über die schönsten Reiseziele zierte, ist der Berggasthof Aescher weltberühmtExterner Link.

Das Haus wurde 1846 unter den Fels gebaut und seither mehrmals renoviert. Hier finden Sie ein VideoExterner Link von Appenzellerland Tourismus, dass die einmalige Lage des Aeschers zeigt.

13. Wohnen im Schloss


Das «Château de Bavois» steht zurzeit zum Verkauf.


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Dieses Märchenschloss aus dem 19. Jahrhundert wurde im Jahr 2018 versteigertExterner Link. Es befindet sich in Bavois (Waadt) zwischen Lausanne und Yverdon.

Es umfasst ein Grundstück von 28’457 m2, 18 Zimmer und einen Swimming-Pool.

14. Wohnen auf der Brücke


Eines der vier Zollhäuser auf der Nydeggbrücke in Bern.


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Die vier Pavillons auf der Nydeggbrücke wurden 1843 gebaut, um von Durchreisenden Zölle einzuziehen. Nur zehn Jahre später wurden die Brückenzölle abgeschafft und die Zollhäuser verloren ihren Zweck.

Sie wurden daher teilweise als Wohnungen vermietet – in einer können Hotelgäste übernachtenExterner Link.

15. Wohnen im Wolkenkratzer


In Chavannes-Près-Renens (Waadt) wird bald ein bewaldetes Hochhaus gebaut.


Stefano Boeri Architetti

Das bewaldete HochhausExterner Link von Chavannes-près-Renens in der Nähe von Lausanne rückt nach über einer Dekade Hin und Her in greifbare Nähe. Weil das Projekt umstritten war, konnten sich die Stimmberechtigten der Gemeinde 2014 zu dem aussergewöhnlichen Wald-Wolkenkratzer äussern – über 60 Prozent stimmten zu.

Doch 140 Einsprachen von Privatpersonen und Umweltverbänden haben das Projekt jahrelang verzögert. Im Sommer 2025 wurde schliesslich die Baubewilligung erteiltExterner Link.

Der Architekt Stefano BoeriExterner Link hat in Mailand zwei ähnliche TürmeExterner Link verwirklicht.

Quelle: www.swissinfo.ch

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Hypothekarzinsen preisen weitere Leitzinssenkungen ein

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Hypothekarzinsen preisen weitere Leitzinssenkungen ein

Die publizierten Referenzzinsen für zehnjährige Festhypotheken lagen per 6. Dezember bei 1,55 Prozent, schreibt das Vergleichsportal Comparis in seiner jüngsten Zinsprognose. Ende September lag der Richtsatz noch bei 1,81 Prozent.

Verglichen mit Anfang Jahr seien die Sätze für zehnjährige um 0,71 Prozentpunkte gefallen.

Comparis erfasst dabei die von rund 30 Hypothekarinstituten veröffentlichten Durchschnittszinsen. Demnach sind auch die Refinanzierungskosten der Banken gefallen. Der Zehnjahres-Swap sei seit Jahresbeginn um 0,83 Prozentpunkte auf 0,33 Prozent gefallen. Gleichzeitig ging die Rendite für 10-jährige Bundesobligationen um 0,44 Prozentpunkte auf 0,24 Prozent zurück.

Inflation sinkt schneller als erwartet

«Die Inflation entwickelt sich doch schneller zurück, als zunächst erwartet worden war», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert. «In den stark gefallenen Richtzinsen sind weitere Leitzinssenkungen bereits enthalten.» Bis Ende Juni nächstes Jahr sei mit einer Seitwärtsbewegung der Richtsätze bei den mittel- und langfristigen Festhypotheken zu rechnen.

Auch die Sätze für kürzere Laufzeiten seien in den vergangenen sechs Monaten stetig gefallen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte den Leitzins seit März in drei Schritten jeweils um 25 Basispunkten auf noch 1 Prozent gesenkt. «Die stark gefallenen Richtzinsen für Festhypotheken deuten darauf hin, dass die SNB ihren Zinssenkungszyklus fortsetzt», heisst es weiter. «In den aktuellen Preisen sind bereits mindestens zwei weitere Zinssenkungen enthalten.» Die nächste Zinsentscheidung steht am Donnerstag an.

Die Prognose der Experten sieht die Richtzinsen per Ende Juni 2025 in einer Bandbreite von 1,45 bis 1,65 Prozent. Für fünfjährige Hypotheken werden zwischen 1,30 und 1,45 Prozent erwartet, verglichen mit dem derzeitigen Richtsatz von 1,40 Prozent.

Druck auf Referenzzinssatz

Auch der hypothekarische Referenzzins für Wohnungsmieten werde im kommenden Jahr sinken, schreibt Comparis. Im Dezember war der Durchschnittssatz noch knapp innerhalb der Spanne für den Referenzzins von 1,75 Prozent geblieben.

«Die teils markanten Erhöhungen der Bestandsmieten aus den beiden Erhöhungen des Referenzzinssatzes haben sich nur in sehr bescheidenem Umfang auf die Inflation ausgewirkt», sagt der Experte. Daher sei auch nur mit geringen Inflationseffekten zu rechnen, wenn die Mieter im Nachgang einer Senkung des Referenzsatzes Ansprüche geltend machen.

Höhere Mieten aufgrund der Angebotsknappheit treffen jedoch vor allem Neumieterinnen und Neumieter. «Die insgesamt steigenden Mieten sind und bleiben auch in Zukunft ein bedeutender Inflationstreiber.»


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Hypothekarzinsen preisen weitere Leitzinssenkungen ein

Die publizierten Referenzzinsen für zehnjährige Festhypotheken lagen per 6. Dezember bei 1,55 Prozent, schreibt das Vergleichsportal Comparis in seiner jüngsten Zinsprognose. Ende September lag der Richtsatz noch bei 1,81 Prozent.

Verglichen mit Anfang Jahr seien die Sätze für zehnjährige um 0,71 Prozentpunkte gefallen.

Comparis erfasst dabei die von rund 30 Hypothekarinstituten veröffentlichten Durchschnittszinsen. Demnach sind auch die Refinanzierungskosten der Banken gefallen. Der Zehnjahres-Swap sei seit Jahresbeginn um 0,83 Prozentpunkte auf 0,33 Prozent gefallen. Gleichzeitig ging die Rendite für 10-jährige Bundesobligationen um 0,44 Prozentpunkte auf 0,24 Prozent zurück.

Inflation sinkt schneller als erwartet

«Die Inflation entwickelt sich doch schneller zurück, als zunächst erwartet worden war», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert. «In den stark gefallenen Richtzinsen sind weitere Leitzinssenkungen bereits enthalten.» Bis Ende Juni nächstes Jahr sei mit einer Seitwärtsbewegung der Richtsätze bei den mittel- und langfristigen Festhypotheken zu rechnen.

Auch die Sätze für kürzere Laufzeiten seien in den vergangenen sechs Monaten stetig gefallen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte den Leitzins seit März in drei Schritten jeweils um 25 Basispunkten auf noch 1 Prozent gesenkt. «Die stark gefallenen Richtzinsen für Festhypotheken deuten darauf hin, dass die SNB ihren Zinssenkungszyklus fortsetzt», heisst es weiter. «In den aktuellen Preisen sind bereits mindestens zwei weitere Zinssenkungen enthalten.» Die nächste Zinsentscheidung steht am Donnerstag an.

Die Prognose der Experten sieht die Richtzinsen per Ende Juni 2025 in einer Bandbreite von 1,45 bis 1,65 Prozent. Für fünfjährige Hypotheken werden zwischen 1,30 und 1,45 Prozent erwartet, verglichen mit dem derzeitigen Richtsatz von 1,40 Prozent.

Druck auf Referenzzinssatz

Auch der hypothekarische Referenzzins für Wohnungsmieten werde im kommenden Jahr sinken, schreibt Comparis. Im Dezember war der Durchschnittssatz noch knapp innerhalb der Spanne für den Referenzzins von 1,75 Prozent geblieben.

«Die teils markanten Erhöhungen der Bestandsmieten aus den beiden Erhöhungen des Referenzzinssatzes haben sich nur in sehr bescheidenem Umfang auf die Inflation ausgewirkt», sagt der Experte. Daher sei auch nur mit geringen Inflationseffekten zu rechnen, wenn die Mieter im Nachgang einer Senkung des Referenzsatzes Ansprüche geltend machen.

Höhere Mieten aufgrund der Angebotsknappheit treffen jedoch vor allem Neumieterinnen und Neumieter. «Die insgesamt steigenden Mieten sind und bleiben auch in Zukunft ein bedeutender Inflationstreiber.»


Quelle: www.finews.ch

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Schweizer Investoren: Europäische Immobilienmärkte erholen sich

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Quelle: www.fuw.ch